Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rîche stN. (512 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Mechth 4: 12, 89 was ich wil.» Do begegente ir únser herre vor des riches túr und sprach: «Sit willekomen, vro pine, ir sint das
Mechth 4: 23, 4 ob allen zergenglichen $t dingen under der schoͤpfnisse des ewigen riches. Sin licham hat nu der goͤtlichen ewekeit also vil enpfangen,
Mechth 4: 24, 13 schaden noch an dekein ir herzeleit. Ein gemeinú krone des riches kumt uf ir hoͮbet in der porte, das ist gottes
Mechth 4: 24, 14 mitte leitet er si erlichen in. Darumbe heisset si des riches krone. Dem verworchten súnder untz an sin ende, dem got
Mechth 6: 16, 43 Jhesu, dinem lieben sune, der da hat den sclússel dines riches <FOLIO>(116#’v)</FOLIO> in siner menschlichen hant mit diner almehtigen gewalt.» Der
Mechth 7: 1, 85 boͮme des crúzes swebet die allerschoͤnestú, keyserlichú, dúrninú crone des riches. Die dorne sint gebluͤmet lylienwis, rosenvar, wunnenklich, himmelclar. Dis ist
Mechth 7: 1, 106 vliegent und klimment von kore ze kore untz vúr des riches hoͤhin, da sehent si in den spiegel der ewekeit und
Mechth 7: 1, 115 das varendes si! Dennoch moͤgent si das <FOLIO>(132#’v)</FOLIO> ende des riches niemer #.[beruͤren noch begriffen#.]. Das wite rum und die guldine
Mechth 7: 27, 45 dich nieman betriegen; so maht du ein kúneginne sin sines riches iemer me. Wiltu hie zů kiesen, so úberwindestu mit vroͤden
Mechth 7: 57, 22 si got <FOLIO>(160#’v)</FOLIO> von súnden loͤse und bringe in sin riche.» Elyas rihte sich uf, do was sin antliz schoͤne, vúrig,
MF:Mor 1: 1, 3 gebaerde, mit zühten gemeit,/ sô daz ir lop in dem rîche umbe gêt./ alse der mân wol verre über lant/ liuhtet
MF:Mor 33a: 1, 5 manic weise,/ diu lant wil ich brennen gar./ Mîner vrowen rîche,/ swaz ich des bestrîche,/ daz muoz allez werden verlorn,/ sî
MNat 12, 14 so gewaltic warent, daʒ siu herschetent vil bi uber alle riche, do mahtent siu in diu lant cinshaft alle iar. wonde
Mügeln 19,6 wan,/ das solchen frid Aswerus noch her Salomon/ in ires riches erste nie gewunnen./ sin flug über aller eren berg/ in
Mühlh 104, 20 biſcribin, daz ein iclich man hie zu Mulhuſin in dis richis ſtad ſal vridi habi in ſimi huis, edir daz he
Mühlh 113, 7 vridi banni zu ſime liebi undi zu ſimi guti^. dis richis undi der burgeri^. undi ſulin dan vieri banphennigi geibi mi
Mühlh 159, 27 is giſcribin. Suilich man verit heri zu Mulhuſin in dis richis ſtad^. unde ſich hi nidir=leizit, alſo, daz he ſich hi
Mühlh 161, 3 vordiri bin demi iari, die ſal her=in cume in dis richis ſtad vur dis richteris ſtul, unde ſal un vordiri vor
Mühlh 163, 2 bignade, daz mugin ſu tu^. He ſal och gebi dis richis hovimanni zueni phennigi^. unde mi kirchineri einin phenninc^. unde di
Mühlh 163, 6 dan di heiligin habi, da he uf ſueri ſal, mi richi di hulde unde din burgerin truwi unde wareit^. diſi ſtat
Mühlh 163, 11 wizzin unde mit ſinin ſinnin, vor allir menlichimi, dan vor mi richi aleini, daz umi got alſo helphi unde die heiligin^. Alſi
Mühlh 164, 16 din heiligin^. unde die burgere ſal iz bigrifi bi dis richis huldin^. Ab ein gaſt gezugi h=inne ſal. Is abir daz
Mühlh 164, 24 din heiligin^. undi di burgeri ſal min mani bi dis richis huldin^. Suaz dan geldis alſo vurzugit wirt vor mi richteri,
NibB 21,2 geheizen $s der snelle degen guot./ er versuochte vil der rîche $s durch ellenthaften muot./ durch sînes lîbes sterke $s er
