Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
prîs stM. (928 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| und bedenchen chan/ gotes êre und dâ mite/ der werlde prîs, und den site/ als ez danne under den liuten stât/ | |
| enbîzen niemer sol/ dekeiner slahte spîse,/ diu alsô wol nâch prîse/ mit edeln würzen sî gemaht/ als daz herze vil geslaht./ | |
| lîbe schein./ diu liute im alle sunder mein/ vil hôhen prîs dâ gâben./ sîn vater was von Swâben/ herzoge vil gewaltec,/ | |
| erzeiget werden sêre;/ ir hânt mîns hoves êre/ und mînen prîs zebrochen;/ daz wirt an iu gerochen,/ der hôhe mein und | |
| gerœset und geblüemet./ Darobe stuont ein schatehuot/ gewünschet wol nâch prîse./ man sach dâ lachen wîze bluot/ ûf dem <vil> grüenen | |
| niht scheme/ und lasters sî geschîde./ frou Êre im hôhen prîs beneme,/ diu lûter und diu blîde,/ und allez lop daz | |
| $s dar/ dâ mit rîcher engel dœnen/ werde ein êwec prîs der schœnen/ sunder zil gesungen./ tuo von swachen $s sachen | |
| /Wîp sint guot, süez unde wîs,/ wîp hânt reiner tugent prîs./ nâch ir minne tougen/ mannes herze quilt./ wîp sint heiles | |
| golt cyclâde $s breitet sînen glast,/ alsô kan si mêren/ prîs ob allen êren $s hôchgeborner jugent:/ dâbî trœstet si daz | |
| unde kiuse,/ daz ein tugende blinder man,/ der nie liehten prîs gewan,/ vil ofte gert/ durlûterlicher wirde breit./ einer fledermiuse/ wol | |
| liuten wol behage,/ sô begnüege in, ob er trage/ den prîs daz in diu menige lobe./ / Gar $s bar $s | |
| mîniu leit!/ lâ mir sîn/ fröuden lêre $s vil bereit!/ prîs und êre/ dir, vil hêre, $s sî geseit/ iemer mêre;/ | |
| tou begozzen./ /Daz die milten alsô früege sterbent,/ die nâch prîse werbent,/ daz geschiht dâvon,/ daz ir alze kûme/ got in | |
| bâren./ die stangen beide wâren/ ûf den helm dur liehten prîs/ geschrenket schône in criuzewîs./ /Mit dem zimiere quam gezoget/ der | |
| ein michel man./ er fuorte wâpencleider an/ diu wol ze prîse tohten./ hie wart von in gevohten/ ûf der plânîe grüene./ | |
| beschouwet und vernomen./ an rehten freuden vollenkomen/ unde in ganzen prîs geslouft/ wart diu rîlîche briutelouft./ /Nu daz der hof ein | |
| vil manec zunge gihtec:/ durliuhtec und dursihtec/ was sîn küneclicher prîs./ er bluote sam ein rôsenrîs,/ wand er mit sîme schilte/ | |
| er einen abe/ mit sîner ellentrîchen hant,/ der was nâch prîse dar gesant/ von sîner frouwen ûzerkorn./ ein edel barûn hôchgeborn/ | |
| beiden bluotgevar/ die sîten schinen von den sporn./ si wolten prîs gar ûzerkorn/ bejagen unde erîlen./ gelîch zwein doners phîlen/ gesnurret | |
| mit gewalte/ zuo der plânîe valte./ /Seht alsô quam ze prîse/ von Engellant der wîse,/ wand erz mit sîner craft gewan. | |
| kan genennen./ wie möhte ichs alle erkennen/ die dâ nâch prîse rungen!/ si kêrten unde drungen/ in die stat ze Nantheiz,/ | |
| schein deck unde wâpencleit/ in küneclicher wîse/ gesniten wol nâch prîse./ /<Seht> alsus quam der werde Tene/ mit minnicliches herzen sene/ | |
| bâren./ die stangen beide wâren/ ûf den helm dur liehten prîs/ geschrenket schône in criuzewîs./ /Sus quam der herzog ûzerwelt/ von | |
| fuorte liehten purpur an./ von Mîssenlant der werde man/ nach prîse wolte ringen./ Der lantgrâv ûz Düringen/ quam dar in liehtem | |
