Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
soln stV. (6751 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| dienen sunder wenken:/ des wirt wol gelônet sunder wanc./ niemen sols mit worten krenken:/ wan ir lop kan nimmer werden kranc./ | |
| //Wol ir kleinvelrôtem munde!/ immer sælic sî ir süezer munt./ solde ich den in kurzer stunde/ küssen hundert tûsent tûsent stunt,/ | |
| süezem lône./ //Wil ein frouwe schœne belîben/ gerne stæticlîchen,/ diu sol sich mit güete rîben,/ stæt vast under strîchen./ êren rîchen/ muoz | |
| immer:/ sie verderbent nimmer./ //Wîp und froun in einer wæte/ sol man gerne schouwen./ swâ ein frouwe unwîplîch tæte,/ wer möht | |
| ich einer niht:/ ich kan alle ir tugende merken gar./ sol $s den frouwen iemen wol/ sprechen, daz sol tuon mîn | |
| merken gar./ sol $s den frouwen iemen wol/ sprechen, daz sol tuon mîn munt:/ wan mir sint ir güete wunder kunt./ | |
| wol:/ dâ von diene ich ir mit triuwen alse ich sol./ //Sîst des herzen und des lîbes mîn gewaltec,/ dar zuo | |
| ist al sîn gir/ von der grôzen herzenliebe gegen ir./ //Solde ich der vil minneclîchen/ ein wort küssen in den munt,/ | |
| niht sô wol,/ wan daz eine des man nennen niht ensol./ //Gerne ich von dem selben spræche,/ waz ez wunne und | |
| mîn,/ daz si, diu vil süeze reine,/ mit ir willen solde bî mir sîn./ von dem wunsche ein wunder mir geschach,/ | |
| was mit der süezen,/ dâ von ich vil gerne wünschen sol./ //Zuo uns kam diu werde Minne/ unde slôz uns beide | |
| sô gerne wisse mînen lîp,/ als dâ ich der guoten solde sehen/ in ir ougen minneclîchen./ dâ möht lieplîch wunder mir | |
| mêr zerrêret;/ dû bist aller wunne ein dach./ wîp, du solt unwîpheit mîden/ und lâ dich die schande nîden,/ sôn mac | |
| daz klagent nû die edeln frouwen,/ daz man dînen schilt sol schouwen/ alsô ganz und unverhouwen:/ wâ’st dîn turnei, wâ’st dîn | |
| dem nam des almehtigen gotes an diſem heren ſvnnentage, die ſculen wiʒen, wanne das worte ſvnnetage geſprochen ſi vnd wie groʒleich | |
| criſtenheit die gewoneheit, das der here ſvnetage alſo hin bracht ſchol werden $t mit viere, das niht anders gewoͤrht werde niwan | |
| dem almvͦſen ʒe chirchen bringen. An dem heren ſunnetage $t ſcol dehein criſten menniſch choͮfen noch verchoͮfen, niwan ſo vil, ſo er | |
| da vor ivch der almehtige got von ſinen genaden beſchermen ſol. Der heilige $t ſunnentach iſt ein reſte aller ſæligen menniſchen. | |
| ſint, da ſi ewichlich verlorn ſint, svnder die da geluteret ſchulen werden mit dem viwer. Der heilige ſvnnentag $t beceichet den | |
| ſvnnentage begangen hat, vnd oͮch den ewigen lip becʒeichent, ſo ſculen oͮch wir in eren mit allen gůten werchen vͤf die | |
| hat. dise grozze hochzeit des heren marteræres sant Stepfans die suͤln alle christenmenschen vil groͤzlich $t eren, wan der mit heiligen | |
| in unser herre vor andern sinen martrærn geeret hat, nu suͤln wir sin hochzit vil groͤzlich eren und schuln in biten, | |
| hat, nu suͤln wir sin hochzit vil groͤzlich eren und schuln in biten, ob er sinen vinten die sin æchten und | |
| daz er in und die mit im da lagen erhefen solt. der bischolf besament sich und hup si von der erde | |
