Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
starc Adj. (1285 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| swebele unde mit tubenmiste unde mit lylien same gesoten in starchem wine, unde also ein plaster uf di bosen drusen geleit, | |
| vleckecht. Das sint sine zeichen. Swer in genutzet, der werme starchen win unde trinke den. Lege her an dem tode, her | |
| natere stichet: is hilfet. Di minze gestosen mit honege unde starchem ezsege unde dar uf gebunden, swo der hunt gebisset: is | |
| honig unde ezzig, unde tůt das zusamne. Wiltu das is starc si, so tu der vigen unde des honeges deste me; | |
| Di ist heiser unde trockener nature. Di veltcolle gesoten mit starchem wine unde das gestosen mit rosenolei unde da mit di | |
| gesoten unde an gestrichen, vertribet daz kalde. Di kerbele mit starchem ezzige gestosen unde getrunken, vertribet di spulwurme. Mit wine genutzet | |
| vertribet allerhand suche des buches. Swer di kerbelle izset in starchem essege, si vertribet daz spien unde vertribet ouch di rure | |
| der siten, da di zene we tůn. Der same ist sterker den das crůt. Her vertribet di toten geburt, ob man | |
| vil her sin mac, unde trinke dar zu lutern guten starken win. Dar noch gip den gemachten tranc. Den starken ist | |
| guten starken win. Dar noch gip den gemachten tranc. Den starken ist dise zale genuc. Swer disen tranc geben wil, der | |
| Den alden unde den kinden minner, den iungelingen baz; den starken unde den veizten mer, den cranken unde den magern minner; | |
| heiz unde trocken in dem dritten grade. Di wisse ist sterker den di swarze. Durch daz sag ich sine craft alrest. | |
| Elleborum daz swarze das niderwart subert. Das ist nicht so starc, so das wisse. Durch das ist si unengestlich zu nemene. | |
| zwei tůt silberschum, wiz bli unde rosenolei, iz wirt deste sterker. Polentam machet man alsust: gersten zwenzec pfunt, dri linez, ein | |
| wegetrete. Der wegetretin saf uffe coln ane rouch gewermit mit starken wine, acht tage genutzet, der tranc hilfet, di da blůt | |
| oder genutzet unde truckint di vuchten humores. Cynnama gestossen mit starkin wine unde under di ougen gestrichen, daz vertribet daz geschiverte. | |
| Daz selbe an di ougen gestrichen vertribet daz eiter. Mit starkin wine unde mit rosinolei getempert hilfet iz dem wetunde houbte, | |
| in aller not./ van disem suͤʒen vetten mursele/ wirt beide starc ind schön uns sele,/ dat si diͤ vinde muͤʒen vliͤn./ | |
| drowen,/ dat si sin houvet sold zewriven./ //Dat deds du, starc vür allen wiven,/ wand bit diner otmuͤdicheit/ verwüns du$’s d#;iuvels | |
| suͤʒ, si liͤf zů diner tr#;iuen/ bit quecken trenen, bit starkem r#;iuen./ si bat dich, dat du ir bürge würdes/ ind | |
| ich hoffen, dat si uns gehoren süle,/ of si unser starker andacht vuͤle./ ////Vrow, gerůch mir volle andacht geven,/ dat ich | |
| begund dů düster sin,/ si deckde wunderlich irn schin./ //De starke got he wart dů kranc,/ den ungemeʒʒen din lif ümbdwanc,/ | |
| ir starcheit niͤt gewagen,/ als si dine starcheit muͤʒen beschowen,/ allerstarkest aller vrowen!/ ////Du has unsen vint michel baʒ verwunnen,/ schöne | |
| vermalediet were,/ diͤ $’n gein kint niͤt $’n gebere./ //Wiͤ starc was din herz zů gode,/ dů du in dem aldem | |
