Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

starc Adj. (1285 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Mechth 5: 4, 60 gewis nit, si ist also kuͤne, si ist aber also stark nit, si ist also gewaltig, si ist aber also stete
Mechth 5: 13, 4 tump herze wise, ein bloͤde herze kuͤne, ein krank herze stark, ein blint herze sehende, ein kalte sele brinnende. Es zúhet
Mechth 5: 23, 161 vunden in dem súndigen ertrich einen man, der ist alleine starkor und wiser denne wir alle waren, e wir ze valle
Mechth 5: 26, 19 in angat.» Alsus singet dú ganze drivaltekeit: «Ich bin also stark an miner ungescheidenheit, $t das mich gescheiden nieman mag noch
Mechth 6: 3, 14 der si heilekliche gebruchen zů gottes lobe. Man sol wesen stark und getrúwen volleklichen gotte, wan er sprichet: «Ich wil selber
Mechth 6: 38, 5 «Nieman ist so snel in sime loͮffe, nieman ist so stark in sime wurfe, nieman ist so listig in sime schutze,
Mechth 6: 40, 4 e gestossen mit der bekorunge des libes. Nieman weis, wie stark er si, er werde denne e angesůchet von der welte
Mechth 7: 1, 37 crone wirt úberal gebluͤmet mit mangem ritterlichen schilte des heligen starken cristanen geloͮben. Das keyserrich sol oͮch an der cronen stan
Mechth 7: 3, 37 gotte noch mit eren. Du solt von gnaden s#;eanftmuͤtig und stark werden. «Ich habe kein gnade.» So soltu in ungnaden den
Mechth 7: 41, 13 er uf in dem wolken und sprach: «O herre, wie stark ist din kraft, wie rehte ist din warheit.» Do sprach
Mechth 7: 62, 73 úwer swester, der stetekeit?» «Ich lere mine vrowen, das si stark si in allem strite; so mag si in irme riche
MF:Reinm 46: 2, 4 heimesuochest an der stat,/ dar sô gewalteclîch wîbes lîp/ mit starker heimesuoche nie getrat?/ Genâde, vrouwe! ich mac dir niht gestrîten./
MNat 14, 11 tauro, so schinet der ohsen arbeit, unde als ein ohse sterker ist danne ein wider, als ist die zit danne sterker
MNat 14, 12 sterker ist danne ein wider, als ist die zit danne sterker danne die erste an durre unde an wermede. #.! Ein
Mügeln 13,15 tote lamm,/ wie er gestrubet stunt in zornes glüte./ der starke louwe von Juda $s mit siner waren stimme/ wie Jonas
Mügeln 15,7 unde mag, kanstu des nicht erreichen,/ nim zeichen der naturen stark,/ die in der meit zurücke wart gedrungen:/ ir herze wart
Mügeln 22,7 gar verschart/ und widerrufen wart mit swachem ende./ darnach die starke echte quam/ des großen keisers Dioclecianus,/ der rute genzlich uß
Mügeln 36,15 alt,/ das sie da loste von des todes banne?/ o starker got Adonai, $s das tet din wisheit eine,/ die allen
Mügeln 63,11 von üch ich durch das vierde kere.’/ den roub der sterker eine hielt,/ dannoch sie musten leben nach sinen hulden./ die
Mügeln 68,5 dem kremer arg,/ der mich genötet hat mit manchem slage stark./ der müste dann die meste selber tragen.’/ der tot in
Mügeln 139,7 arg/ vertribet uß des mutes sarg/ und machet das gesichte stark/ und sterbet gift und sie verjeit./ gedanke rein in gruft
Mügeln 221,7 Rome achte nicht;/ der Goten künig da zoch gericht,/ Astulfus stark, und bracht enwicht/ der Romer lant und ouch die stat./
Mügeln 264,3 ußzien die zit das mark/ des landes und die feiste stark,/ daruß uns wüchse same, frucht,/ und laßen sunder wan/ den
Mügeln 308,9 ist/ geneiget. rot, swarz ist sin har./ es licht verzeit; stark glücke muß sin walden/ und eigen twang, sal es in
