Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
mâʒe stswF. (986 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| wunneklich/ Und nút ze kúrcz noch zelang/ (Inallem pris sú m#;vasse twang),/ Schoͤn und wunnekliche schlecht;/ Und hielt den nak erlich | |
| juden was/ Das sú sich můstent wæschen vil./ Der kruͤge m#;vasse ich sagen wil:/ So das ain man trůg ainen wol,/ | |
| dienste war./ Es ist och wol da vor geseit/ Inweler masse was ir klait:/ Das betúte ich úch bas./ Nút zekostlich | |
| Also hielt dú maget sich),/ Ir antlút unverdeket fri:/ Rechte masse was da bi./ __Ir gúrtel gewúrket inder ram/ Oder von | |
| ir spottes deste mêr./ diz bekande herzesêr/ twanc in âne mâze./ er dâhte ‘ob ich dich lâze/ hinder mir durh vorhte | |
| und tuot noch ê erz lâze./ mîn vlust ist âne mâze.’/ dô ez Gyburc het alsus vernomen,/ daz ir vater selbe | |
| wære/ ûf Gyburge schaden geworht,/ daz het si doch ze mâze ervorht./ nu lac alumbe an der wer/ almeistic tôt ir | |
| des vrâgten si an der strâze./ der kinde was âne mâze,/ die dem marcrâven zogeten nâch./ swer in alsô rîten sach,/ | |
| herzebæriu sêr./ so bekant ich vreude nimmer mêr,/ wan der mâze ich ir hie sihe./ mîme gelücke ich des gihe,/ ez | |
| ob ich in helfe lâze,/ daz kumt uns niht ze mâze:/ sô vliuh ich ê ich den vîent sehe./ ieslîch man | |
| gein Orlens ûf die strâze./ do der künic ze guoter mâze/ mit den valken was geriten,/ dâ wart niht langer dô | |
| taln/ sach man rotte brechen vür,/ die banier in der mâze kür/ als al die stûden sîdîn/ wæren. dannoch die helme | |
| hete sis der wirt erlâzen,/ si wæren wol in den mâzen/ daz si heten sîner spîse enborn./ si dûhte, dâ wære | |
| unze sich ir reinez bluot vergôz./ mîn vlust ist âne mâze grôz/ an manegem herzen triuwen vol./ ich klage si als | |
| swâ du kumst in strît./ ez ist dir wol ze mâze wît/ und wol geworht mit sinnen./ sône mac dich niht | |
| ouch Rennewart gevalt/ ze bêder sît ungezalt/ des volkes âne mâze/ iewederhalp der strâze./ die rîchen und die armen/ begunden im | |
| die rîcheit dîn,/ was er dir dienstes undertân/ in der mâze als ob er wære dîn man./ den soltû hiute rechen,/ | |
| Kaukasas,/ daz lant da gelegen was/ in allen wol ze mazzen:/ manc wilder kuͤnc die strazzen/ bante dar mit heres kraft./ | |
| gebôt. / sîns lieben gesellen tôt / klagte er âne mâze. / sus vuorens âne strâze / unz er die juncvrouwen | |
| sagen wil, / aller hande rîterspil / was dâ âne mâze vil. / Dô daz her Gwîgâlois ersach, / ze sîner | |
| zil / sô gärlîche lâze / daz si mit der mâze / älliu dinc verenden. / got müeze im helfe senden | |
| steine enbor / nâhen bî der strâze; / schône âne mâze / ein boum dar ûf gebelzet was / rehte enmitten | |
| / sæhe bî der strâze; / der wîze ist âne mâze / grôz und sô jæmerlîch / daz ir nœte ist | |
| / der in bescheidenlîche sach: / sîn houbt was âne mâze grôz, / swarz, rûch; sîn snabel blôz, / eins klâfters | |
| leben; / dâ von man die vrouwen sol / âne mâze haben wol; / ir lôn daz gît vil süezen zol. | |
| / nu was diu selbe strâze / wol eines schuzzes mâze / gebrücket meisterlîche; / dar ûf harte rîche / von | |
| / ir berte wâren wol gestalt, / lanc, dic, ze mâze breit, / ir hâr gevlohten unde reit, / mit borten | |
| / Rôaz durch sînen hôhen muot. / er hêt âne mâze guot; / daz schein an der gezierde wol. / nu | |
| reine. / golt und edel[g%..e]steine / des vant er âne mâzen vil; / dô was ab sîner vreuden zil / von | |
| wâren ninder ûz getreten; / ir zuht stuont an der mâzen zil; / des wurden si geprîset vil. / dô si | |
| durch ir gemach / ein harte schœne kastel, / ze mâze hôch und sinwel, / geriht ûf einen helfant, / daz | |
| durch ein lûter wazzer vlôz; / daz was ze guoter mâze grôz, / geleit durch ein gebirge dar. / her Gwîgâlois | |
| wol mit wer: / türne, bercvrit, ärker / vil âne mâze stuont der / ûf der mûre ob dem graben. / | |
| und buozte in ir kumbers nôt, / als im diu mâze ie danne gebôt. / mit vreuden lebten si ir jâr. | |
| und gebieten, $t daz man das furbaz verkeuffe. Von den mazzen zů koln //Man hat auch gemacht kueffelech, beslagen mit yseninn | |
| guͤnnen und niht hindern on geverde. //Auch sol man di mazz zu getrayd unn auch zu koln halten unn bestellen, als | |
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