Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sâme swM. (420 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| uf di koln geleit, daz vertribet natern unde slangen. Der same dicke mit ezsige genutzet minret den milzen. Der cresse gestossen | |
| mit bestrichen wirt. Daz crůt gesoten mit zigenmilch, oder der same, daz ist gut getrunken, swen di brust dumpfech ist. Der | |
| daz ist gut getrunken, swen di brust dumpfech ist. Der same mit warm wasser gestossen unde getrunken weicht den herten buch. | |
| warm wasser gestossen unde getrunken weicht den herten buch. Der same mit honege gestossen unde gessen vertribet den hůsten. // Atriplex | |
| den fuͤssen, ob manz als ein plaster druf legt. Der same mit wine dicke genutzet ist gůt den, di da kychen. | |
| hůt unt di rismen, ob man sich mit bestrichet. Der same gestossen unde mit wine genutzet ist wider der natern stich | |
| der natern stich gůt, oder swaz tyr vergift treit. Der same mit ochsengalle gestosen vertribet di swarzen vlecken, da man si | |
| an strichet. Zu swelchem ezzene man das crůt oder den samen tůt, daz gipt guten smac. Daz crůt ist gůt mit | |
| unde ouch der dihe, ob man si mit bestrichet. Der same mit ezsige gestossen unde daz getrunken vertribet allerhand wurme in | |
| Colubrina mit wine genutzet vertribet, swaz di natere gestichet. Des samen saf mit olei getempert unde das in di oren gegossen, | |
| alsust: gersten zwenzec pfunt, dri linez, ein halp colianders [27v] samen, funfzen pfennic gewichte salzes unde malet daz gederret zusamne. Di | |
| bilse ist drierhande: di erste unde di beste hat wissen samen, di ander roten, di dritte swarzen. Hat man der wissen | |
| di lange in dem munde gehalden, vertribet den zanswern. Der same gestossen unde gerungen, der saf an di eiterden ougen gestrichen, | |
| ougen gestrichen, vertribet daz eiter. Ein halp pfennic gewichte bilsen samen unde miconis samen, also vil mit mulsa getrunken, hilfet, di | |
| daz eiter. Ein halp pfennic gewichte bilsen samen unde miconis samen, also vil mit mulsa getrunken, hilfet, di da blůt ressent, | |
| ressent, oder swi in iz uz dem munde ge. Diser same mit wine gestossen unde alz ein plaster uf di geswollen | |
| deůwet. Swem der buch drindit von suche, der pulvere den samen mit warm wassere. Trinke hern, iz hilfet. Der tille stetecliche | |
| wunden, unde nemeliche di wunden an dez mannez cleinote. Der samen gebraten unde gerochen vertribet den ieschin. Di wurzele gestossen unde | |
| gestossen unde uffe di ougen geleit vertribet di hitze. Der same gebrant hilfet emorraydaz, dar uf geleit. Di blumen in olei | |
| kichen. Daz selbe getrunken vertribet der kleine kinde stein. Der same getrunken vertribet di swerin troume. Den kinden, di daz vallende | |
| nuchtir gessen ist ein houbt artztige wider di vergift. Der same mit honege gestossen unde genutzet hilfet, di da swer edemen, | |
| von dem antlize vertribet, ob manz dicke mit bestrichet. Der same gepulvert unde da mit der vrowen antlize gewaschen, machet di | |
| bleter mit wine gestossen heilet, daz der hunt gebisset. Der same mit suzem wine gegebin hilfet di blasin unde di unsenfte | |
| wine gegebin hilfet di blasin unde di unsenfte pissen. Der same mit wibez milche, vůnzen pfennic gewichte, genutzet hilfet sere wider | |
| ist, wan si mit roupcene vertribet des magen swulst. Der same gestozen und mit der nasen in gezogen vertribet daz nisen. | |
| und mit der nasen in gezogen vertribet daz nisen. Der same mit brionien getempirt vertribet di warcen. // Olisatrum heizet gersch. | |
| brionien getempirt vertribet di warcen. // Olisatrum heizet gersch. Des same mit wine genutcet heilet, da der tarant gestichet und da | |
| und swaz serde in dem inedre ist, daz heilet der same also genutcet. Di wurtcele in wine gesoten vertribet den stein. | |
| darin ir iͤmer sulet leven!/ //Set diͤ tren$’, der vröude samen,/ so wesset #;iuch diͤ vröude! Amen.#.’/ ////Dis wort sprechs du | |
| So wirt uz wahsen und hopfen/ In mir der freuden samen!/ Nu sprecht alle amen!/ //[Fortsetzung des dritten Kapitels] __Hie hat | |
| die natur in künig Johannes herzen fant,/ daruß der milde same quam gerunnen./ für war, ich spreche sunder falsches lobes wan,/ | |
| opher gab/ her Aron in der wüstenung,/ wie man die samen flüssigen ußzeinte,/ wie man die malatz uß der bürge reinte,/ | |
| – der naturen me –/ behalden mochte sunder we/ den samen in des geistes e:/ des bleib die muter maget klar./ | |
| art. / das ist der meister wan:/ got sus den samen wegen kan,/ der im uß sinem herzen ran,/ das sin | |
| tut. / des hasset sie der ackerman;/ ir schim dem samen schat./ welch here, der nicht wisheit hat,/ ab der in | |
| mark/ des landes und die feiste stark,/ daruß uns wüchse same, frucht,/ und laßen sunder wan/ den acker und den anger | |
| $s wie sie die frucht gebirt./ sus sich der drier same/ ergoß in menschen art/ gein der naturen strame,/ der da | |
| der darf gelückes mast./ Wem zucht in herzen anger/ den sam der tugent set,/ macht rechtes fücht in swanger,/ des heiles | |
| ofte mit andâcht/ sêwin in gotis namen/ der gotis lêre samen/ sô hin an dî prûzsche dît,/ dî er mante und | |
| des keisers sun ze konen nam,/ kunic Heinrich, von des sâm/ si zwên schœne süne truoc,/ der ich ouch_ê des gewuoc./ | |
| daz si zuo irm herren kômen,/ in den der untriwe sâmen/ der von Francrîch het gesæt./ nû hôret, waz der tæt./ | |
| stunt/ nam Even und Adâmen,/ von den uns al ir sâmen/ dâher gefuoret wart/ umb die missevart,/ die si teten wider | |
| //Daz wort her ouch sprichit: ‘ich wil irweckin in den samin Davidis oder di frucht’. der engil rurte in einer stůnde | |
| sundir nemit. daz ist daz man bereide sî. der gûiden sâmen sêit in einen wole bereitin ackir, der brengit file und | |
| so heizin ez fruchte des geistes, wan her ist ein same disir werke. wan dan dise werc nicht insint durch sich | |
| prîs bezalte./ diz mære manegen valte/ hinderz ors ûf den sâmen./ die solch gevelle nâmen,/ ir schanze wart gein flust gesagt./ | |
| wîp./ ich trage alhie doch sînen lîp/ und sînes verhes sâmen./ den gâben unde nâmen/ unser zweier minne./ hât got getriwe | |
| schilte)./ sîns heres mich bevilte:/ ir kom ouch kûme der sâme widr./ mêr helde verlôs ich sidr./ nu darbe ich freude | |
| entsub,/ da er hofte an gewin,/ da warf er sinen samen hin,/ ich meine gotes lere./ in harte wiser kere/ einen | |
| Petrus der bote lobesame/ an gotlichem sinne scharf/ der tugende samen uz warf/ an heiliger predigate/ und bat nach sime rate/ | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 6 7 8 9 >> |