Mügeln 312,5 hie geboren wart: / wiß sin gestalt und escherfar, / stark snel und snelle krank,/ von fluß es lidet vil getwank./
Mügeln 342,14 uns des himels wirt./ da sich verbarg/ $s got, schepher stark,/ meit, in dins reinen herzen sarg,/ da falbte sines blutes
Mügeln 368,6 –/ da er lag in der glüte/ ein flüte $s stark uß dem himel schoß/ und half im uß dem füre,/
NibB 5,4 zen Burgonden $s sô was ir lant genant./ si frumten starkiu wunder $s sît in Etzelen lant./ Ze Wormez bî dem
NibB 8,4 ouch die besten recken, $s von den man hât gesaget,/ starc und vil küene, $s in scarpfen strîten unverzaget./ Daz was
NibB 13,2 êren $s troumte Kriemhilde,/ wie si züge einen valken, $s starc, scœn$’ und wilde,/ den ir zwên%..e arn erkrummen. $s daz
NibB 34,2 manec marc./ in hove Sigmundes $s der bûhurt wart sô starc,/ daz man erdiezen hôrte $s palas unde sal./ die hôhgemuoten
NibB 36,2 marc./ man sach ouch dâ zebrochen $s vil manege buckel starc,/ vil der edelen steine $s gevellet ûf daz gras/ ab
NibB 87,4 Schilbunc und Nibelungen, $s diu rîchen küneges kint./ er frumte starkiu wunder $s mit sîner grôzen krefte sint./ Dâ der helt
NibB 90,3 die degene. $s ir einer drunder sprach:/ »hie kumt der starke Sîvrit, $s der helt von Niderlant.«/ vil seltsæniu mære $s
NibB 94,2 Si heten dâ ir friunde $s zwelf küene man,/ daz starke risen wâren. $s waz kundez si vervân?/ die sluoc sît
NibB 95,2 Mit dem guoten swerte, $s daz hiez Balmunc./ durch die starken vorhte $s vil manec recke junc,/ die si zem swerte
NibB 97,1 an Sîvride vant./ Done kund$’ im niht gestrîten $s daz starke getwerc./ alsam die lewen wilde $s si liefen an den
NibB 98,4 vor dâ nâmen $s die Nibelunges man./ Albrîch der vil starke $s dô die kameren gewan./ Er muos$’ im sweren eide,
NibB 116,4 suone $s diu ist mir harte leit./ iu hât der starke Sîvrit $s unverdienet widerseit./ Ob ir und iuwer bruoder $s
NibB 117,4 ich trûte wol erstrîten, $s daz der küene man/ diz starkez übermüeten $s von wâren schulden müese lân.«/ Daz zurnde harte
NibB 121,1 friwende: $s daz uns noch lobelîcher stât.«/ Dô sprach der starke Hagene: $s »uns mac wol wesen leit,/ allen dînen degenen,
NibB 146,3 iu sô nâhen $s niht die manegen scar/ der iuwer starken vîende $s ûf herzenlîchiu leit,/ dâ von verderben müezen $s
NibB 147,4 ich getriuwer iemen, $s dine sol ich niht verdagen/ disiu starken mære $s sol ich mînen friwenden klagen.«/ Gunthere dem vil
NibB 149,3 »man wil uns suochen $s her in unser lant/ mit starken herverten; $s daz lât iu wesen leit.«/ des antwurte Gêrnôt,
NibB 160,1 $s daz si iu ouch ze helfe kumen./ Swenne iuwer starken vîende $s z$’ir helfe möhten hân/ drîzec tûsent degene, $s
NibB 165,1 hôhe der muot./ »Nu saget«, sprach dô Gunther, $s »den starken vîenden mîn,/ si mugen mit ir reise $s wol dâ
NibB 167,4 von Rîne kômen, $s als im daz wart geseit,/ ir starkez übermüeten $s daz was im wærlîchen leit./ Si sagten, daz
NibB 177,2 die marke; $s die knehte zogten dan./ Sîvrit der vil starke $s vrâgen des began:/ »wer sol des gesindes $s uns
NibB 188,1 die kœmen, $s den sic doch Sîvrit gewan/ Mit drîen starken wunden $s die er dem künege sluoc/ durch eine wîze
NibB 196,2 $s unde sîne man./ den vanen zuhte balde $s der starke spileman,/ Volkêr der herre; $s dô reit er vor der

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