Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schînen stV. (658 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| daz ist ein ûzbruch und ein werk der minne. Daz schînet sêre als innicheit und andâht und jubilieren und enist alwege | |
| lîhte niht als vil vüelennes und enpfindennes und dar ane schînet wol, daz sie minne hânt, ob sie âne solchen enthalt | |
| sî, sô enist ez doch daz aller beste niht; daz schînet dar ane: wan man sol solchen jubilus underwîlen lâzen durch | |
| nihte ensol sich der mensche lâzen genüegen, swie guot ez schînet oder sî -, wâ er sich vindet in herticheit oder | |
| sol got den menschen ouch mit im selber vernihten? Ez schînet, als daz vernihten des menschen wære gotes erhœhen, wan daz | |
| allermeist kan enbern und versmæhen, der hât allermeist gelâzen. Ez schînet ein grôz dinc, daz ein mensche tûsent mark goldes durch | |
| @]@ da wart abir wol schin,/ daz der herre Tristrant/ waz ein chůne wigant./ /er gedaht | |
| waz ir gesehet van disen zvein.#.’/ der mane so liehte schein,/ als iz tach waere./ do steich der chunich here/ [uf] | |
| den brunnen von d[en] mannen zvein./ der vrowen wisheit da schein,/ daz si diu oͮgen niht dar ne carde/ und reht | |
| waz hie gescie von diesen zuwein./ der mane so lihte scein,/ als iz tach were./ do steich der cůnig here/ uf | |
| den brunnin uon den mannin zuwein./ der frowin wisheit da scein,/ daz siu ir oͮge dar niht ne karte/ und rehte | |
| ouch lac dâ manec edel stein,/ der brehende unde schône schein:/ vil edel rubîne,/ topâzje und sardîne,/ crisolîte und corallen/ (die | |
| er gewan dar umbe manegen muot./ ezn was schœne noch [schein] guot./ Fôcas der mære/ sprach dô offenbære/ zuo Eraclîô dem | |
| gesach./ leit was im ir ungemach,/ daz liez er wol schînen./ er gebôt al den sînen,/ Fôcas der wîse,/ daz sie | |
| daz houbet, arme unde bein./ wie wol daz an im schein,/ daz er an freuden was verzaget!/ im was rehte, als | |
| strît,/ wol chunnen si spoten unt grînen/ unt lâzzent ubel schînen/ ob si die wâren minne/ in dem hercen sulen gewinnen,/ | |
| wa was uwer gelaube nu?’/ forthe in ir hertze hin geschein./ verwundert redten sie vnder ein:/ ‘wer wenet ieman, daz er | |
| anderen sêraphîn./ /Dô hiez er werden einen engel, $s der scein ûz den anderen allen./ er was anderer engele wunne, $s | |
| starche widerôt er die ubermuot,/ wande daz liez er wole scînen $s an dem unsâligen./ dô er begunde chôsen $s mit | |
| /Dô got daz gebôt, $s der chôr wart zestôret./ dô scein der gotes gwalt: $s Michael huob ûf sîne hant,/ er | |
| si liuhte mit minnen,/ joch den sternen $s daz si scinen uber die erde,/ unde zierten tach unde naht $s mit | |
| unde zierten tach unde naht $s mit berehteler chraft/ unde scinen vil ziere. $s daz was tagewerch sîn daz vierde./ /Duo | |
| reichet $s allerêriste er iz begrîfet./ /An deme fierden $s scînent fingelîn die zieren,/ dâ mite der man $s spulget sîn | |
| egelîch, $s den ist nehein liut gelîch./ dei ougen in scînent, $s die zeni glîzent./ swenne si si lâzent blecchen $s | |
| deckelachen was da bereit,/ daz da obene uffe lach;/ daz schein des nachtes, als$/ ez were tach,/ von dem edelin gesteine/ | |
| da zustete/ der greve mit den sinen./ do liezer wol schinen,/ daz er ein war helt was./ virwar sagenich u daz:/ | |
