Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sâme swM. (420 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| boticheſ niht noch enkaineſ wurmeſ. Si fvͦret ſich mit dem ſamen, div beſten korn welt ſi, div boſten verwidert $t ſi. | |
| wir unſir miſſetât mit unſern zahern abwaſchen. Daz iſt der ſame, dannin $.s$. Dauid ſprichet: Qui ſeminant in lacrimiſ in exultatione | |
| menneſce $t hie goͮteſ oder ubeleſ geurumet, daz heizzet ſîn ſâme. Swaz er oͮch dorth uindet ze lône, die genâde oder | |
| dem got lange uor ſiner geburt gehiez, daz uon ſimme ſamen chome heil unde ſegen aller diete, unde wart geborn uon | |
| frides enbarn/ und ane gut weter warn./ si verwrfen ir samen,/ da mit si, herre, benamen/ der natur ir reht und | |
| verentwurten mit worten und werken, dis ist alles des vigendes same und sine werg one allen zwifel. Wilt du iemer túre | |
| wurt geborn uz hochmuͤtekeit und eigenre gevallunge, das ein vigentlich same ist verboͤrgenlich, und ist der heilige geist do nút. Mer | |
| und eigenschaft sin komen. ___Hie wirt die gnade geborn; der same ergússet sich in disem grunde. ‘#s+Transite ad me,#s- trettent úber | |
| lant schoͤne geseget und úbersliht; und also denne der gůte some uf sol gon, so kummet herfúr die boͤse fruht, das | |
| diu wuocherhafte minne/ diu schœnet nâch beginne:/ daz ist der sâme, den si hât,/ von dem si niemer zegât./ //Si dunket | |
| daz dâ vor gewerket wirt,/ und nemen, daz uns der sâme birt./ wir müezen snîden unde mæn/ daz selbe, daz wir | |
| beiden umbe gie./ nust aber der minnen arcwân/ und sîn sâme alsô vertân:/ swâ sô er hin geworfen wirt,/ daz er | |
| poinder da vil mangen ieit/ vs dem satel in den samen./ die sinen sich oͮch vuͤr namen,/ daz manz bevant in | |
| pondir da vil mangen ieit/ mit valle in der blůmen samen./ die sinen sich auch fuͤr namen,/ daz manz bevant in | |
| bereite vngebeten./ ir aller hertze het liep erieten,/ daz leide samen da verdarp./ Heimrich also witen warp,/ daz die vriunde vnd | |
| so riche der gewin/ Von zukumender genuht/ Daz nimmer eines samen vruht/ Uf dekeiner erden/ Richer mochte werden,/ Ez enwolde Got | |
| mit wunneclichen blumen. er ſprah ʒe den obeʒpovmen. selbe habet ſamen. $t daʒ ſi obeʒ pâren. alſo in geſlaht ware. $t | |
| dir uon mineme ʒorne. do ſchůf er adame. hôvwen unde ſâmen. ʒuene pellize phellin. da ſchufte man ſi in. Der engel | |
| êwigen tot haben. Do chom uon adâme. ein uil gůt ſâme. ein ſun der was ſeth genennet. deſ ellev geſlahte mendent. | |
| $t wolte haben. ſůze oder ſ%<vere. genuge oder tivre. ein ſame heizet $t coriandron. gelich iſt er linpollon. $t bi dev | |
| meren;/ Wan des macht du dich froͤwen wol:/ Von dinem samen komen sol/ Ain tochter hailig und gůt,/ Dú ir hercz | |
| bracht,/ Als er lopt únsern vættern e,/ Abraham und sinem samen iemer me.’/ __Dis lob man singet und seit/ Ze vesper | |
| denn ain rose vil./ Doch was dar inne lege/ Oder samen es geben pflege,/ Das was den lúten gar unkunt./ Der | |
| überriten:/ von gelücke si daz nâmen,/ hânt vreude noch den sâmen/ der Franzoyser künne./ der heidenschefte wunne/ ouch von jâmers kraft | |
| rippe/ wart gemachet ze einer magt,/ swaz man von dem sâmen sagt,/ dâ von Eve vrühtic wart,/ ir aller tugende an | |
| pîne,/ die sich sô vür genâmen,/ dô der tôt sînen sâmen/ under si gesæte,/ daz man von ir tæte/ mit êren | |
| si bi dem zuͤgel/ baide samt namen:/ hurta! waz blůtes samen/ von in do wart geguͤtzet!/ si sahen do besluͤtzet/ wol | |
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