Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
soln stV. (6751 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| gegift diͤ vrowe reine!/ ich hoffen, dat si uns gehoren süle,/ of si unser starker andacht vuͤle./ ////Vrow, gerůch mir volle | |
| arm silvers ind goldes,/ dat offer ze gelden, als du soldes –/ du wers doch můder $’s künings groʒ,/ de niͤrgen | |
| heilant!/ he bereidet dir diͤ vrölich stat,/ darin du wertlich salt werden gesat/ beid bit selen ind bit live,/ allerwerdest aller | |
| bit live,/ allerwerdest aller wive!/ //Als du dis lifs verwandeln salt,/ üver dich sal kurt sin $’s dods gewalt,/ du salt | |
| salt,/ üver dich sal kurt sin $’s dods gewalt,/ du salt an zwivel levend kumen/ zů dinem sun, dim brüdegumen,/ da | |
| zů dinem sun, dim brüdegumen,/ da du alles des ergetzt salt werden,/ sowat dir leids geschiͤd up erden./ ////Swat du levdes | |
| nemlich dinen diͤnestl#;iuden./ //Nu můʒ ich, liͤve, kuͤnlich sprechen,/ (du ensalt dis wort niͤt an mir wrechen!):/ we hat dir me | |
| dir ümb dich geleit./ //Swanne kümt de liͤfste dach,/ dan salt du mir, liͤf, al ungemach/ liͤflich gelden bit allem gemache;/ | |
| luterlich dů min herz verstan,/ warümb du üver diͤ <engel> solds gan,/ wiͤ du dat erwürfs in disem live,/ ei allerwerdest | |
| din lif in erdrich dat erwarf,/ dat du bit recht solds werden gesat/ üver alle engel in diͤ overst stat!/ üver | |
| ind dir guͤtlich des underscheit gaf,/ dat du godes můder soldes sin/ ind niͤt verliͤsen des magtdůms schin,/ du vergeʒs zůhant | |
| der vröuden win, –/ bitz du diͤ vünds, der du solds schenken,/ diͤ diner vröuden win sold verdrenken./ $’t was wunder, | |
| l#;iude,/ diͤ sunderliche godes brüde,/ wiͤ si ir herze halden sülen,/ of si der sunderlicher gracien vuͤlen./ //Diͤ armen kument zů | |
| dit salven sinen danc:/ darzů minn$’ diͤ vrowe dwanc./ ich ensal diͤ minn$’ irs lofs niͤt rouven,/ wan ich beschüldgen $’n | |
| dat du der hofnungen würds gewert,/ dat du iͤmer maget soldes bliven,/ ei gebenedid vür allen wiven!/ //Din reine gerung wart | |
| –/ wem <en> sal din wisheit <niͤt> werden bekant,/ we <en>sal <niͤt> vernemen dins herzen brant?/ //Du birns, du birns, groʒ | |
| is din wille!/ //Wilt du, vrow, an geburt beliven,/ wiͤ salt du $’s ewen vlůch verdriven?/ wilt du ouch magt sin | |
| in dich,/ ind dich sal beschedwen godes kracht,/ dat du salt dragen diͤ heilich dracht,/ ind gods sun sal werden geborn | |
| dir also,/ der martler krone wirt #;iuch beiden,/ diͤ er ensal men van #;iuch niͤt scheiden./ ////Diͤ drid martilje liden diͤ | |
| diͤ ros der birnender minnen/ an der kron den sigen sül gewinnen./ ////Ave Maria, magt süverlich,/ liljen ind rosen kronent dich!/ | |
| dich in erdrich so wold eren,/ dat du sin můder soldes sin,/ des antlitz dir nu wirdet schin,/ dat du nu | |
| des antlitz dir nu wirdet schin,/ dat du nu ewelich salt ane staren,/ danaf du niͤmer $’n salt gevaren,/ dat sich | |
| du nu ewelich salt ane staren,/ danaf du niͤmer $’n salt gevaren,/ dat sich niͤmer $’n sal van dir gekeren,/ dat | |
| ser und an arbeit./ daz kint, daz himel und erden solde erfrowen,/ daz ce storene quam unsen ruwen,/ an aller slahte | |
| havet gesprochen/ (die wort die sint belochen):/ //‘Uz van Jesse sal wahsen ein ruode,/ uffe der ruoden sal wahsen ein bluome,/ | |