| do sich daz lut allez hate/ gelegit, die mane schone schein./ die zvei wurden des in ein,/ daz sie zu der | |
| der mazze was not./ Noch wiz noch rot dar inne schein,/ Daz man zwische1n disen zwein/ Rechte da mitte1n abe nam:/ | |
| vf ein harbant,/ Da der karfunkel|stein/ Vz dem rote1n golde schein/ Mit anderme gesteine./ Sie tet an ein hemde kleine,/ Daz | |
| zoume bru1nne1n/ Gliche der svnnen./ Der spore in|gegen der sv1nne1n schein,/ Als sie beide weren ein,/ Daz swert vn2de daz schone | |
| daz schone sper,/ Als der sterre lucifer./ Mit anderme geziere/ Schein die baniere,/ Gepriset vn2de geziret,/ Vnder|schackiret/ Mit roten vn2de mit | |
| in schonest fant,/ Rechte wiz als der sne./ Daz geworte schein vber se,/ Als iz ein himel were./ Daz werg was | |
| alsus,/ Do quam vrauwe venus,/ Pallas vn2de juno./ Der zirde schein also:/ Ich wande, in dem bru1nne1n/ Schine1n dri svnnen./ Sie | |
| juno./ Der zirde schein also:/ Ich wande, in dem bru1nne1n/ Schine1n dri svnnen./ Sie ware1n zv mir gesant./ Sie truge1n eine1n | |
| was er also schone gefar,/ Daz er vz den andern schein/ Als ein licht karfunkelstein/ Vnder anderme gesteine./ Auch was er | |
| manige1n ende1n swinde,/ Gemelich mit dem gesynde./ Harte michel im schein/ Arm, rippe vn2de bein./ Ein ander ayax was,/ Der hette | |
| Milde vn2de wisheit./ Andersit da engein/ Gut rat dar= in(ne) schein./ Des was er luter golt,/ Daz er den frauwe1n was | |
| schonsten gezalt/ Vnder den andern zwein./ Ir wange1n also schone schein,/ Als die rose bi daz blat,/ Swe1nne sie sich obene | |
| obene entlat,/ Geziret mit flizze./ Der liligen an der wizze/ Schein ir hut gliche./ Ir gescheffede was riche,/ Beide hie vnd | |
| branten,/ Allez daz sie beranten./ Daz lant in gluten allez schein./ Theucer reit in engein,/ Der kvnic vo1n den lande1n./ Sin | |
| grozme done./ Er sanc: "ez taget schone./ Der tag der schinet in den sal./ Wol vf, ritter, vber|al,/ Wol vf, ez | |
| stat vber|al./ Da wart harte groz schal./ Der tac begu1nde schine1n./ Sie bliesen ir busine1n/ Vn2de aller/hande her|horn./ Ich wene, daz | |
| in was,/ Do begreif sich polidamas/ Mit merione./ Ir schilde schinen schone./ Ir swert wol bliche1n./ Swaz sie bestriche1n,/ Daz zv|fur | |
| Dirre an hant, der ane bein;/ Iene1n vz dem buche schein/ Herze vnd lunge;/ Ieneme die zvnge/ Halp vf den zanen;/ | |
| ir varwe der sv1nne1n engein,/ Also schone so die svnne schein./ Sie zeigete1n mit de1n fingern dar,/ Da sie sahen in | |
| lande/ Siner gliche wer dehein,/ Als in dem strite wol schein./ Zv fuzze1n im harte wol gezam;/ Swe1nne er aber zv | |
| ein glas/ Vn2de sine als ein karfunkelstein/ Vf der walstat schein./ Do do quam in den rinc/ Achilles, der edel iungelinc,/ | |
| Biz an die wesper|zit./ Iedoch sie in wider gwu1nnen/ Bi schine1nder sunne1n./ Vil leides doch dar abe geschach./ Die wile dirre | |
| kvnte die stunde./ Sin stimme harte lute erschal:/ "Der tac schinet vberal./ Wol vf, rittere, ez ist tac",/ Daz die burc | |
| strit/ Theseus einsit,/ Evriolvs dar engein,/ Da sin manheit ane schein./ In der zit da geschach/ Beidersit vngemach./ Do reit thelamon,/ | |
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