Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
starc Adj. (1285 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| fröwelîn/ (diu truogn et dâ den besten schîn)/ unders künges starken armen riten./ done wart niht langer dâ gebiten,/ Artûs poten | |
| dir nôt,/ wiltu fürstên den künec Lôt."/ //___Dô truoc der starke Parzivâl/ ninder müede lit noch erblichen mâl./ er het an | |
| unt innen/ zerhurtiert und ouch zerslagn:/ man muose im einen starken tragn./ daz tâten sarjande,/ die vil wênc er bekande:/ etslîcher | |
| Parzivâl her ûz verstoln./ ûz einer banier er nam/ ein starkez sper von Angram:/ er het ouch al sîn harnasch an./ | |
| zwelve wârn ir über_al./ junchêrren vil âne zal/ und manec starker sarjant/ ûf die reise wart benant./ ___welch der rîter kleider | |
| ___hie wart diu tjost alsô geriten,/ bêdiu collier versniten/ mit starken spern diu sich niht pugen:/ die sprîzen von der tjoste | |
| der in sorge freude kunde wern./ //___Der heiden truog et starkiu lit./ swenner schrîte Thabronit,/ da de küngîn Secundille was,/ vor | |
| getoufte/ an strîte und an loufte/ sus müedet unde an starken slegen./ ob im nu niht gehelfen megen/ Condwîr_âmûrs noch der | |
| heidens schilde spæne,/ etslîcher hundert marke wert./ von Gaheviez daz starke swert/ mit slage ûfs heidens helme brast,/ sô daz der | |
| ich klingen/ beidiu durch îser unt durch vel."/ der heiden starc unde snel/ tet manlîche site schîn,/ "diz swert sol unser | |
| für den tôt./ ûf disen heinlîchen gast/ von slage mîn starkez swert zebrast./ dô tet er kranker vorhte schîn:/ er warf | |
| stêt./ ir blic mir inz herze gêt./ ich wânde sô starc wær mîn lîp,/ daz iemmer maget ode wîp/ mir freuden | |
| gote/ wil ich iemmer hazzen tragn,/ ern wende mir diz starke klagn."/ //___Ir bêder vater hiez Frimutel:/ glîch antlütze und glîchez | |
| grâl, niht durch diu wîp er streit./ Loherangrîn wuohs manlîch starc:/ diu zageheit sich an im barc./ dô er sich rîterschaft | |
| stetin czu macht das gevese. Hi seczt her, wi man starkin wyn vnd ediln wyn machin sal. Vnde ob is si | |
| si in eyne vurch der erdin, vnd stich mit eyme starkin messir di stange in di lenge, vnde mache di lochir | |
| czu sydin, so swebit eczwas wassirs bobin. So nym eyn stark holcz, das dor czu geschict ist, als eyn rureschit vnd | |
| sal man yn alczuhant vs druckin. Do von wirt der wyn stark. Jst abir, das man yn czu lange lest sten, so | |
| das di blanken wyne, di do wachsin in duczschin landin, starkir sint wen di rotin, di ouch do wachsin, abir in | |
| so sint di blankin wyne almeystlich kranc vnde di rotin sterkir. Abir wo von das si, das loze ich varn, wen | |
| das si nicht blint werdin. //Hi seczt her, wi man starkin wyn vnd ediln machin sal. Stark wyn vnde edil wyn | |
| seczt her, wi man starkin wyn vnd ediln machin sal. Stark wyn vnde edil wyn wirt alsus: Wen du siest, das | |
| krankin wyn di saltu obirvassin in dem wynter, vnde di starkin wyn in dem lenczen. Maro, der meyster, spricht: Der wyn | |
| ertfar, die beteute,/ Ir varb die ist gezierde blint./ Beide stark und krank sie libes sint. / Ir har ist dunne, | |
| der arme kurtze du,/ Da hore ein hart gemute zu./ Stark sint die mit grozzen risten./ Doch sint von kranken listen/ | |