| sô sich geruorte ein cleiner wint,/ sô clungen si ze prîse/ in manger hande wîse./ /Alsus quam der lantgrâve dar/ und | |
| karfunkelstein,/ der verre zuo dem plâne schein/ dur werden küneclichen prîs./ von im in eines sternen wîs/ guldîne strîme giengen,/ daran | |
| ir gnuogen strenge,/ dô sich die rotte flâhten;/ nâch hôhem prîse vâhten/ die Tiuschen und die Walhe./ vil manec rîchiu malhe/ | |
| ûf sîniu küneclîchiu lide/ wirt alze vil gedroschen./ der Tiuschen prîs erloschen/ ist an êren hiute,/ gesigent welsche liute/ an dem | |
| der ander dort/ begunde im sicherheite jehen./ Ouch wart in prîse dâ gesehen/ der künc von Tenemarken:/ der schuof mit sîner | |
| zeinem man!/ hurtâ hurt! wie wol er kan/ nâch hôhem prîse dringen!/ wie kan er herre ringen/ nâch êren manecvaltec! / | |
| swâ mite ein man zer werlte sol/ bejagen hôher wirde prîs,/ daz kunde wol der herre wîs/ bedenken und betrahten./ man | |
| den morgen,/ du kundest wol besorgen/ hôhez lob und werden prîs;/ du blüejest als ein meienrîs/ in manicvalter tugende,/ du hâst | |
| von Rome ein greve, der was geheißen Anthonies, von hohem prise und von hohem namen, Pontes Antonies; der qwam zu hilffe | |
| lauffen eynen garczun, der furt mit ein roß von hohem prise, und der knecht furt im synen schilt, und der garczun | |
| zu recht nit anders gedencken $t wann wie er den priß vor all der welt behalt. Das duncket mich ein groß | |
| ritter eyner von der welt von byderbkeyt und von hohem prise. Es enmag auch kein man sere gut ritter sin, er | |
| gut und groß ere. Das thut er alles umb synen briß zu meren zu gott und zu der welt. Ich weiß | |
| und zu der welt. Ich weiß wol das er den briß von der welt hatt, auch wene ich wol das er | |
| hymmel geb, welher under uns recht @@s@hab, das der hut prise und ere muß gewinnen an dißer stat!’ und ergreiff syn | |
| woll reden alles das myns herren des konigs ere und briß ist. Ich wil yn eren und wil yn leren wie | |
| yn leren wie er all irdenisch konig mag uberhohen mit prise. Da mit beneme ich nymanne sin eßsen: der eßsen wil, | |
| het so viel von uch hören sagen das ir den priß hettent vor allen rittern die nů lebent, wann man ir | |
| ir lant und ir lute; da mit hettent ir den priß und die ere von aller welt. Nu han ich uch | |
| keynen man der uch glichen möcht, lieber sůn, mit allem priß, wann ein ritter der noch lebet! Ir zwen, vil liebes | |
| schlagen und streyt so sere das im alle die den prise gaben die yn mit den augen sahen. Und Phariens sprach | |
| das ich dir sage; du magst da mit zu großem prise komen von großer byderbekeit und von großer hubscheit: du solt | |
| ersten stechen! Der ere mit den wapen begeen wil und prise der ensol nymans beyten, er sol den ersten stich thun | |
| helffen sol, des haltet uch an mynen lip, das im priß und ere geschicht! Claudas ist unser aller herre, und ich | |
| Alsus mögent ir uwer lant wiedder gewinnen und darzu werlichen priß.’ Des wunderten sich alle dieß horten, wie ein so gethan | |
| ritter justierten des pascetages, $t und gewann ein ritter den priß vor den andern, da von wir hie vor gesprochen $t | |
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