Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîche stN. (512 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| der erde hie./ daz den engeln êwiclîche/ liuhtet in gotes rîche,/ daz ist daz êwige lieht./ des verteile uns, herre, niht!/ | |
| und heiz si mit ein ander leben/ mit dir in dînem rîche/ mit vreuden êwiclîche,/ daz si uns ze dir gehelfen mege/ | |
| und hât ôt zuo der phliht,/ der enchumt ze gotes rîche niht,/ des nieman teilnümftic wirt/ wan er, den anderstunt gebirt/ | |
| siten:/ ‘herre, nû gedenche mîn,/ sô dû chumest in daz rîche dîn.’/ ‘für wâr’, sprach er, ‘sag ich dir,/ dû bist | |
| werk oder daz gepeu aller diser werlde wirt in zwai reich gestuͤkt. Daz erst ist daz elementisch oder daz matergleich reich; | |
| reich gestuͤkt. Daz erst ist daz elementisch oder daz matergleich reich; daz ander ist daz $[*4*materlich$] himelisch reich. $[*1*etherreich oder daz | |
| oder daz matergleich reich; daz ander ist daz $[*4*materlich$] himelisch reich. $[*1*etherreich oder daz himelläuchtend$] Daz elementisch reich hat vier stukke. | |
| daz $[*4*materlich$] himelisch reich. $[*1*etherreich oder daz himelläuchtend$] Daz elementisch reich hat vier stukke. Daz klainst ist daz ertreich, und daz | |
| von seiner sweren puͤrd. @n:DER ÄTHERISCHE BEREICH.@n. Umb daz elementisch reich ist daz himelisch leuhtend reich, untailheftig aller veranderung, $[*5*vntailuängig$] und | |
| ÄTHERISCHE BEREICH.@n. Umb daz elementisch reich ist daz himelisch leuhtend reich, untailheftig aller veranderung, $[*5*vntailuängig$] und daz weltzet on mittel in | |
| und daz weltzet on mittel in ainem sinbeln lauf. Daz reich haizzt von den maistern daz funft wesen, davon, daz ez | |
| hat ain ander sunderleich wesen von den elementen. Und daz reich hat neun himel, als vor gesprochen ist. Und der ober | |
| waiz ich niht, ob man daz moz uberal in Romischem reich heldet. Nimst du nu ain meil fuͤr vier tausent elenpogen, | |
| $f:(16rb)$f. ebennehter underschaident an dem himel fuͤnf praiten oder funf reich. Und davon sprach Virgilius: ’fuͤnf snuͤr haldent den himel.’ Ez | |
| davon sprach Lucanus: ’daz ertreich der Morn wuͤrde von kainem reich gedruͤket des zaichentragers, ez fuͤrging denne deu letst clo des | |
| natuͤrleich vernunft. Und wuͤrden die Morn geporne in dem gemischtem reich, daz von kelden und von hitzze gemischet ist, so wern | |
| Und so underschaid wir danne die vordersten himelzaichen und deu reich und sprechen, daz der vordersten himelzaichen zwai sint, darinne die | |
| und daz jar vorderleich in den vier zaichen. Aber deu reich haizzent die himelzaichen, die zwischen den virn sint. Und davon | |
| daz Mornlant ist under dem ebennehter, daz es von kainem reich gedrukt wirt; aber ez wirt gedruͤkt von den zwain angelzaichen, | |
| quâmen dar in liehter schar/ grâven, frîen, dienestman,/ die daz rîche hôrten an/ und den keiserlichen voget,/ die quâmen alle dar | |
| swer iht hæte bî den tagen/ ze lêhen von dem rîche,/ daz im der snelliclîche/ ze helfe quæme bî der stunt./ | |
| ‘vil werdiu herzogîn,/ beitet guotlîche!/ joch bin ich in daz rîche/ dur daz nu komen und gesant/ daz ich beschirmen iuwer | |
| Gaune, das man nu heißet Franckrich. Das lant von Claudas rych was geheißen Wúste, wann es allein gewústet was von Uterpandragone | |
| $t und von Galbonie, und solt under im haben das rych von Bohorges, wann Claudas engunde es im nicht noch enwolt | |
