Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
noch adv_k (2481 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| wir $s den witte, noch daz smalz,/ Noch daz fleisch, noch vische, pfeffer, ouch den wîn:/ waz wolte ich dîn? $s | |
| und würzen dâ./ und wisse er, wâ $s guot sang noch wære,/ er wurbe vil endelîch darnâ./ //Sîn sun, der kuster, | |
| alte, junge twinget sî./ Sôn ist ir ze rîch nieman,/ noch zarn, wan $s si slîhet lîse:/ swem si wil, dem | |
| wil strâfen/ dich, die wîle ich leben mag;/ Unde liebe noch ir mich,/ ald ûf dich $s so schrîje ich wâfen,/ | |
| wâfen,/ mange nacht und mangen tag!/ Ôwê, Minne, kum ir noch ze herzen,/ mir ze heile, son fluoche ich dir nicht | |
| wiez ergê;/ mir ist wê $s von sendem smerzen./ Minne, noch mîn nôt verstê!/ //Jâne wîzze ich ez nicht ir,/ daz | |
| und doch sî $s wol sî gelêrte,/ daz si mîn noch næme war./ Ôwê, sît si nicht enhât der minne,/ wâvon | |
| minne,/ wâvon solte sî dan ruochen mîn?/ Minne, wirde mir noch fîn,/ kêre hin $s und twinge ir sinne,/ sô wil | |
| $s und twinge ir sinne,/ sô wil ich dîn friunt noch sîn!/ //Als sich mîn sinne/ nâch ir minne/ stellent, unde | |
| mir daz:/ dû gîst baz/ mir ouch wol./ Daz tuo noch, reine,/ wan ich meine/ dike mit triuwen dich,/ als ouch | |
| getriuwen $s leider des nicht ir,/ daz si mir $s noch günne heiles vunt./ Doch wil mich nit riuwen, $s daz | |
| swenne ein man/ wirt ze rechte frô,/ sôn enweiz er, noch inkan./ recht alsô $s irgieng mir senden leider vor ir | |
| ûf gân./ Des ich wunder sorgen hân,/ wie ez uns noch irgange:/ ir nâhen umbevange,/ die wellent sî so kûme lân./ | |
| varn./ Der herre sol si lâzzen weinen:/ der nacht ist noch so kleinen,/ er sol $s ez langer nicht ensparn./ Nu | |
| sî doch wol mîn warnen./ muoz ich ir minn erarnen/ noch mê, $s daz ist mir leit und zorn./ Ôwê, daz | |
| Ôwê, daz ich wart erkorn,/ daz ich wart ir wachtære!/ noch wendent unsir swære:/ den tag man kündet dur diu horn.’/ | |
| gar wandels frî./ //Vil süezze minnenklichez wîb,/ Und fröitent ir noch mînen lîb/ Mit iuwerm holden gruoz,/ so kæme ich gar | |
| buoz./ //Ach, gæbe mir diu guote baz,/ So wurde ich noch, als ich do was,/ Do ich ir künde vie:/ ich | |
| engie,/ do ich mich an si lie./ //Owê, vernæme si noch die klage,/ Wie vil ich herzen jâmers trage!/ Daz kumt | |
| ich müezze mîn fröide lân,/ do ich müese dannan gân./ //Noch wære ich langer dâ gesîn,/ Wan daz ich vorchte der | |
| sint, trüebe ist mir doch mîn muot,/ wan mich getrôste noch nie mîn frowe guot./ //Ez ist lang, daz ich mîn | |
| wê/ nach ir, als ez sus sîn muoz iemer mê./ //Noch ist mir wol der stunde, swâ ich sî siche an;/ | |
| fröiden vil si doch ie hât/ bî andern schœnen frowen, noch achtet nicht,/ swie wê mir von senlicher nôt gischicht./ //Herbst | |
| ouch in rechte $s herbest birt./ darzuo wirt $s in noch sîs râtes mê:/ Ingwant bletze, term und magen/ und ouch | |
| $s tage clâr./ daz tuot bar $s uns fröiden manigvalt./ //Noch klage ich mîn meisten swære,/ daz mich lære $s trôstes | |