| ind gegeven./ //We is <he, de> dat ouch bewere,/ wiͤ starc din heilich glouve were,/ dů du godes boden glochtes,/ dat | |
| du magt ein sun han mochtes?/ //Dů wart schin din starke herze,/ dů du anesegs dins kindes smerze,/ dů du in | |
| diͤ jünger mishoften algemeine/ ind du stede blifs aleine,/ wiͤ starc din glöuvich herze were,/ wand du gelochtes, dat uns here/ | |
| diͤ geist gesat,/ diͤ in himel hant diͤ viͤrde stat./ ////Starke vrow vol menlicheide,/ sterk uns kranken bit dim geleide,/ dat | |
| můsten vliͤn./ noch r#;iu, noch vort $’n zebrachen dich,/ ei starke vrow ind süverlich!/ ////Ei edel thron vast ind schone,/ gevuͤg | |
| hant dů du gods sun hads entfangen?/ wanaf quam diͤ starke hitze,/ diͤ můder ind kind gaf n#;iue witze,/ dat du | |
| vrow, ind lere mich,/ wand du alein bekennes dich!/ //Zwen starke vinde sint dir wider,/ si hant alle vroun geworpen darnider:/ | |
| creature./ niͤt lichte he am lif genas,/ de disen zwein starken wider was./ //De drid vint is diͤ gewonheit,/ diͤ bit | |
| //De drid vint is diͤ gewonheit,/ diͤ bit $’n zwein starken wider dich steit./ //Nu has du gehort des ewen gebot,/ | |
| der gewonheit helpent diͤ l#;iude alle,/ diͤ natur is self starc vür dem valle./ //Nu, suͤʒe, sag mim herzen stille,/ wilch | |
| al zit schint in irer macht./ //Wan dů sin suͤʒste, starkste wort/ <van> mins herzen oren wart gehort,/ suͤʒlich $’t wort | |
| durch des ewen inde godes minne./ //Wiͤ kuͤn ind wiͤ starc was ir herze,/ dat si verdrůch den herzlichen smerze/ dat | |
| enboven,/ darane sterkd ind kuͤnheit beginnet?/ he is kuͤn ind starc, swe minnet./ //Diͤ minne was min macht ind min rat,/ | |
| ich./ //Diͤ minn$’ verwinnet alle not,/ diͤ minn$’ si is starc als de dot,/ si birnet als diͤ vackeln groʒ;/ swat | |
| otmuͤdcheide./ //Niͤt lang diͤ lilj ir blůmen dreget,/ diͤ de starke wint al zit weget;/ niͤt wal enhelt ir reincheit diͤ | |
| do und soͤgest noch die martyrer in iren herzen mit starkem geloͮben, die bihter mit heliger beschirmunge an iren oren, die | |
| in den weg,/ die voͤrhtende minne enpfat die arbeit,/ dú starke minne mag vil tůn,/ dú minnende minne enpfat enkeinen rům,/ | |
| dingen můs wesen <FOLIO>(24#’r)</FOLIO> gereit, und spannet mich in die starke gehorsami, das ich gotte und allen creaturen lieplich můs wesen | |
| kranken,/ wan ich mit dir gebunden bin;/ das bant ist starker denne ich si,/ des mag ich nit werden von minnen | |
| Der es mir us miner hant sol nemen, der sol starker denne ich wesen. Das bůch ist drivaltig und bezeichent alleine | |
| růwe also suͤsse, me denne man sprechen muͤsse, wider dem starken gehorsam, dem si hie sint undertan. Ir fuͤsse sint gezieret | |
| an dem crútze so vaste genegelt mit dem hammer der starken minneloͮffe, das si alle creaturen nit moͤgent wider geruͤffen. Si | |
| gewaffent sere uf mine arme sele mit grosser vollede der starken maht und mit vollekomner naturen kraft. Do sach ich wol, | |
| In dirre crone lit ein drivaltig horn, da muͤssent die starken inne wesen, die der grossen minne pflegent; die muͤssent schútzen | |
| und umbevangen so sere, ie me si besůchet werdent, ie starker si werdent.» $t «Warumbe?» «Ie langer si hie sint in | |
| also wise noch also helig noch also schoͤne noch also stark noch also vollekomen als die minne. Do sprach únser herre | |
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