Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
soln stV. (6751 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| noch baz./ tuot irs niht, sô muoz ich gar verderben./ sol ich niht den rôten kus erwerben und den triutelehten lîp, | |
| mir wær deste baz. //Minne, ich diene dir: $s du solt solt $s mir geben minneclîchen./ rîchen $s maht du mich | |
| triutelehter lîp mit liebe büezen,/ unde ir rôter munt: der sol mich grüezen. tuont diu zwei des niht, so klage ichz | |
| tuot wol, unde nâher baz, ob ichz mit hulden sprechen sol./ //Swaz ich her gesungen hân, daz vervâhet $s mich vil | |
| $s mîn frouwe aleine diech vor allen wîben meine./ des sult ir geniezen lân/ mich: ich lebe in senden sorgen/ beide | |
| an der minneclîchen jungen./ herze, diu hât dich verwunt./ //Ich solt aber dur die süezen grüezen $s meien walt heid ouwe | |
| Minne, sît dîn minne sinne $s krenket zallen stunden, wie sold ich dan iemer frô belîben?/ lieber lîp vor allen lîben,/ | |
| kleiden lât sich vinden der vil triutelehte lôse lîp./ //Ach, solt ich mich senden vinden bî den kleiden diu diu reine | |
| leit verswinden/ unde wurde an mangen spilnden fröiden wol gemeit./ sol $s diu fröide an mir verderben,/ dast mîs herzen nôt, | |
| wenden, diu vil reine minneclîche der ich eigen bin,/ sô sol sie diu kleit mir senden/ bî dem triutelehten lîbe; sost | |
| lachen, swenne ir rôter munt erlachet/ unde er liebe lachen sol./ baz dan ich erdenken kunne/ kan si wol, $s diu | |
| kranc/ hin gen dem meigen. $s megde leigen, $s wir sun reigen $s nû den sumer lanc. //Des meigen blüete, $s | |
| erstirbe?/ waz hilfet iuch mîn lange werndiu swære?/ mich jâmert, sol mîn herze von iu scheiden, sît ich iu hân gedienet | |
| zuo ir, daz diu reine süeze tuo genâde an mir./ //‘Sol ich disen sumer lanc bekumbert sîn mit kinden,/ sô wær | |
| ich vil lieber tôt./ des ist mir mîn fröide kranc, sol ich niht zer linden/ reigen, owê dirre nôt!/ wigen wagen, | |
| nahtegal diu sanc sô wol daz man irs iemer danken sol/ und andern kleinen vogellîn/ dô dâhte ich an die frouwen | |
| der tistel hât dem weizen/ vil gar an im gesigt./ sol ich den edel heizen/ der niender tugende pfligt?/ ob er | |
| ob ir munt,/ waz tôren ir gelîchen/ in disem liede sunt/ dem esel und dem rappen:/ die singer künste rûch./ niht | |
| êre gar verliuret./ êr unde guot swer die wil hân,/ sol guot und êrhaft sîn;/ guot er gen gote wesen sol/ | |
| sol guot und êrhaft sîn;/ guot er gen gote wesen sol/ und êrhaft gen der welte./ diz leben mac im füegen | |
| sîn adel sô daz erz mit rehter meisterschefte treit./ er sol wol reiner kiuscher megde site walten,/ unrehte unfuore mîden gar | |
| der welte lob swen man in rehter fuore siht./ //Waz solte erbermde, ob niender sundic mensche wære, waz solte ouch milte, | |
| siht./ //Waz solte erbermde, ob niender sundic mensche wære, waz solte ouch milte, het ieder man nâch sînem willen guot./ bî | |
| dû maht schamen dich/ daz ein wîp mit wîbes krefte/ sol vor dîner meisterschefte/ vristen alsô lange sich./ //Sumerwunne, swer dich | |
| alten unde ir jungen, swer den winter was betwungen,/ der ensol niht trûren mê./ schouwent an die grüenen heide,/ wie gar | |