| //‘Uz van Jesse sal wahsen ein ruode,/ uffe der ruoden sal wahsen ein bluome,/ an der bluomen sal geruon der heilige | |
| uffe der ruoden sal wahsen ein bluome,/ an der bluomen sal geruon der heilige geist;/ her sal sie gesterken bit allen sinen | |
| bluome,/ an der bluomen sal geruon der heilige geist;/ her sal sie gesterken bit allen sinen crefden./ van ime sal sie du | |
| geist;/ her sal sie gesterken bit allen sinen crefden./ van ime sal sie du godes craft entfan,/ da mide sal sie den | |
| van ime sal sie du godes craft entfan,/ da mide sal sie den viant erslan.’/ meinet du ruode dig, heilig megedin,/ | |
| daz meinede, daz vane dir/ got hie in erden/ erberwet solde werden./ gruonede daz louf in deme fure,/ bluode der din | |
| umbe so vorten ig,/ daz er sine genaden/ van mir sule keren./ //Van du flien ig ce dir;/ nu muoze daz | |
| der grozer not,/ swanne so der leide dot/ ane mir sal gescheiden/ den lif van der selen./ //In der grozer engeste/ | |
| gecoufte/ bit sines sunes bluode/ van deme ewigeme dode./ //Wer sal mir des gehelfen,/ wer sal mig so geluteren,/ daz ig | |
| van deme ewigeme dode./ //Wer sal mir des gehelfen,/ wer sal mig so geluteren,/ daz ig des wirdich muoze sin?/ daz | |
| mig so geluteren,/ daz ig des wirdich muoze sin?/ daz saltu, Jesus, herre min./ gif mir, herre, dinen geist,/ wantu selbe | |
| beidet./ geled uns an Jesum,/ dinen vil guoden sun;/ der sal uns alle genade duon,/ in ime sole wir geruon./ der | |
| guoden sun;/ der sal uns alle genade duon,/ in ime sole wir geruon./ der sal uns erledigen/ van allen unsen noden,/ | |
| uns alle genade duon,/ in ime sole wir geruon./ der sal uns erledigen/ van allen unsen noden,/ uz allen diefen sunden:/ | |
| wie vone Jesses stame/ wüehse ein gerten imme,/ da vone scol ein bluome varen:/ diu bezeichint dich unde din barn,/ Sancta | |
| sint/ mit sinem heiligen bluote/ von der ewigen nœte;/ des scol er iemmer gelobet sin;/ vile wole gniezze wir din,/ Sancta | |
| loblich mine heimlichkeit. Alle, die dis bůch wellen vernemen, die soͤllent es ze nún malen lesen. <UB>Dis bůch heisset ein vliessendes | |
| in got.» «Froͮwe minne, ir sint ein roͮberinne, $t dennoch sont ir mir gelten.» «Froͮwe kúnegin, so nement reht mich selben.» | |
| kint entwenet und vollegewahsen in den ewigen lip. Eya, darnach soͤllen wir bekennen $t und sehen in unzellicher lust die milch | |
| sprechent ir kamerere, das sint die fúnf sinne. «Vroͮwe, ir soͤllent úch kleiden.» «Liebe, wa sol ich hin?» «Wir han das | |
| kumt der jungeling und sprichet ir zů. «Juncfroͮwe, alsust fromeklich sont ir nach tantzen, als úch mine userwelten vor getanzet hant.» | |
| der jungeling: «Juncfroͮwe, dirre lobetantz ist úch wol ergangen, ir súllent mit der megde sun úwern willen han, wan ir sint | |
| zů dem brunnenschatten in das bette <FOLIO>(13#’v)</FOLIO> der minne, da soͤnt ir úch mit im erkuͤlen.» So sprichet dú jungfroͮwe: «O | |
| und trostlichen kuͤlen. Nu betruͤbent úch nit ze sere! Ir soͤllent mich noch leren; swenne ich widerkere, so bedarf ich úwer | |
| únser herre: «Stant, vroͮwe sele!» «Was gebútest du, herre?» «Ir soͤnt úch usziehen!» «Herre, wie sol mir denne geschehen?» «Froͮw sele, | |
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