Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sâme swM. (420 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| heiligen wisheite,/ di er in vor leite,/ von der schrifte samen./ sie begonden alle ramen,/ daz sie bi in quamen/ und | |
| underscheit./ Nu begonde er vaste ramen,/ wi er den gotes samen/ sewete beide her und dar,/ des nam er vlizeclichen war,/ | |
| wisse, das mir sagite eyn monch: Wer das du den samen der saluie, der do wol rife were, setis als man | |
| saluie, der do wol rife were, setis als man andirn samen seyt in gut ertriche, si wechst vnd nymt grotelichin czu. | |
| vnde louch wachsin volliclich vnd groz, so nym von welchin samen du wilt, als vil als du mit dryn vingirn begrifin | |
| masir. //Wy ruͤbin suze werdin. Rubin werdin suze, ab ir same wirt gelegit vor in gehoniktis wassir. //Das andir gesecze. //Hi | |
| moste, machit den wyn stet. Ouch ist dorczu gut byvus samen vnde penthafilon, das crut, das heyst vunifbletir. Das selbe crut | |
| si wol do mitte in dem vasse, das is czu samen werde gemischt, also lange bis der wyn beginne czu schumen. | |
| burchstat inne, die hiez Patras, unt begonde dâ den gûten sâmen ce werfene des cristinlichin geloubin unt tet dâ grôze ceichin, | |
| gotes rich, daz wær gelich einem manne der het guten samen gesæt in sinem akcher. do die læute slieffen, do chomen | |
| dar under. do sprachen sineu læut: ‘herre, du hiet guten samen gesæt an dinem akcher, wann ist ditz unchraut choͤmen?’ do | |
| wir unser suͤnde buͤzzen. da nach sænt si den hiligen samen, daz sint diu gebot des almæchtigen gotes, von den geboten | |
| des hiligen ewaingelium. die hiligen lerær die sænt so getanen samen da von diu gotes chint wucherhaft werdent dem almæchtigen got. | |
| aver der tifel und sineu chint die sænt auch ir samen. also wir nu hie haben an dem hiligen ewaingelio, do | |
| wachsen begunde, do chos man daz unchraut unter dem guten samen. so der sam des almæchtigen gotes wachsen beginnet mit guten | |
| chos man daz unchraut unter dem guten samen. so der sam des almæchtigen gotes wachsen beginnet mit guten werchen, mit hiligen | |
| den werchen, welhe des tifels chint sint, welhe des unreinen samen sint. an ir werchen bechennet man si. mines trachtines chint | |
| tůnt die sint der schoͤn waitze, die sint der gůt sam. da wider fræwent sich des tifels chint, so si uͤbel | |
| spotent si sein; die daz tůnt die sint der unrecht sam. des herren chneht die wolten daz unchraut auz gebrochen $t | |
| sait in von ainem mann der gie auz sæn sinen samen. do in sein hilig junger vrakten waz diu selb gelichnuͤzze | |
| seit, daz schullen wir merchen. er sait in waz der same sei, waz der wech sei, waz der stain sei, waz | |
| er menschlich pild an sich nam und begund sæn sinen samen und begond auch sæn daz hilig ewangelium daz man nu | |
| wege und wart zetreten und vrozzen ez die vogel. der same der zů dem weg vellet, der verdirbet an zwein enden: | |
| gotes wort in des menschen hertz chumt, swenn er den samen des hiligen gotes wortes vernimet, wan der boͤse gedanch hat | |
| hiligen gotes wort, da mit er behalten scholt sein. etlich same vellet auf den stein. der stein da der same auf | |
| etlich same vellet auf den stein. der stein da der same auf vellet, der bezaichent daz hert hertze, daz ungezaumt hertze, | |
| enhat der væuht nicht, ez enhat der stæticheit nicht. etlich sam der vellet under die dorn; so die dorn auf gent, | |
| dorn; so die dorn auf gent, die machent dann den samen boͤz und ertrenchent in. die doren betæutent den richtum. swer | |
| diu hilig vast, daz hilig almusen und ander tugent. etlich same vellet an die guten erde und bringet zehenvaltigs wucher. diu | |
| schaident unser hertze iht zetreten und die boͤsen geist den samen des hiligen gotes wortes iht enpfuͤren, daz unser hertze so | |
| wucher bring daz dem almæhtigem got genæm sei, daz der same dez hiligen gotes wortes hie ze uns iht erdorre, daz | |
| in ir hertzen sein heilig minne gepflantzet und den gruͤnen samen der guten werch. do sprach unser herre zů ir: ‘Maria’. | |
| wit/ almeistic hie erslagen lit./ er bringet nit heim den samen:/ swaz heiden mit im kamen,/ der ist der tusende nit | |
| enpfie./ vil ungerne verriete ich die/ die sint von minem samen./ da wir alle urlaup namen/ von Willehalme dem markyse,/ da | |
| helfe trost,/ biz daz ich, herre, werde erlost/ von dines samen buͤrde./ gedenke, ob du ie wuͤrde/ gepriset von vil reiner | |
| bestat mich nit, wan daz sin wip/ von mines libes samen kam./ da im der markis die genam,/ da was der | |
| nit vergezzen,/ sit din lip hat besezzen/ unser zweir reinen samen,/ den wir von ein ander namen./ diu sælde muͤze mir | |
| lieben vrawen,/ daz sie in lieze shawen/ ir beider suͤzen samen./ sehs vrawen shiere kamen:/ daz kindelin sie brahten./ als sie | |
| brinnenden oleuaz./ unser herre sagete sínín iungeren daz:/ ‘so der same nicht erstirbet in der erde,/ sone mac des wůcheres nicht | |
| sünden,/ ob dû wilt lêre râmen./ er sprach: Mit sînem sâmen/ gie ein man ûz drâte./ dô er den sâmen sâte,/ | |
| sînem sâmen/ gie ein man ûz drâte./ dô er den sâmen sâte,/ sîn viel ein teil ûf herten stein./ wan dâ | |
| truogn in hin:/ alsus verdarp dâ der gewin./ der ander sâme in dorne kam./ der dorne dicke im gar benam/ die | |
| gar benam/ die bernden vruht, daz si verdarp./ des dritten sâmen korn erwarp/ hundertvaltes nutzes vruht:/ der viel in viuhte genuht/ | |
| der viel in viuhte genuht/ und brâhte hundertvalten hort./ der sâme ist daz gotes wort:/ vil wîte man daz sæjen siht,/ | |
| vindich an dir den selben muot,/ sô sæje ich mînen sâmen guot/ mit lêre in daz herze dîn/ und tuon bezeichenlîche | |
| herze steinîn gar/ und dornic, ob ich sæje dar/ guotes sâmen gewin:/ wil dû hân sô kranken sin,/ daz dû lîhte | |
| sô kranken sin,/ daz dû lîhte maht verzagen/ und den sâmen hin lâst tragen/ die vogele, die ich hân genant:/ sô | |
| rede lêrte/ und die ebenmâze kêrte/ der worte an des sâmen sin,/ als ich von dir gewîset bin."/ der wîse Barlââm | |
| wil ich gerne künden dir./ got geschuof Adâmen/ ân menschlîchen sâmen/ von erde, als ich dir hân geseit./ diu kraft ist | |
| mit gotes râte/ dir in dîn herze sâte/ den kristenlîchen sâmen/ und dich hie lêrte krâmen/ den stein, an den geheftet | |
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