Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sunne fstm (1109 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| etswenn aufgereht, etwenn gegen der sunnen aufgang, etwenn gegen der sunnen undergank, etwenne gegen mittemtag, etwenn gegen dem himelwagen. $t Aber | |
| haubetpunct ist in dem widerkerer dez krebs, den get deu sunne ze ainem mol in dem jare durch iren haubtpuncte, $t | |
| dem jare durch iren haubtpuncte, $t daz ist, so deu sunne ist in dem ersten punct des krebs; und so ist | |
| des krebs widerkerer und dem pernkraizze, $t den kuͤmt deu sunne ewikleich nimmer durch iren haubtpunct, und der leut schat wirft | |
| in dem angel aufget und zuget, also verandert sich deu sunne und daz jar vorderleich in den vier zaichen. Aber deu | |
| scheinprecherinne etswenne ist ir augenender, daz ist, $[*2*scheinpergerinn$] so deu sunne ist in dem ersten punct des krebs, so wirt den | |
| und reht als ain nu ist in naht, wanne deu sunne ruͤrt irn augenender, reht als in ainer nu und swimt | |
| daz kurtz ruͤren ist ir naht. Widerwartigs geschiht, so deu sunne ist in dem ersten puncte dez stainpoks. So ist ir | |
| dem augenender. Und davon ist uns kunt, als lang deu sunne ist in dem selben tail, so ist ain tak on | |
| alle zeit beleibet unter dem augenender. Und daruͤmb, so deu sunne ist an dem selben tail dez tyrkraizzes, so ist ain | |
| tyrkraizzes, so ist ain naht als lank, als vil deu sunne an dem tail beleibt. $t Aber deu andern zaichen, die | |
| und daz ander halptail under im. Und davon, so die sunne leuft durch daz halptail, daz ist von dem anvang dez | |
| juncfrauen, so ist ain tag on underloz; und so die sunne leufet an dem andern halptail, daz ist von dem anvang | |
| ist daz gantz jar ain natuͤrleich tak. Seit aber deu sunne den leuten nimmer wirt gedruͤkt unter iren $f:(25ra)$f. augenender mer | |
| ez liht, ez sei tak, wie daz sei, daz deu sunne dannoch under dem augenender sei. Darzu spreche wir, daz kain | |
| Darzu spreche wir, daz kain kuͤnstiger tak ist, e deu sunne uͤber den augenender kuͤmt, wie daz sei, daz die gemain | |
| deu natuͤrleich vernunft hebt den kunstigen tak an, so deu sunne aufget uͤber den augenender, und endet in, so deu sunne | |
| sunne aufget uͤber den augenender, und endet in, so deu sunne under den augenender get. Daz aber dich bedunket, daz da | |
| da neblik ist und dikke oder gar tunkel und der sunnen schein gar krank, und davon hebt die sunne mer duͤnst | |
| und der sunnen schein gar krank, und davon hebt die sunne mer duͤnst auf, danne sie verzern muͤg; daruͤmb derleuht si | |
| kraiz in der praiten dez ertreichs, der ge durch der sunnen aufgank und durch der sunnen undergank und durch die himelspitzzen. | |
| ertreichs, der ge durch der sunnen aufgank und durch der sunnen undergank und durch die himelspitzzen. Und di zwen kraizze uͤberschrenkent | |
| ist zwischen dem halben kraizz, der gefuͤrt ist von der sunnen aufgank in der sunnen undergank in der praiten dez ebennehters, | |
| kraizz, der gefuͤrt ist von der sunnen aufgank in der sunnen undergank in der praiten dez ebennehters, und zwischen dem kraizze, | |
| ebennehters, und zwischen dem kraizze, der gefuͤrt ist von der sunnen aufgank in der sunnen undergank durch die pernspitzzen. Idoch ist | |
