Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîche stN. (512 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| triuwe nie zerbrach,/ derst alles wandels laere./ /Er solde des riches krone tragen,/ der vater mit den kinden./ ich kunde nie | |
| waene ich niht daz ieman tuo $s in allen tiutschen richen./ /Ach si ist so schoene,/ daz ich ir lop mit | |
| ich habe ein kint/ erworben kebeslîche,/ deist disem und jenem rîche,/ //Curnwâle und Engelande/ ein offenbæriu schande./ und ouwê, swenne daz | |
| alsô,/ daz in den zîten unde dô/ in allem dem rîche/ nie kint sô tugentlîche/ gelebete alse Tristan./ al diu werlt | |
| zal genuoge:/ si jâhen al gelîche,/ sin vernæmen in dem rîche/ an einem man die vuoge nie./ der sprach dort und | |
| er gie beteln umbe brôt/ und treip daz stæteclîche/ von rîche ze rîche,/ von lande ze lande,/ vorschende nâch Tristande/ wol | |
| beteln umbe brôt/ und treip daz stæteclîche/ von rîche ze rîche,/ von lande ze lande,/ vorschende nâch Tristande/ wol driu jâr | |
| dingen sît,/ sô soltet ir billîche/ beid iuch und iuwer rîche/ ahpæren unde hêren/ und an den êren mêren!/ nu habet | |
| einem heinlîchen her/ und kam vil vridelîche/ her in disiu rîche,/ als ich ê mâles hân getân./ ich wânde, ez sus | |
| grœze, an craft/ ze vollekomener ritterschaft/ daz lob in allen rîchen truoc./ hie sî des lobes von ime genuoc./ ich weiz | |
| trûren began/ und hiez gebieten al zehant/ über al daz rîche zÎrlant,/ daz man genôte næme war,/ swaz in der werlde | |
| die lâze iu got ze staten gestân/ in dem êwigen rîche!/ ir habet sô sæleclîche/ mit mir geworben und sô wol,/ | |
| gesunder wider kam,/ si wurden al gelîche/ von allem dem rîche/ reht unde ûz allem herzen vrô./ der künec sîn vriunt | |
| in elliu herze schîne!/ diu liehte wunneclîche/ si erliuhtet elliu rîche./ dazs alle lobes von wîben sagent,/ swaz si mit lobe | |
| künege geben,/ daz ich iu guot unde leben/ in disem rîche bewar?’/ aber sprach der ellende dar:/ ‘hêrre, ich gibe im | |
| sælekeit/ lîbes halben hâst geleit,/ daz der als irreclîche/ von rîche ze rîche/ sîne nôtdürfte suochen sol./ im solte billîch unde | |
| halben hâst geleit,/ daz der als irreclîche/ von rîche ze rîche/ sîne nôtdürfte suochen sol./ im solte billîch unde wol/ ein | |
| sîne nôtdürfte suochen sol./ im solte billîch unde wol/ ein rîche dienen oder ein lant,/ des dinc alsô wære gewant./ diu | |
| durch iuwer êre und iuwern vromen/ her bin in iuwer rîche komen.’/ diu liehte cumpanîe,/ die liehten alle drîe,/ ieglîchiu warf | |
| in vremedem lande êre unde gemach/ und schame in vater rîche,/ diu smeckent ungelîche.’/ ‘jâ meister Tristan’ sprach diu maget/ ‘ich | |
| der werlde wunne/ gelîche alsam diu sunne./ ezn gewunnen elliu rîche/ nie maget sô wunneclîche.’/ //Nu si zir ê bestatet wart/ | |
| ‘nein hêrre herzoge Gilân,/ weset der triuwen gemant;/ wan elliu rîche und elliu lant/ diu næme ich zwâre niht dervür,/ der | |
| in die gewalt sîn,/ ern hæte wærlîche/ //Rôme und elliu rîche,/ elliu lant und elliu mer/ derwider niht gahtet ein ber./ | |
| dienter alsô schône/ dem zepter unde der crône,/ daz rœmesch rîche nie gewan/ under sînem vanen einen man,/ der ie würde | |
