Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sünde stF. (1331 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| íu daz:/ uor gote birt ir inbunten/ uon allin werltlichen sunden/ sam ain niuborn westebarn./ swaz ir der haiden hiute můget | |
| aller oberiste ewart/ si selbe min urchunde:/ mich ruwent mine sunde/ di ich wider sinen hulden han getan./ nune scol sich | |
| ungemach/ laider gelendet./ swiz got noch uerendet,/ daz rechent mine sunde:/ got refset mich darumbe/ unt ander mine uorderen./ swa iz | |
| ímír mere/ in dem helle grunde,/ di sich nicht erkennent ir sunde./ der chůnc Dauid/ uor unseres herre(n) geburte manige zít,/ ain | |
| einen anderen man./ Uwerin scheimf mochtin han./ Des hetter minir sunde./ ir uir dienit daz afgrunde./ Daz her mich so torecht woldit | |
| hat sie hus./ Vnde hilfit den ellenden./ Gerne vze den sunden./ Von du nis daz liet./ Von lugenen gedithet niet./ Der | |
| mich lieze gewerden./ Du lazes mich ir steruin/ Also in minin sundin./ Nu ist daz afgrunde./ Gesezzit den unrechten./ Wie harde ich | |
| koningis gekose./ Was ane uals lose./ Sie hoten sich der sunde./ Done dorsten se uor den scanden./ Gereden nehein helet goter./ | |
| ich was hie vor in mînen tagen/ verdrücket in den sünden./ dô hôrtich mir künden/ ein wort, daz in mîn herze | |
| riuwesære/ wellest iemer mêre sîn/ durch Krist vür al die sünde dîn;/ dû sîst in grôzer riuwe./ mane in aller triuwe,/ | |
| unde an mînen ougen sihst./ dar zuo hân ich ouch sünden vil,/ dâ von ich in niht sehen wil./ ich tuon | |
| des wort sol ich dir künden,/ dich wîsen von den sünden,/ ob dû wilt lêre râmen./ er sprach: Mit sînem sâmen/ | |
| sich gelîchen./ dô muoste er im entwîchen/ von der unrehten sünde/ in daz endelôse abgründe,/ und alle, die im truogen gunst./ | |
| ein tiuvel wart genant./ der selbe tiuvel Lucifer,/ vil hôher sünden ein gewer,/ von vreuden disiu beidiu schiet,/ dô er dem | |
| sô jæmerlîchez leben/ ir grôziu schulde hât gegeben!/ dô ir sünde sie verstiez,/ als in der gotes zorn gehiez,/ sie gewunnen | |
| künne sîn/ rehtiu werc mit stæte schîn./ durch der liute sünde/ verdarp in wazzers ünde,/ swaz in der welte lebende was./ | |
| Jôsîas/ phlâgen ouch der selben schar,/ biz von der liute sünde gar/ got über sie die nôt verlie,/ daz sie der | |
| zeinem tiere./ siben mânôde er daz was./ in rou sîn sünde: dô genas/ er wider in die menscheit,/ sîn gedanc was | |
| in Jerûsalêm,/ der herzoge kam von Betlehêm,/ der von der sünde arbeiten/ sîn liut solte leiten,/ als Michêas im gehiez./ diu | |
| gezelt/ und ein engel der urkünde,/ in sîn tempel." âne sünde/ wart dort in dem templô/ diz süeze wort ervüllet dô./ | |
| der êwigen gnâden wec./ âne süntlîchen vlec/ was er âne sünde hie,/ sô daz er sünde nie begie./ die kristenheit er | |
| süntlîchen vlec/ was er âne sünde hie,/ sô daz er sünde nie begie./ die kristenheit er lêrte:/ sîn lêre an sich | |
| was ungespart/ vil maneger grôzer arbeit,/ die er umb unser sünde leit./ //Er truoc durch uns vil hôhen pîn./ ein rûhe | |
| ouch von dirre stunt:/ "zwâr, unsern siechtuom er treit,/ unser sünde ist im bereit;/ sîn angest machet uns gesunt."/ Krist wart | |
| Bartholomêus,/ Tathêus und Mathîas/ daz ampt, daz ê Jûdas/ mit sünden hâte verlorn,/ dar zuo wart sîn lêre erkorn./ die teilten | |
