Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rîche stN. (512 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

RvEWh 12587 Swa in den landen war ain wip/ An der diu riche soltint stan,/ Soͤlde si die varwe han/ Die sin lip
SM:Gl 1:13,13 allez, daz ich bin,/ lîb unde sin./ Ich wolde ins rîches âhte sîn/ und vallen in des bâbstes ban,/ daz ich
SM:Gl 3: 4, 9 ein nôt:/ ir liebe mir alsô gebôt)/ danne ich daz rîche solde hân/ und aber ir hulde müese lân./ ine wolde
SM:KvL 5: 5, 7 Wiene,/ dâ der künig lît mit gewalt./ Der bedenket des rîches nôt –,/ sô gedenke ich nâch dem gruozze,/ den so
SM:We 1: 2,10 künig, nu seht derzuo:/ er hât an iuch gelâzzen rœmschez rîche,/ er schaffet, daz man rehte tuo./ unreht gewalteklîche vert: daz
SM:Wi 1: 4,17 du hâst ir gewalt!/ Ald ich wil kempfen vor dem rîche/ mit ir sicherlîche,/ daz ich nicht entwîche,/ ob ich lenger
SpdtL 96, 19 ist kein zal ûf gesetzet; gibet aver der künic des rîches guot dar, dâ hât diu vrauwe niht rehtes an; unde
SpdtL 109, 23 letze: daz ist vancnüsse, $t oder ob er in des rîches dienst ist oder in gotes dienst ûzerhalp landes, oder siechtuom.
SpdtL 110, 4 ir erbe inner drîzic jâren, âne den künic der daz rîche hât, und die Swabe. Daz rîche und die Swâbe mugen
SpdtL 110, 5 den künic der daz rîche hât, und die Swabe. Daz rîche und die Swâbe mugen sich nimmer versûmen $t an ir
SpdtL 110, 16 Megenze. Dâ swuoren sîne fürsten und die herren und des rîches dienstman $t mit im eine hervart für Rôme. Die Rômære
SpdtL 120, 14 /Swer triuwelôs beredet wirt vor gerihte oder herfluhtic ûz des rîches dienste, dem verteilet man sîn êre unde sîn lêhenreht $t
SpdtL 199, 4 //Umbe eine urteile mac man niht gevehten wan vor dem rîche. //Vindet ein man urteile, unde wirt si im widerworfen, unde
SpdtL 220, 5 dar nâch niht wan nâch rehte. /Vrîe liute und des rîches dienstman die mugen vor ieglîchem $t rihter wol geziuge sîn
SpdtL 220, 8 rîche hulde tuon ieweder nâch sînem rehte. Doch enmac des rîches dienstman über den schephenbæren vrîen man deheine $t urteile vinden
Spec 30, 20 ze verdienenne, vnde daz ir in geſehen mvͦzet in ſinem riche. Amen. //INNOCENTUM. Ambvlabvnt mecum in albiſ, quoniam digni sunt. Bi
Spec 30, 30 werlte, do forhte der arm man, daz er in ſineſ richeſ verſtieze, vnde gedahte, wie er daz kint ze dem tode
Spec 43, 19 minnin wir lêidir mere den wereltlichen richtům den daz êuuige rîche. An der gotiſ urtêile, ſo wir ûf ſtên uon dem
Spec 45, 11 tâge unde ivch froͮwen můzzit mit ſanti ime in dem êwigem rîche. Per omnia secula ſeculorum. Amen. //SERMO IN QUADRAGESIMA. Nv iſt
Spec 50, 16 nach unſerſ herrin wortin, ſo chomin wir niht in ſin rîche. iſt auer, daz wir in vnwirdechliche nemin, alſo $.s$. Paulus
Spec 59, 33 daz du her ze dime ſêre brahtiſt êinin ſtôrar dineſ rîcheſ. Waz woldiſtu deſ here in unſir heimôde, an dem du
Spec 63, 10 lîp uerderbte. $t Mit ſogetânin werchin virloſe er niht ſin rîche, da mit garneti $t er ſalde ſele unde libiſ. Gvͦt
Spec 65, 27 eine, der mineſ vater willin tvͦt, der chumit in min rîche.’ Daz enhilfit oͮch niht, daz wir deſ beginnin, wirne wellin
Spec 99, 19 rehten werden uunden unde ſî geſehen moͮzzen in dem ewigen rîche mit ire trûtſune, unſerme $t herren, der uon ire roͮhte
Spec 105, 28 ſprach unſer herre, ‘die goͮten ze ladenne in mîneſ uater rîche ſunder die ſuntære ze rehter erchantnuſſe.’ Vil lieben, hieran muget