| wer Alexander wâre./ Alexander was ein wîse man,/ vil manec rîche er gewan,/ er zestôrte vil manec lant./ Philippus was sîn | |
| der gewalt sî dir vil gereit/ alsô wît sô mîn rîch gêt.’/ ’heil iuch’, sprach Alexander, ’fater mîn,/ got lâz iuch | |
| ich iu vil wol getrûwe./ vil lange mûzet ir iuwer rîche mit genâden bûwen./ (Er chot:) fater, nû bin ich funfzên | |
| jâre alt,/ daz er mit listen unt mit mahten/ sîn rîche wol berihten mohte./ ich sage iu, wie ers began./ er | |
| daz er mit genâden vil lange mûze leben in sînem rîche./ sô wê dem, der ime geswîche.’/ //Er hiez dô gebieten | |
| er in vernam./ mit zorn er ûf fûr,/ bî sînem rîche er swûr./ er sprach: ’daz mich ie der bescalt,/ des | |
| swûr er ain teil./ er sprach, sô hulfe im sînes rîches heil,/ iz ne solte niemer vierzehen naht entgân,/ er solte | |
| r<egnum tuum>/ So bitten wir tegiliche:/ ‘herre, zuo chome din riche’,/ daz denne muoz ergan,/ so wir von der erde erstan./ | |
| corde/ Ascensio/ Spiritus pietatis/ Pulsate et aperietur/ Salige die daz riche meinent/ unde ir herze da zuo reinent,/ daz si stigent | |
| goteheit/ mit der gebe der genædicheit;/ si bisizent noch daz riche,/ dar si chlophent tegiliche./ des digite also ofte zuo ze | |
| daz ellente,/ so wir an sehen den val/ von dem riche in der zari tal,/ wir sprechen: ‘herre in himile,/ irlos | |
| gůt da ane nutʒen. ich gibe ev algeliche. dev irdiſhen riche. $t ſvaſſo an der erden. lebentiges werde. $t daʒ ſi | |
| ſin. unde alleʒ $t daʒ chunne ſin. êre unde ſin rîche. uil gewaltliche. ſin herſchaft nîmer ʒergat. di wile dev werlt | |
| geleſen $t han. der uon gotes gewaltiger hant. wilent deſ riches habete gewalt. $t den geheiz er uone gote inphî. $t | |
| wole irgi. daz wucher ſines libes. phlegente wurde $t des riches. deme got des geſvůr. daz berihtet wurde der ſin ſtul. | |
| ewen. den eit hat er behalten. ſin ſun wil des riches walten. er iſt genant iſkiros. wande ſin gewalt iſt ſo | |
| den iuden zeiner lere. ob ſi ſiv wol behilten. des riches ſi alles wilten. igelicher ovh inphinge. da nach den lip | |
| wurchunde sint;/ er heizzet si varen geliche/ ze sines vater riche,/ gewihet joch gesegenot./ da nefurhtent si den tot,/ da vindent | |
| swer sîn geslehte kunde spehen,/ daz stüende über al ir rîche/ der vürsten kraft gelîche./ sîne mâge wârn die hœhsten ie./ | |
| enpfiengen,/ die dienst gein im begiengen./ die vürsten ûz sîme rîche,/ die vuoren krefteclîche,/ den erz gebieten wolde./ ouch streich nâch | |
| tet, der durh künege helme erklanc./ ir namen und ir rîche,/ dâ si gewalteclîche/ krône vor vürsten hânt getragen,/ die lât | |
| sint:/ durh die vuor ich von Persîâ./ ist in mînem rîche aldâ/ iht des du gerst vür mînen tôt,/ daz nim | |
| der si hât geerbt und brâht/ ûf sînen sun, derz rîche hât/ und noch die krîe niemen lât/ wan den die | |
| werbe oder waz er meine,/ sît er gewâpent eine/ ûfs rîches hof sus ist geriten.’/ ein wolf mit alsô kiuschen siten/ | |
| swachem lône,/ als von iu gein mir ist bekant?/ daz rîche stuont in mîner hant!/ ir wâret der selbe als ir | |
| wem gevuor ie küneginne sô zuo?/ mînem vater dem daz rîche/ dient, hart ungelîche/ kumstû sînem hôhen namen./ du springst sô | |
Ergebnis-Seite: << 4 5 6 7 8 9 10 11 >> |