| vlôz./ sîn reiniu kraft ist alsô grôz,/ daz er die sünde swendet,/ ze reinekeit verendet./ ein niubornez kindelîn/ mac âne sünde | |
| sünde swendet,/ ze reinekeit verendet./ ein niubornez kindelîn/ mac âne sünde niht gesîn:/ sô dem der touf gegeben wirt,/ alliu sünde | |
| sünde niht gesîn:/ sô dem der touf gegeben wirt,/ alliu sünde ez gar verbirt./ uns hât unser herre got/ gegeben ein | |
| begiuze iuch algemeine/ mit einem wazzer reine,/ daz iuch von sünden reinet."/ hie mite ist bescheinet/ des reinen toufes reinekeit./ swenn | |
| geseit/ von dem himelrîche,/ und sie vil riuweclîche/ ir grôzen sünde sêre klagent/ und dar zuo guoten willen tragent,/ wie sie | |
| deweder golt noch silber vrumt,/ der an den tac mit sünden kumt./ die sünder stânt in grôzer klage/ an dem gotes | |
| gegozzen unde gesniten./ in allen süntlîchen siten/ weiz ich grœzer sünde niht,/ danne daz in iemen giht/ deheiner helflîcher kraft./ mit | |
| seist,/ sô sendet er mir sînen geist/ und tilget mîne sünde./ nû solt dû mir urkünde/ mit dîner wîsen lêre geben:/ | |
| daz man gedenke niht/ ze übel der übelen geschiht./ nâch sünden stætiu riuwe,/ an gotes buoze ie niuwe,/ an guoten werken | |
| und verendet,/ sô solt dû allen dînen muot/ von jenen sünden hân behuot./ würden sie dir wider kunt,/ sô tætestû alsam | |
| lîden weltlîchen pîn/ alhie durch die hulde sîn/ und weinen sünde in disen tagen,/ daz wir von im her nâch bejagen/ | |
| wigt./ dô got mensche wart erkant,/ daz er der grôzen sünde bant/ bræche, daz der menscheit/ von hôhen schulden was bereit,/ | |
| von hôhen schulden was bereit,/ er gap uns vür die sünde/ der gnâden urkünde./ unser leben und den gedanc/ sach er | |
| beweine,/ er sî ir vrî und reine./ //Der touf die sünde reinet./ swer sîne sünde weinet,/ ist im herzenriuwe kunt,/ sô | |
| vrî und reine./ //Der touf die sünde reinet./ swer sîne sünde weinet,/ ist im herzenriuwe kunt,/ sô toufet er sich anderstunt./ | |
| sich anderstunt./ der gotes gnâden ist vil mê,/ dan iemen sünden begê./ nieman hât sünden alsô vil,/ man vinde ir mit | |
| gnâden ist vil mê,/ dan iemen sünden begê./ nieman hât sünden alsô vil,/ man vinde ir mit ahte ein zil./ der | |
| verenden kan./ hie soltû gedenken an/ und büeze im die sünde dîn,/ sô tuot er dir genâden schîn./ unser herre sprach | |
| werdent vrô,/ sô got den sünder lêret,/ daz er von sünden kêret."/ diz merke an einer bîschaft,/ diu seit von der | |
| hulde. –/ nâch verlust diz vunden kint/ bezeichent, die in sünden sint/ und danne ir herzenriuwe/ sie gote machet niuwe/ an | |
| schar./ noch wil ich dir künden/ ein bîspel von den sünden,/ dâ wîste gotes wort mich an:/ Hundert schâf hâte ein | |
| ein grôzer sündære/ wirt gote ein riuwesære/ und sich von sünden kêret,/ ir vreude ez vürbaz mêret,/ danne ob niun und | |
| und niunzic man/ sich grôzer riuwe næmen an,/ die von sünden sint behuot/ und ie truogen rehten muot./ Petrus, der vil | |
| der sünderinne vrouwe,/ sich mit ir herzen touwe/ von ir sünden reinde,/ dô si Krist anweinde./ als er ir herzen riuwe | |
| durch ir gelouben triuwe er sprach:/ "wîp, dir sî dîn sünde gelân,/ die dû hâst biz her getân."/ //Ob ein man | |
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