Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
soln stV. (6751 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| wir han,/ wene daz ist doh unse zuvirsicht,/ dv ne salt uns, frowe, verlazin nit,/ dv ne helfis uns, frowe, etislicher | |
| wol entstanden,/ daz du mih hates an dinen handen./ daz salt dv noh an mir behalden,/ liezis dv mih irkalden/ der | |
| ne brengen/ zu deme jungistin tegedinge,/ wande dv unsir uorcemffe salt wesen da:/ des bite wir dih herre sanctus johannes baptista./ | |
| selbe lerte/ vnde sprah ’swenne sih der sundere bekerte,/ dv soldis ime uergebe sine sunde/ sibenstunt sibenzicstunde./ Paule, meister der diete,/ | |
| do er den widerwartigen wint sah./ er sprah ’herre dv salt uz gan,/ ih bin ein sundiger man./ daz was ein | |
| nemac njemer werde beweget/ uon der himelischen eren./ dar zu saltu min gemute keren,/ herre sancte columbam./ des ih gut bilide | |
| gedanken,/ daz neheine wile ne stet bi ime selben,/ daz saltu an mih uermelden,/ daz des vͥwit uf mih gelige./ des | |
| du weist vil woli,/ al wi michil lut ich biwarin sol./ du machi mich so wisi,/ daz ich richti so dir | |
| leri./ //Sin dinist daz was vesti,/ so min demo kunigi solti gebin sin ezzin./ di scuzzilin undi di nepphi,/ di woli | |
| dir richi./ //Sin dinist daz was vesti:/ so der kunic solti gan zi resti,/ sechzic irwelitir gnechti/ di muosin sin girechti./ | |
| helidi igilich/ druc sin swert umbi sich,/ di dir in soltin biwachtin/ zi iglichin nachtin./ von similichir ginozschaf/ vil michil was | |
| //Du kunigin, so ich iz virnemin kan,/ bizeihinot ecclesiam./ du sol wesin sin brut,/ di minnit er dougin undi ubirlut./ ich | |
| ubirlut./ ich wæni, simo gimehilot si/ in communionem dei./ du sol imo gilichin/ in dugintin richlichi,/ du sol giberin du kint,/ | |
| communionem dei./ du sol imo gilichin/ in dugintin richlichi,/ du sol giberin du kint,/ du dir got selbi ginennit sint./ //Di | |
| bizeichnont bischoflichi man,/ di dinunt imo in plichti./ daz lut soltin si birichtin,/ si soltin lerin di cristinheit/ truwi undi warheit,/ | |
| dinunt imo in plichti./ daz lut soltin si birichtin,/ si soltin lerin di cristinheit/ truwi undi warheit,/ mid werchin irvullin/ daz | |
| der munt vnʒ an die oren, vnde da die cene ſoltin ſtan, da iſt ein ganʒ bein vnde ſin ſtime alſe | |
| ſite, alſ verwet ſich ouch der lip. An der varwe ſulent die arʒat kieſen, wie ſi den menſchen helfen ſuln. //Do | |
| dem tage hat? Do ſprach der meiſter: Mit der completen ſúlen wir [34#’v] erfúllen, ſwaʒ wir an dem goteſ dieneſte allen den | |
| crefte erlidiget hete. Von dú, alſe ſanctuſ Jeronimuſ ſcribet, ſo enſulen wir an der hei[36#’r]ligen naht dehein vngemach han. Da mite | |
| reſponſen ſingent, daʒ beceichent, daʒ wir alleʒ vnſer leben rithen ſún alſe vnʒ die rehten lerer wiſent, wen die verſe beʒeichent | |
| er deſ nith wirdic were, daʒ er die riemen ledigen ſólte. Daʒ waren die toͮgen der heilgen gebúrte. Daʒ ſelbe geſchúhe | |
| dem heiligen geiſte.#.; Da mite merkint ſi, daʒ ſie geloͮben ſulent, daʒ eʒ alliʒ geiſtlich ſie, daʒ der preiſter ob dem | |
| groʒen beʒeichenunge mahtu merken, wie mit groʒer andath wir ſtan ſúlen ʒú gottis dieneſte. Ze alle erſt důt der prieſter drú | |