| mich in langem ungemüete,/ ald ir güete $s wende ez noch,/ wan ir doch $s mîn triuwe wonet bî./ //Die den | |
| ern, diu hœhet muot!/ //Diu voglîn wâren in mangen sorgen/ noch al daher den winter kalt./ Si smuchten sich die küelen | |
| nie heil an ir irwarb./ Wil si mîn nicht êrn,/ noch lieblich hôchgemüete geben/ und ouch ir frömden gar verkêrn,/ so | |
| in jâmer vellet,/ doch stêt nach ir mîns herzen gir./ Non wil ouch niemer kêren/ von ir die besten triuwe mîn:/ | |
| sorgen rât./ //Der ich alle mîne tage diente,/ diu gesprach noch nie ze mir: ‘hâ dank!’/ Daz tuot mir, als der | |
| strît./ Swie vil keinen $s daz irret, sô irrtz mich noch mê:/ ich hân kleinen $s glükes ze mînr schœnen frowen!/ | |
| muot nit iemer hân:/ ûf den wân $s dinge ich noch sender man./ //Wan mag frœlîch schowen/ tage clâr $s und | |
| nachtegal./ //Ôwê, sendiu swære/ machet doch, $s daz ich bin noch/ jâmers vol, $s swie wol $s nu mangem ist./ Mîn | |
| $s swie mir geschicht./ dâvon mir $s von ir $s noch trôstes brist./ Ôwê, sî erkent nicht mîn senden smerzen;/ dâvon | |
| iu hân,/ daz ir iuch lâzzent riuwen, $s wan ir noch hânt getân/ gegen mir so frömdeklîche: $s daz muoz ich | |
| muoz ich sêre klagen./ gnâde, ein wunnerîche, $s lânt mich noch heil an iu bejagen!/ //^"Nu merkent mich, swer noch tougen | |
| mich noch heil an iu bejagen!/ //^"Nu merkent mich, swer noch tougen lige,/ ir sunt irgeben der fröiden spil,/ daz râte | |
| leit!/ ich muoz ein wîb erschreken,’/ sang ein wachter, ‘diu noch bî friunde lît./ Ir sî giseit,/ daz sî in balde | |
| gib nu urlob mir.’/ sî sprach: ‘herre, daz gib ich noch kûme dir./ wie ist dir sus gâch?’/ ‘daz ist, frowe, | |
| des sint fröide tiure/ uns und vogellîn./ //Jâ klage ich noch mêre,/ daz mîn frowe hêre/ nie gewag mîn nôt,/ Und | |
| warte,/ biz ûf mînen tôt./ Und næme diu schône/ mir noch sende arbeit,/ so wurde mit ir lône/ edeles heiles krône/ | |
| frowe mîn,/ daz muoz ich doch/ bî mangen wunnen klagen noch./ ez ist gewert/ so manig vert,/ daz ichz unsanfte trage./ | |
| rechte guot./ des wünsche ich mir,/ daz ich von ir/ noch werde fröidenrîche./ //Nu warte ich alles, wanne sî/ sich welle | |
| reiniu frucht,/ dur dîn vil wîblîch stênden zucht/ erbarme dich/ noch uber mich:/ hilf mir ûz sendem schaden./ //Swie verre ich | |
| mit gidœne./ wer klegte nicht, $s daz man ensicht $s noch hœret,/ daz uns ê machete frô?/ //Doch muoz der pîn | |
| vor allem smerzen,/ der mir senlîch tuot wê./ Wan sî noch nie $s verlie $s mîn klage ze herzen –:/ waz | |
| wê von ir $s ir frömden:/ owê, liez sî daz noch!/ //Diu Minne kan $s nit hân $s die rechten mâzze./ | |
| süezzer schal $s uberal $s des muoz zergân./ Ich klage noch mê:/ man sach frowen lôslîch gân/ ûf den plân/ des | |
| frowen ie gisach,/ ich dâchte: ‘ach,/ wan solte ich $s noch mich $s kunden zuo dir!’/ //Swem ze muote/ nâch dem | |
| terme und die,/ daz uns der hie $s nit abegê!/ noch gib uns mê, $s des ist uns nôt:/ Sô der | |
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