| wirdichlichen enphangen haſt; ſo wil ich, daʒ dv immer mer ſtercher ſiſt denn e ʒe widerſten aller bechorvnge. Sed libera noſ | |
| tvͦ nach ſinen chreften, wan ein menſch iſt ʒehen ſtvnde ſtercher denne der ander. Daʒ vierde, daʒ wir rehte leben, daʒ | |
| ce helfe. der keisir kârte sich dô widir unt vacht starke mit der kunigin. die slachte wart dô vil grôz unt | |
| waz er tut noch wider ze choͤmen. daz ist ein starches bant da in der tiufel mit gebunden $t hat an | |
| mensch ab dem chruͤtze des tiufels erloͤset wuͤrde und diu starchen bant erledigt wuͤrden da mit in der tiufel gebunden het. | |
| diu unsæligen missetriw und lediget den armen menschen von den starchen banden da mit in der tiufel zů sinem chruͤtze gebunden | |
| so wir junch sin, so ist unser leip vest und starch, so ist unser halsader starch, diu brust vest, die arme | |
| ist unser leip vest und starch, so ist unser halsader starch, diu brust vest, die arme vol; so wir aver in | |
| aller erst der juden ewart die die hiligen zwelfboten mit starchen pesmen an slugen und verbuten in daz si daz gotes | |
| wie er wider choͤm ze gotes hulden. da vindet der starch waz er tůn schuͤlle, da vindet der sich wie er | |
| troͤstlichen chunft in unsern noͤten, in den vinstern, in den starchen witzen. wir gerten, herre, diner chuͤnft mit der gird unserr | |
| er in der werlt leit; nu bist du in den starchen witzen, in den grozzen noͤten. disiu red ist uns ængstlich. | |
| der stein inliget./ Er ist och gut dem, der daz starche viber hat, ob er dar abe trinchet./ Er ist gut | |
| ir mich zv gesellen han?/ Ich bin listic, so sit starc ir./ ir mohtet gvten trost han zv mir./ Von iwer | |
| kleinen danc,/ vor liebe er in den brvnnen spranc./ Dvrch starke minne tet er daz,/ do wurden im die oren naz./ | |
| wider niht./ an hochgestvle man geriet,/ Daz was gvt vnd stark/ vnd koste me dan tvsent marc./ Ich nenne vch, wer | |
| niht entwichen,/ der kvnic hiez sie begrifen/ Vil mangen sinen starken kneht./ man schinte sie, ovch wart Diprecht/ Beschindet also harte./ | |
| daz lant,/ ir iegelich dar er wart gesant./ si sageten starke niumare:/ di lant bestunten aller maist lare./ ia wart di | |
| chom/ uone Beieren der herzoge,/ Oigir uone Tenemarche,/ Dierrich der starche,/ Wido uone Wasconie,/ Iuo uone Albonie,/ Gotefrit uone Aiůne,/ Ritschart | |
| ane sach,/ daz wort er smilende sprach:/ ‘si maechten einen stercheren man/ dar zů wole erwelt han./ ir habet lůccele gerastet/ | |
| sprachen die heiden,/ sine sehen in dirre werlte/ ne heinen so starchen lebenten./ sin antlizze was hersam./ sin uarwe di bran/ sam | |
| dar umbe gab,/ des goldes einen uil michelin last./ wie starche die untruwe uz prast!/ In deme rate sazzen/ ungetruwe husgnozze;/ | |
| grimme./ der tuuil wont dar inne./ der chůnc was ein starch man:/ swaz sieben můle machten getragen,/ daz zucter uf mit | |
| gestrichin./ min craft du ist michil,/ ich bin ein uil starcher mán./ Roͮlant ist unerslagen/ uon allem chunne der haiden:/ ich | |
| irslahe in aine.’/ do sprach der chůnc Marsilie:/ ‘du bist starch unt biderbe,/ ain helt zu dinen handen./ erslehes du Rolanten,/ | |
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