Spec 115, 8 aller uppecheit, uon aller boſheit, die beſcoͮwent got in ſimme riche. Er kût, oͮch die ſin ſalic, die barmherze ſîn, die
Spec 124, 28 daz wir mit in geuoͮret moͮzzen werden in daz ewige riche. Per eum qui uiuit et regnat. // Ecce ego mitto
Spec 126, 11 hie, daz wir mit in geuoͮret werden in daz ewige rîche. Preſtante domino noſtro Ieſu Chriſto, cui eſt. //DE CONFESSORIBUS. Sint
Spec 130, 19 gedultecheit, mit aller ſlahte ahteſale garnoten alle heiligen daz goteſ rîche. Uon div ſcult ir lutterlichen hiute alle goteſ heiligen ane
Spec 136, 19 broͮderliche minne hat, der moͮz uzzerhalb der borte deſ ewigen richeſ beſten. Dannen ſprichet $.ſ$. Pauluſ: ‘Swer der ſiner heimholden unde
Spec 144, 26 lant, div Rome undertan waren, div entwichent elliv uon romiſcime riche. Alſ daz ergêt, ſo chumet der Antichriſt unde zeſtôret allez,
Spec 151, 13 wir ſprechen: Adueniat regnum tuum. ‘Herre, zoͮ chome unſ din riche.’ Mine uil lieben, daz goteſ riche iſt daz heil der
Spec 155, 20 oͮch deſ beiehen unde gewnſcet, daz ſin riche chome. Sîn rîche daz iſt div ewige wnne; gegen deme ſculen wir unſ
SSpAug 94, 5 dritte ist, daz man dehein urteil sô rehte vor dem rîche bî den Swâben vindet, wil si ein Swâp schelten, und
SSpAug 171, 14 daz er den vride an im gebrochen habe ûf des rîches strâze oder in einem dorfe, oder swâ er ez getân
StatDtOrd 22,25 geschrîben stênt: der êrbere patriarche von Jherusalem $t unde desselben rîches kunich Heinrîch unde der herzoge Heinrîch von Brâbant, der dâ
StatDtOrd 22,30 von dem Temple, die erzebischove unde die hôhen lûte desselben rîches, mit der râte dirre vorgenante herzoge von Swâben sîne boten
StatDtOrd 24,20 Hêr David was ein kunic, den Got selbe zu dem rîche hette erwelt, darzu ein grôze prophête, der hête sumeliche lûte
StRAugsb 112, 8 sache, darumbe man kemphen muz: daz ist swer an daz riche ratet, unde swaer sinen rehten herren verratet, unde der ander
SüklV 114 maget, dine sele;/ iz solde wesen herre/ uber elliu diu riche./ er sah iz wærlichen:/ do daz also irgie,/ daz man
SüklV 379 ze jungest der bi/ vil harte erbarmiclichen./ nach deme ewigen riche/ werven nu alle, die der sin,/ daz ist hinen vur
SüklV 803 die mich herehaft/ ane vehtent tegelichen/ unde mich des ewigen riches/ vil gerne bestiezen,/ ob sie din guote lieze./ wande dich
SuTheol 315 ist der ougin wunni./ //Herro, di dir dinint, ist daz richi:/ wi mugin wir dir gilonin?/ du dir nidir ginigi uf
Tannh 5, 33 Ungern und die Riuzen klagen./ /Der Beheim solde wol dem riche hellen mite,/ Cecilje sol dem keiser wesen undertan./ die Sarden
Tannh 6, 13 Friderichen./ owe daz man niht vinden kan/ in allen tiutschen richen/ /Einen künec, dem zaeme wol/ nach im des riches krone!/
Tannh 6, 15 tiutschen richen/ /Einen künec, dem zaeme wol/ nach im des riches krone!/ owe daz er niht leben sol,/ dem si stuont
Tannh 6, 21 staete./ daz nieman nu tuot dem gelich,/ der zuo dem riche traete/ /Und im mit triuwen waere bi!/ nu ist der
Tannh 6, 24 waere bi!/ nu ist der künec erstorben/ und ist daz rich gar erben fri./ da bi ist vil verdorben,/ /Des besten
Tannh 6, 29 lebte,/ künc Kuonrat, do was maneger geil,/ der nach dem riche strebte./ /Nu ist aller schal gelegen./ wa siht man noch
Tannh 6, 83 erkennet./ /Het er tusent fürsten guot,/ seit man in tiutschen richen,/ daz vergaeb sin milter muot/ und taet ez willeclichen./ /Fride

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