Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sunne fstm (1109 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

KvMSph 60, 3 und daz geschiht in der samenung des monen mit der sunnen, so mag geschehen, daz der mon kuͤmt zwischen unser gesiht
KvMSph 60, 4 daz der mon kuͤmt zwischen unser gesiht und zwischen die sunnen. Und seit der mon an im selber ist dikke und
KvMSph 60, 7 ist niht durchscheinig, so bedekt er uns die clarhait der sunnen. Und so hab wir der sunnen scheingeprechen niht also ze
KvMSph 60, 7 uns die clarhait der sunnen. Und so hab wir der sunnen scheingeprechen niht also ze versten, daz deu sunne an ir
KvMSph 60, 8 wir der sunnen scheingeprechen niht also ze versten, daz deu sunne an ir selber kain lieht hab, sunder uns gepricht der
KvMSph 60, 9 an ir selber kain lieht hab, sunder uns gepricht der sunnen lieht von dem zwischensatzze $[*9*zwisacze$] $[*9*zwystant$] des monen. Davon ist
KvMSph 60, 10 $[*9*zwystant$] des monen. Davon ist uns kunt, $f:(30rb)$f. daz der sunnen scheingeprechen $t alle zeit schol sein, so der mon neu
KvMSph 60, 12 neu ist, oder in der samenung des monen mit der sunnen. Du scholt auch pruͤfen, wenne dez monen scheingeprech ist, daz
KvMSph 60, 16 daz ertreich, als wir vor gesprochen haben. Aber so der sunnen scheingeprech ist, so ist er neur in ainer wonung oder
KvMSph 60, 22 angesiht an die selben planeten. Daruͤmb verlisen etleich leut der sunnen $t schein und die andern niht. Und davon begraif Virgilius
KvMSph 60, 26 und sprach also: ’des monen vil geprechen $t und der sunnen arbait.’ Daz allez pruͤfe in disem ebenpild oder in diser
KvMSph 61, 15 der vorgenanten warhait ist uns kunt und offenbar, seit der sunnen scheingeprech der waz an dem martertag unsers herren Jhesu Cristi,
KvMSph 61, 19 von gotes kraft und waz widerwartig der natur. Wanne der sunnen scheingeprech schol von natur sein, so der mon neu ist
KvWGS 300 er bi dir wære/ ſam in der liehten ouwe/ diu ſunne iſt bi dem touwe,/ diu gar ſin fiuhte ſweinet./ er
KvWGS 434 mandel-/ kerne durch die ſchalen ganʒ:/ reht als der liehten ſunnen glanʒ/ durch daz unverwerte glas;/ din geburt gefriet was/ vor
KvWGS 787 ſtriche ir an fleiſch unde bluot,/ do Criſt, diu ware ſunne,/ mit lebelicher wunne/ ſchein dur dinen ganʒen lip,/ alſo daz
KvWLd 1, 43 ir kiuschem lîbe dich gestalt,/ alsam nâch einem glase diu sunne verwet sich./ swâ si ganz $s ân allen schranz/ dur
KvWLd 1, 49 dir an fleisch unde bluot./ ir edel herze, alsam diu sunne lûterlich,/ wart ein schrîn, $s dâ slôz sich în/ sun
KvWLd 11, 13 bluome durch den clê/ wol betouwet âne wê/ gein der sunnen lachet/ gar ân underscheit./ Meienbluot/ mannes lîp/ frœlich tuot,/ liebez
KvWLd 22, 22 gan/ von herzen wol,/ unde swendet sîniu leit/ alsam diu sunne kalten snê./ swâ des liehten meien bluot/ durch diu spilnden
KvWLd 31, 18 verworren/ alle sîne tage/ in der schanden stricke;/ von der sunnen blicke/ mac sîn herze in tugent niht betouwen./ /Manger nû
KvWLd 32,258 tôt bediutet mir der slâf mit sîner lêre./ bî der sunnen kêre/ bezeichent mir der schate mîn,/ daz im gelîch zergât
KvWLd 32,370 sam dur einen clâren mîol lûter wîn,/ reht alsam der sunnen schîn/ dur blâwen himel schœne,/ und kan ouch glesten sam
KvWSchwanr 261 schîn den ougen bar,/ von palmâtsîden rôsenvar,/ in dem diu sunne spilte./ der helt ûz sîme schilte/ gemachet hæte ein küssîn,/
