Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

senfte Adj. (222 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Tr 546 die keines ougen schouwe/ ie überlûhte ê oder sît./ diu senfte süeze sumerzît/ diu hæte ir süeze unmüezekeit/ mit süezem vlîze
Tr 559 schate bî der sunnen,/ die linden bî dem brunnen,/ die senften linden winde,/ die Markes ingesinde/ sîn wesen engegene macheten./ die
Tr 575 bluot/ mit spilenden ougen machete/ und ir allez widerlachete./ daz senfte vogelgedœne,/ daz süeze, daz schœne,/ daz ôren unde muote/ vil
Tr 3875 gedinge, der im was geseit./ ez machet ime sîn arbeit/ senfte und harte lîhtsam./ nu er ze Curnewâle kam,/ zehant dô
Tr 8118 und an der stete,/ daz was ir süeze singen,/ ir senftez seiten clingen,/ daz lûte und offenlîche/ durch der ôren künicrîche/
Tr 9231 unde wundert mich/ und weiz ouch wol binamen, wær ich/ senfte alse ein ander man gewesen,/ ine wære niemer genesen./ ine
Tr 12189 ich in mînen tagen/ des lieben leides habe getragen,/ des senften herzesmerzen,/ der innerhalp des herzen/ sô rehte sanfte unsanfte tuot,/
Tr 14072 sô dunket ouch mich reht dâ bî,/ swaz iuwern ougen senfte sî/ und iuwerm muote lîche,/ daz ich dar an entwîche,/
Tr 14160 ir arme si in nam:/ si halseten, si kusten,/ zir senften linden brusten/ twanc sin vil harte nâhen/ und begunde aber
Tr 16760 dâ was schate unde sunne,/ der luft und die winde/ senfte unde linde./ von disem berge und disem hol/ sô was
Tr 19043 Tristan/ vil ofte wider sich selben an,/ swenne er sîn senftez ungemach,/ //Îsôte_as_blanschemains gesach./ diu viuwerniuwet ime den muot/ mit der
TrudHL 66,16 goutin dinc in ir gewoneha[i]t $t habent, sô daz siu sanftere gůt sint denne ubil. (47#’v) die haizent sîne liebesten, $t
TürlArabel *A 63,7 er in trahten svs lag ein,/ ir minn im fvͦgte senften mvͦt./ swie er doch lac in grozzer hvͦt,/ Arabel im
Vateruns 195 unser herre uns niht lazen./ //Beati mites/ Baptismus domini/ Die senften salicliche lebent,/ die des strites niene phlegent./ ir ougen diu
WernhMl 584 Mit mæniger grossen tugende./ Kainer ungebærd es pflag/ Und was senfte nacht und tag,/ Swigende gedulteklich./ Niemer es entrainete sich/ Und
Wh 100,11 sanfte ân allen haz/ von palmât ûf ein matraz:/ al senfte was ouch diu künegîn,/ reht als ein jungez genselîn/ an
Wh 119, 5 sprach der getriuwe,/ ‘ich leb in sölher riuwe,/ daz mir senfter wære der tôt./ den rehten kus ich liez in nôt/
Wh 136,12 ze Bôtzen sîn./ der spîse wart ein teil verzert/ und senftez betten gar rewert./ der marcrâve sich ûf ein gras/ leite,
Wh 244,12 des balde gâhen,/ daz der palas an allen sîten/ mit semften phlûmîten/ sî beleit, und teppiche vil dar vür,/ ûf diu
Wh 289,25 solte durh ir willen/ sînen schaden stillen/ unt niht wan semftes willen phlegen/ und ungemüetes sich bewegen./ dô sprach er ‘vrouwe,
Wh 296,18 si in næmen in ir gesellekeit,/ und daz si im semften gar sîn leit./ ‘ich kum her wider schiere zuo dir:/
Wh 323,29 velt,/ ern næme eine kemenâten/ dâ vür, wol berâten/ mit senften pflûmîten./ tôren solten strîten/ mit sô manegen Sarrazînen:/ ‘wir sulen
Wig 128 mit mînem munde / möhte swære stunde / den liuten senfte machen, / und von solhen sachen / daz guot ze
Wig 10374 und wirt diu salbe gestrichen dran, / sine müeze deste semfter sîn. / besigelt in ei%..n%..em rubîn / was si; dâ

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