| geloben mit myner truwe das ich uch wil geben diß rych alles, wann ich es gewinne, und ir solt syn herre | |
| hohem geschlecht komen ist, die ir verordent hett in das rych der aventúren, uff das uwer name darmit solt werden gehohet. | |
| Claudas von der Wustunge. //Alsus behielt der konig Claudas das rych von Galle und das lant von Bonewig als lang das | |
| öhem mym sun darinn undertenig machen das lant und das rych das man da heißet das Wúst Lant Berri und Bohorges. | |
| herre der konig, des sele got haben múß in sym ryche, hielt großen hoff an eim dryczehenden $t tag und cleyt | |
| zu gut komen ob got wil. Gedenckent beyde an das rych das ir verdienen sollent mit gottes hilff, des nymer me | |
| sint ir úmmer fro! Also mögent ir wol unsers herren rich verdienen. Ich weiß wol, thunt ir das das ich uch | |
| weren und das ir herre Claudas seße in irs vatter rich und hett synen sun Dorins desselben tages ritter gemacht und | |
| uaterlichen segene/ uns dem tuuele muzin irwerin,/ der uns des riches wolde enterben,/ daz uns din selbis tot insloz./ te rogamus, | |
| ubir dich mendit du cristinheit./ //Salomon Davidis sun was,/ du richi er sit nach imo bisaz./ durh sinis vatir sculdi/ gond | |
| manincfalt,/ daz man dinin gilichin/ nimag findin in allin disin richin.’/ //David ein duirir wigant,/ der alli sini not ubirwant,/ der | |
| ſterne. Der ſelbe ſterne irſchinet niemer, wan ſo ſich daʒ riche wandelen ſol. Den ſternen ſol man kieſen, daʒ er den | |
| Do ſprach der meiſter: Men irteilit in, daʒ ſi goteſ richeſ wol wert ſint. //Der iunger ſprach: Wele ſint die, di | |
| //Van diser vrüchte hant si $’t leven,/ den got sin riche hat gegeven,/ si sulen iͤmer an ende leven/ van der | |
| engein gard enmach dir glichen/ in allen landen, in allen richen!/ ////Maria, du bis de besigelde brunne,/ den hat entfengt diͤ | |
| //He wart heʒlich, dat wir würden schone/ ind gewünnen $’s riches krone./ he wart darümb arm, dat wir riche/ würden ind | |
| leides,/ da <du> mir geves eweliche/ al gewalt in dinem riche!/ //Also ich begrifen diͤ selich zit,/ dů dich, liͤf, min | |
| macht./ //Ir hat in geworpen wunderliche/ van diser werlde, sinem riche,/ wand diͤ werlt, diͤ van Adames ziden/ gewalt des d#;iuvels | |
| allerpurstem golde./ it $’n was $’n gein werc in allen richen,/ dat dem throne mocht gelichen./ //Wen bed#;iut dis thron baʒ | |
| ind senft üver alle throne,/ des himels ind der erden riche/ enhat niͤt, dat dir geliche:/ gods sun saʒ in dir | |
| al diͤ heilgen gemeineliche,/ diͤ got hat erkorn zů sinem riche./ //O schön, du bis enboven in allen,/ wand, wiͤ wal | |
| rům./ //Darümbe schint he sunderliche/ in diner kronen in dem riche,/ da du gekront bis eweliche/ vür allen heilgen, süverliche!/ ////Nochdan | |
| kúnegin, noch hant ir ze vordernde got und alles sin riche.» <KAP><N>II</N>. Von drin personen und von drin gaben</KAP> Der ware | |
| von dem crúzze und bringen dich zů mir in min riche.« Dar nach tet der selbe priester die stillen messe, der | |
| nu geschehen? Wand alsust egeschlich koment si niemer in din rich.» Do neigete got sich unmassen sere nider sine edelkeit und | |
| allen creaturen eweklich. Nu ziment si dir wol in dinem riche.» Do neigete sich únser herre zů in von der hoͤhin | |
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