NibB 82,1 den sult ir si sehen lân./ Dem sint kunt diu rîche $s und ouch diu vremden lant./ sint im die herren
NibB 693,3 bürge, $s die unser eigen sint./ unt swaz der wîten rîche $s ist uns undertân,/ der sult ir teil vil guoten
NibB 815,4 schœne Kriemhilt: $s »ich hân einen man,/ daz elliu disiu rîche $s ze sînen handen solden stân.«/ Dô sprach diu vrouwe
NibB 816,3 lebte $s wan sîn unde dîn,/ sô möhten im diu rîche $s wol wesen undertân./ die wîle lebt Gunther, $s sô
NibB 1248,4 zer werlde $s immer schande hân./ gæb$’ er mir elliu rîche, $s ez ist von mir vil ungetân.«/ Dâ mit siz
NibB 1462,3 ir von schulden $s fürhtet dâ den tôt/ in hiunischen rîchen, $s solde wirz dar umbe lân,/ wir ensæhen unser swester,
NibB 1537,3 triuwe hie zehant,/ daz helde nie gefuoren $s in deheiniu rîche baz/ nâch alsô grôzen êren. $s nu geloubet wærlîche daz.«/
Parad 15, 4 werlint geschuf. hi ist Got riche und daz ist Godis riche. di sele in der Got sal geborin werden, der muiz
Parz 6,3 tôt./ sîn elter sun für sich gebôt/ den fürsten ûzem rîche./ die kômen ritterlîche,/ wan si ze rehte solden hân/ von
Parz 8,18 mich der sælden wege./ wir fuoren geselleclîche/ (dennoch het iwer rîche/ unser vater Gandîn),/ manegen kumberlîchen pîn/ wir bêde dolten umbe
Parz 152,15 wunders vil geschiht./ sîns slages wær im erteilet niht/ vorem rîche ûf dise magt,/ diu vil von friwenden wart geklagt./ op
Parz 519,5 erwarp, ir lîp unt ir lant,/ diu het in ir rîche/ hart unlougenlîche/ von alter dar der liute vil/ mit verkêrtem
Parz 683,7 sæhe,/ wem man dâ prîses jæhe./ die fürsten ûz sîm rîche/ mit rîtern werlîche/ wârn dâ und ouch mit frouwen schar./
Parz 825,6 den clâren/ und für den manlîchen/ habn in al den rîchen,/ swâ man sîn künde ie gewan./ höfsch, mit zühten wîs
PrBerthKl 3, 17 groʒiv ere daʒ er vil hoher heiligen hat in ſinem riche; vnd daʒ waʒ ſin andaht in ſiner ewicheit daʒ er
PrBerthKl 6, 12 chvm alſ groʒ iſt alſ ein fvſt, daʒ im elliv riche vndertænich ſint (alſ dem cheiſer), vnd ob ich mach beſlieʒen
PrBerthKl 6, 109 vaterlicher triwen, daʒ dv vnſ geſchaffen haſt ʒe dem ewigen riche, daʒ dv vnſ erloſt haſt, daʒ dv vnſ vaterlichen $t
PrBerthKl 6, 114 wirdichlichen $t enphangen haſt; ſo wil ich, daʒ dir min rich immer mer næher ſi danne e. Etlich menſch mohte goteſ
PrOberalt 5, 31 ist des tiufels chruͤtze und sin rich zestoͤret von dem riche und von dem chruͤtze unsers herren, des hiligen $t Christes.
PrOberalt 33, 29 was und erwelt im die armen und gibt den sein riche. der almæchtigot der durch uns in diz werlt chom und
PrOberalt 108, 5 die himelischen ere an der zeswen sines vater in sinem riche an ent haben scholt, den sein schalch durch der heil
PrOberalt 139, 39 ander heilig tugent.’ die daz behaltent, die sint des gotes riche vil gewis. von so getanem wucher bechennet man die uͤbeln
ReinFu K, 1323 gebot er zehant,/ die boten wurden zesant/ Witen in daz riche./ er wart nemeliche/ In eine wisen gesprochen/ vber sechs wochen,/
ReinFu K, 1470 dir sage:/ Dv solt wizzen gewerliche,/ dir honet Reinhart din riche,/ Des hat er sich gevlizzen./ owe, er hat mir erbizzen/
Rol 29 in daz alter./ nu hat in got gehalten/ in sineme riche,/ da wont er imir ewichliche./ Do der gotes dinist man/ uon
Rol 150 nu dise heruart/ geuroͮmit willicliche!/ dem lonet got mit sineme riche,/ des mager grozen trost han./ ist aue hie dihein man/

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