| Mit deme [53#’v] alleluia betúte wir die wunne, die wir ſúlen haben. An dem anderen ſamſdage, ſo men die weſterhůte abeʒúhet, | |
| swas ich der erkente/ unde ir crapht wolde scriben:/ das ensolde beliben/ unwrschult wider mich./ Durch got unde durch si so | |
| gesotene crůt an ir rechte dich, si geniset zuhant. Man sal is zuhant als das kint geborn ist abe nemen. Sumet | |
| wachsene. Swer das kalde ober den dritten tac habe, der sal dri wegebrete wurzeln zustossen unde neme dri nephe wines unde | |
| di sprache vorluset unt der zunge kein gewalt hat, der sal der purpurvaren viol crůt nemen unde stose is, unde nutze | |
| so tu der brosmen unde des ezziges deste me. Vnde salt das wissen, das ditz zu manicher suche gut ist. Doch | |
| wissen mahen houbt noch grune sint unde milch vol, so sal man si sieden in wasser, das daz dritte teil honic | |
| trenke. // Romis col heilet vrische unde alde wunde. Man sal si alrest waschen mit warm bire oder wine unde gestosene | |
| di drůse, di scrofule heisent. Swem di zene swernt, der sal daz crůt umme crisen unde ane isen graben unde růre | |
| ist zu den ougen gut. Swenne di schelewurz bluet, so sal man si stossen unde siden daz saf mit honege in | |
| das wisse. Durch das ist si unengestlich zu nemene. Das sal man in linsen siden unde so gebin den tobesuchtegin. Dez | |
| pfennic gewichte salzes unde malet daz gederret zusamne. Di gersten sal man erst entgizen uber nacht unde denne truckenen. Daz heiset | |
| saf mit wine getrunken vertribet di vergift. Vor di terciane sal man nemen dri wurzel unde dri bleter unde side di | |
| di warzen gestrichen, vertribet si. Also die wide blůt, so sal man si schelin, daz saf daz den dar an ist, | |
| sich stringen, daz man den halz nicht mac gekeren. Man sal iz [33v] alrest nutzen unde strichen, swo mans bedarf unde | |
| genutzet hilfet der sichen blasen. Di da blůt resint, den sal man uber den ander tac daz saf mit wine geben. | |
| mit wine geben. Swaz man mit keltnisse heilin mac unde sal, daz heilet man mit stures saffe getempert mit ezsige. // | |
| nabel, si gewinnet daz kint san und ane arbeit. Man sal ouch daz wiezzen, daz si daz weder sal ezzen noch | |
| arbeit. Man sal ouch daz wiezzen, daz si daz weder sal ezzen noch den nabel mite bestrichen, wan zu der rechten | |
| ir gewurt, dů he gebot!/ ////Beide dach ind sterren,/ ir ensult niͤt merren!/ verberget #;iur liͤt,/ //Dat ir des liͤven reinen/ | |
| selich du bis,/ wand du des dodes bis gewis!/ du salt bit minem liͤven varen,/ wiͤ wal min liͤf dich sal | |
| sal #;iuch min sun diͤ vröude geven,/ darin ir iͤmer sulet leven!/ //Set diͤ tren$’, der vröude samen,/ so wesset #;iuch | |
| listgem slangen,/ bit des listen de mensche was gevangen:/ //#.,Du salt up diner burst gan,/ diͤ erde salt du ze eʒʒen | |
| was gevangen:/ //#.,Du salt up diner burst gan,/ diͤ erde salt du ze eʒʒen entfan./ ich sal under dir ind dem | |
| ind dem wive/ ein vede machen, diͤ stede blive./ //Du salt lagen iren vůʒsporen/ (dat is $’t end: dat si werd | |
| hoffent, dat in der selger spisen/ in der kribben iͤt sül berisen./ //Diͤ dri küning si ilden so verre,/ als si | |
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