KvWTurn 247 widerstrît,/ unz gein der schœnen tagezît./ /Des morgens dô diu sunne/ mit lûterlicher wunne/ den grüenen plân gezierte/ und ûz dem
KvWTurn 730 erlûhte <dô> tal unde berc/ mit sîme tiuren glaste./ diu sunne schein sô vaste/ und alsô lûterlichen dran/ daz von ir
KvWTurn 1039 wüefen unde braht./ dô wart mit stoube alsô verdaht/ diu sunne liehtebære,/ als ob gegangen wære/ dafür ein wolken tunkel./ smaragden
Lanc 28, 19 ein burg neben Gaune stende an der syten da die sůnne under gett, die im Claudas $t hett geben, wann sie
Lanc 264, 19 das felt kam da man striten solt, da ging die sůnne off. Er bleib off derselben $t statt halten da im
Lanc 330, 28 so von der hicze, so von der amechte, wann die sůnne heiß schein, so von dem blůt das er ein michel
Lanc 404, 9 lande, herre, von Norgales und zu der siten da die sůn under gett. Er ist aber so heimlich da das yn
Litan 258 rehte sam ein liechtfaz/ schine durh alle vinster./ alse di sunne durh daz glase uenster/ irluchtit den tunkelen sal,/ also tete dv
Litan 277 ewigen tot./ dv bist der ufflang%-ine morgenrot,/ irwelt alse di sunne,/ liecht alse di maninne,/ eislicher dan di gewafinde scare,/ wande
Lucid 3, 5 gotheit in drú geteilen? Do ſprach der meiſter: Jn dem ſunnen iſt die ſchoni vnde der ſchin vnde die hiʒʒe, vnde
Lucid 3, 6 ſchin vnde die hiʒʒe, vnde iſt doch nút wan ein ſunne. Vnde wa dirre drier dinge eineſ iſt, da ſint ſie
Lucid 3, 14 der helige geiſt? Do ſprach der meiſter: So wir die ſunnen ſehin, ſo muge wir wol merken, $t wie eſ [2#’r]
Lucid 3, 15 wie eſ [2#’r] umbe die rede iſt getan: Wen die ſunne mac ſich niemer geteilen, $t iedoch truken wir uon der
Lucid 10, 6 uon oſtert hin in weſtert. $t Da engegen loufet die ſunne vnde der Mane vnde alleʒ daʒ geſtirne. //[5#’r] Do ſprach
Lucid 10, 8 Wie mac daʒ geſchehen, wen wir ſehen wol, daʒ die ſunne vnde der mane von oſtirt hin in weſtert loufet? Der
Lucid 10, 10 uon, wen der himel iſt ſo creftic, daʒ er die ſunne vnde den manen vnde die ſternen in ir vngewalt mit
Lucid 11, 3 daʒ daʒ die himeleſche geſchaft ith ʒerbreche. Wenne enſtrebete die ſunne vnde der mane vnde daʒ geſtirne wider dem himel nith,
Lucid 12, 9 meſchen bewarn. // Do ſprach der iunger: Wenne wart die ſunne geſchaffen? Der meiſter ſprach: Die ſunne wart an deme vierden
Lucid 12, 10 iunger: Wenne wart die ſunne geſchaffen? Der meiſter ſprach: Die ſunne wart an deme vierden dage geſchaffen. //Do ſprach der iunger:
Lucid 12, 11 geſchaffen. //Do ſprach der iunger: Waʒ liehteſ waʒ, e die ſunne ſchein? Do ſprach der meiſter: Sumeliche bůch ſprechent, die welt
Lucid 15, 7 daʒ eſſen? Der meiſter ſprach: Alſe daʒ waſſer uon der ſunnen trukeneth. //Do ſprach der iunger: Wie ſoltent die menſchen han
Lucid 18, 9 enmiten durch die welt. Die iſt ſo uerbrennet uon der ſunnen, daʒ da deheineʒ menſchen weſen mac ſin. Die uʒeren ʒua
Lucid 18, 11 Wen eʒ iſt umbe die lant alſo getan, daʒ die ſunne niemer volle da geſchinet. Die ʒwo ſtraʒen enmitten ſint [8#’r]
Lucid 19, 3 heiʒet aſya. Der meiſter ſprach: Aſia hebit ſich, da die ſunne ufgat, vnde gat nordenthalben $t vnʒ an daʒ mer. Jn
Lucid 19, 4 mer. Jn deme deile iſt daʒ paradiſ rethe da die ſunne ufgat. Jn dem paradiſe entſpringet ein burne, dar uʒ rinnent
Lucid 34, 5 gegene, die heiʒet ſchocia. Ob dem lande wendit ſich die ſunne. Vmbe [15#’r] ſunnen wenden iſt da viercic tage ſteticliche dac vnde

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