| kraizze, der gefuͤrt ist von der sunnen aufgank in der sunnen undergank durch die pernspitzzen. Idoch ist daz viertail zemal niht | |
| wonung mag haizzen die lengen, deu gefuͤrt ist von der sunnen aufgank $t in der sunnen undergank, deu geleich abstet von | |
| deu gefuͤrt ist von der sunnen aufgank $t in der sunnen undergank, deu geleich abstet von dem ebennehter. Und davon ist | |
| planeten und von irn scheingeprechen. $t Nu bruͤfe, daz deu sunne ainen kraiz hat, darinne si weltzet under der scheinprecherinne, und | |
| 18]. @n:LAUFRICHTUNG UND PERIODE.@n. Du scholt auch pruͤfen, daz der sunnen zwen leuf sint von dem undervalle an den aufgank. Der | |
| geleich dem laufe dez sternhimels, wanne es weltzzet auch der sunnen himel in hundert jaren neur ainen grad, reht als der | |
| grad, reht als der sternhimel. Auz den zwain leuffen der sunnen neme wir iren lauf in dem zaichentrager von dem undervalle | |
| DER PLANETEN. ÄQUANS, DEFERENT, EPIZYKEL.@n. Ain igleich planet on die sunnen hat drei kraizz: den geleicher, den fuͤrer und den uͤberkraiz. | |
| selben praiten. Nu pruͤfe mer, daz igleich planet on die sunnen seinen uͤberkraiz hat. Der uͤberkraiz ist ain klainer kraiz, durch | |
| beslizzen den uͤberkraiz aines planeten, deu ain lengen gegen der sunnen aufgank, deu ander gegen der sunnen undergank; der punct dez | |
| ain lengen gegen der sunnen aufgank, deu ander gegen der sunnen undergank; der punct dez zuvalls gegen der sunnen aufgank haizzet | |
| gegen der sunnen undergank; der punct dez zuvalls gegen der sunnen aufgank haizzet der erst planetenstant oder $p satz. Und der | |
| oder dez andern ruͤrens oder der andern lengen gegen der sunnen undervall haizzet der ander planetenstant. Und so der planet ist | |
| 19]. @n:BEDINGUNGEN FÜR DAS EINTRETEN EINER MONDFINSTERNIS.@n.$f:(29rb)$f. Seit aber deu sunne groͤzzer ist dem ertreich und hat dez ertreichs groͤzzen hundert | |
| daz halptail dez ertreichs alle zeit derleuht werde von der sunnen, und daz der schat von dem ertreich gestrekt in den | |
| dez zaichentragers. Und der schat ist unabschaidleich $t von der sunnen gegenpuncte, wanne er vellt alle zeit geleichs an der sunnen | |
| sunnen gegenpuncte, wanne er vellt alle zeit geleichs an der sunnen gegenpunct. Der gegenpunct ist niht anders danne ain punct an | |
| danne ain punct an dem zaichentrager geleichs uͤber gegen der sunnen oder gegen ainem andern planeten. Und haizzen in die sternseher | |
| haubt oder in dem zagel dez drakken under $f:(29va)$f. der sunnen gegenpunct, so wirt daz ertreich gesatzt $t zwischen den mon | |
| wirt daz ertreich gesatzt $t zwischen den mon und die sunnen, und so velt deu spitz dez erdenschaten auf den monn. | |
| aigen lieht hat und allen seinen schein nimet von der sunnen, so gepricht dem monen sein lieht, und ist ain gemain | |
| igleichem vollen$/ monen -, so der mon geleichs gegen der sunnen sitzt, so der mon niht ist in dez draken haubt | |
| dez drakken zagel noch geleich $t under dem widerpuncte der sunnen, so ist niht not durft, $t daz in igleichem vollen$/ monen | |
| [Figur 20]. Et cetera lator. Nu moͤhtestu sprechen, seit deu sunne vil grozzer ist danne daz ertreich, so derleuht sie daz | |
| Darzu antwuͤrt wir und sprechen, daz deu grozze verren der sunnen von dem ertreich und von uns daz benimet; wanne die | |
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