| reigen under linden?/ solche vröide uns winter tuot verswinden./ //Wie sol sorgen werden rât, sît der kalte winter hât/ bluomen vil | |
| geselwet in den ouwen?/ disiu leit darf ringe wegen,/ er sol hôher fröide enpflegen,/ swer ein reine sælic wîp mac schouwen/ | |
| wîp,/ trœste dîner diener lîp,/ lâz si niht verderben./ dû solt mit der zît in fröide bringen,/ sô wirt dienst mit | |
| sô wirt dienst mit lône ervolt./ gerne dû sis êren solt,/ sî wenz an dich werben./ hœr wes sî dir muotent, | |
| gen der fröidebernden zît./ hiure siht man megde reien./ dar sult ir iuch frœlich zweien,/ minnestiure iu nâhe lît./ wîp sint | |
| gewinne/ vogel stimme ûz walde und inne/ mannes herze erfröiwen sol;/ vîol smac tuot sorge slîfen;/ kiesen süeze fruht vür rîfen;/ | |
| mit der minne kunst/ swem ir güete fröide gan./ wîp sol man für bluomen schouwen,/ wîben dienen hœhet muot./ minnen wân/ | |
| siht noch hiure hofschen tanz,/ mangen swanz/ unde kranz./ wen sol der verdriezen?/ wîp diu sint dar under/ besunder/ ganzer fröide | |
| jârlanc mê:/ dur den klê/ siht man bluomen dringen./ des sult ir wesen an fröiden balt,/ junc und alt:/ manicvalt/ hœrt | |
| wesent fruot:/ gen der bluot/ schôn stêt daz gevilde./ ir sunt verdienen êren zol:/ tuont sô wol/ sam man sol,/ êrent | |
| ir sunt verdienen êren zol:/ tuont sô wol/ sam man sol,/ êrent wîbes bilde:/ wîp sint der tugende ein krône,/ guoter | |
| junc und alt!/ snêwe sint versnalt./ werdiu jugent, du wesen salt/ fröiden balt;/ leit verschalt,/ trôstes walt,/ sît verstôzen und vervalt/ | |
| walt,/ sît verstôzen und vervalt/ sint die rîfen kalt./ //Jârlanc sol er sîn gemeit swem ein meit/ minne treit/ diu daz | |
| $s ir $s leien, $s meien $s kl%-agen! tr%-agen $s sun wir gen den argen rîfen nît./ ir gewalt $s alt | |
| varwe $s sî verliesent: daz tuot in der snê./ //Fröide sol $s wol $s hiure $s tiure $s w%-esen, l%-esen $s | |
| karger man/ des lewen art hin gen dem selben tiere./ solt ich ez suochen zEndiân,/ in tiutschiu lant wolt ich ez | |
| ist nâch den zwein ein ende guot und veste,/ daz sol wol unbescholten stân:/ ez ist hie guot und heizet dort | |
| hât gelücke von mir pfliht:/ ob ich iht kan, waz sol mich daz genützen?/ mir sint die herren milte niht,/ mich | |
| siben künste drî/ von rede alsô genomen./ die ander vier sun mâze geben/ mit zal. diu êrst uns elliu dinc wol | |
| alter oder jugent/ ân argen kunterfeit?/ die dâ die besten solten wesen,/ die wen uns leider werden gar die bœsten./ wie | |
| wesen,/ die wen uns leider werden gar die bœsten./ wie sol diu varndiu diet genesen,/ wes sol sich künsterîcher gernder trœsten,/ | |
| gar die bœsten./ wie sol diu varndiu diet genesen,/ wes sol sich künsterîcher gernder trœsten,/ sît rîcher herren alte wât/ wîp | |
| schanden mûsen./ swer êre noch guot niht enhât,/ kein man sold in behalden noch behûsen./ //Frou Minne, getiuret sî dîn nam. | |
| gotes hantgetât,/ die minn rât aller heilgen rât;/ dar nâch sul wir uns rihten./ //Kein heilig wart sô heilig nie, kein | |
| mit triuwen wesen undertân./ des tages swenn ich dich sehen sol,/ sô wart nie manne mêr sô wol,/ und ist mîn | |
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