| unsers herren marter so ist sein hochzeit her geleit. nu suͤln wir in hiute umb uns und umb die hiligen christenhait | |
| daz ir mich gelaſtert habt an allen minen holden; wen ſol ich %>i nv mer ze boten ſenden? Wan ir habt | |
| niht verzagen wil: #.,Den ich min riche gereitet han, wen ſol ich nv ze boten ſenden? Quis ergo ibit nobis? Oder | |
| #.,einer rede der wil ich dich aller erſt bitten, der ſolt och dv mich gewern, $t herre, von dinen gnaden; ſo | |
| den ſteinen diſen lip, des tage ir h%>it beget. Den ſ%/vlt och ir h%>ite ze boten ſenden zvͦ dem heiligen Chriſto, | |
| hat, daz er ſinen hêrvanen vnde ſin hêrzeichen $t leiten ſol vor allen mærteræren vnde $t daz er haizet der nothelfær | |
| hiligen jungern und sprach zu im: #.,min liber Johannes du solt von disen arweiten varen hintz den ewigen genaden und hintz | |
| der wirtscheft die du mit dinen bruͤdern immer mer haben solt in dem himelriche.#.’ der genaden lobt der gut sant Johannes | |
| ellende da er durch daz gotes wort versendet wart. nu suͤln wir sinen namen merchen: Johannes, daz spricht in unsern zungen | |
| daz spricht in unsern zungen $t ,diu gotes genade’. Nu suͤln wir in vil minnechlichen biten, daz er uns helf der | |
| Johannes, $t qui ſupra pectus domini in cena recubuit. Ir ſ%/vlt h%>ite vil innerclichen an rvͤffen den gvͦten ſant Johannes, den | |
| wære an ſiner mvͦter ſtet. Den heiligen gots tr%<vt, den ſvlt och ir wol loben vnde eren, den vnſer herre ſelbe | |
| vnſer herre ſelbe alſo hat geliebt vnde geret, zvͦ dem ſult ir vliehen vnde ſvlt in h%>ite ze einem vater vnde | |
| hat geliebt vnde geret, zvͦ dem ſult ir vliehen vnde ſvlt in h%>ite ze einem vater vnde zeim vogt kieſen. Wan | |
| all%>i d%>i toͮgen d%>i ergangen ſint vnde och noch ergen ſ%/vln enzwiſchen got vnde der heiligen chriſtenheit %/vnz an den ſvͦntac. | |
| chom, daz der heilige gotes bot diſen lip verwandeln $t ſolt, do chom er ſelbe, %/vnſer herre Jeſus_Chriſtus, mit ſinen ivngern | |
| zit vnde ſinen tac da er ſinen lip ane verwandeln ſolte, vnde ladet in ſelbe zvͦ den ſinen êwigen vrvͤden, $t | |
| der gvͦte ſant Johannes, des tac ir h%>it beget, den ſ%/vlt ir h%>ite vnde zallen ziten wol loben vnde eren vnde | |
| ir h%>ite vnde zallen ziten wol loben vnde eren vnde ſ%/vlt %>ich hinz ſinen gnaden $t enpfelhen mit libe vnde mit | |
| vnd gecʒieret mit der marter der heiligen gotes weſterparen. Den ſult iͤr hiv vil fleiʒichleichen dulten vnd eren, in cʒe lob | |
| ſant Peter ʒů ſant Silueſter vnd ſprach ʒim: #.,Silueſter, du ſolt die cʒwene brieſter ʒů dir nemen, die mit diͤr gevaſtet | |
| $t da div frowe inne lac, alſo es der ritter ſolde ſin, vnd heiʒ im vͦf tvͦn. Alſo div frowe das | |
| leiteſt, diu wart mir enpholehen, $t das ich iͤr phlegen ſolte. Der haſtu dich vnterwunden, das ſol diͤr vil vbele ergen.#.’ | |
| das ich iͤr phlegen ſolte. Der haſtu dich vnterwunden, das ſol diͤr vil vbele ergen.#.’ Do ſlvͦch ſant Sebaſtian den tiͤufel | |
| tot vnd wuͤrden beidiv heilich. Dem ſelben ſant Sebaſtian, dem ſult iͤr iͤuch hivte emphelehen mit leibe vnd mit ſele. Nu | |
| das du ſines chindes ſwanger vnd mvͤter werdeſt, wan den ſoltu an diſe werlt tragen vnd geberen vnd ſolt in heiʒen | |
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