Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
mâʒe stswF. (986 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| so der lof fúr kunt, daz es dir ze gůter mass benomen wirt und daz du uf ein noh nehers gesezzet | |
| ist hin inwert geraten, und den ist gar ane alle masse muͤliche zů helffende, zů glicher wise also den lúten, der | |
| kunigin./ si sol tůn und lasen/ dú ding ze rehter masen./ si Got ze wirdi raizet,/ der vatter, daz er haisset/ | |
| nach Got, swaz man sait,/ so riht din beschaidenhait!/ die maus hab in rehter hůt,/ wan si ist ze allen dingen | |
| es minneclich bedeken./ kussen, drútten, um van/ sol da kain masse han!/ du solt es heben und legen,/ samft wiegen und | |
| ir genôz/ niemer$/ mêr gevinden kan:/ ir kunst was âne mâzze grôz./ doch enkundens alle niht/ mîne frouwen lobes hân beriht,/ | |
| den tanz,/ Fridebolt und al sîn cumpenîen:/ Lengiu swert, ze mâzze breit,/ sleht, ze beiden eggen ganz:/ sî went sich vor | |
| zerbrechen wen,/ Fridebolt und ouch sîn gumpanîen:/ Kurze, lang, ze mâzzen brait,/ sleht, ze baiden orten ganz:/ siu wen sich vor | |
| singen,/ daz lieb von liebe bringen/ nu mag, $s die mâzze kunnen hân./ Sus râte ich dien ein scheiden,/ der ich | |
| geiz und hundert eijer/ unde bin ir holt recht âne mâzze.’/ ‘Dâvür sol dich Ruodolf vil wol mieten.’/ ‘nû lânt hœren, | |
| des sî Minn verwâzzen,/ sîn enwelle sich danne an mir mâzzen/ alder ouch betwingen sî!/ //Wunne wil unwunne schône verdringen,/ daz | |
| lieblîch mê gelag!’/ //Ir hânt iuchs unwægsten nû bidâcht:/ der mâzze kan, diu wendet leit!/ davon so lêre ich iuch die | |
| kan, diu wendet leit!/ davon so lêre ich iuch die mâzze wol./ Ich hab iuch in ungemüete brâcht,/ doch hab ichs | |
| noch!/ //Diu Minne kan $s nit hân $s die rechten mâzze./ daz ist mir leider kunt,/ Wan sî mich treit $s | |
| drîzeg jâr:/ darumbe man gerne phlegen sol $s der rehten mâze, daz ist wîslîche./ Waz menschlich ist, daz weret gern:/ wer | |
| $s (_) wone bî und ime gottes hulde entwîche./ Diu mâze êret elliu ding,/ so briuwet unmâze manig houbetsünde./ diu mâze | |
| mâze êret elliu ding,/ so briuwet unmâze manig houbetsünde./ diu mâze ist ganzer tugende urspring,/ so kan unmâze brechen glükes günde./ | |
| ist ganzer tugende urspring,/ so kan unmâze brechen glükes günde./ mâze machet gottes gunst,/ so hât unmâze der helle brunst/ gemêret. | |
| gunst,/ so hât unmâze der helle brunst/ gemêret. wer niht mâze empfligt, $s daz ist an êren ein gar bœs urkünde./ | |
| ich suoche, lît an einem wîbe,/ der schœne ist âne mâzze./ si kan die rehten strâzze/ gewîsen wol,/ die man ze | |
| fröide enterbe ich mich:/ ich hân mich gar ûz der mâzzen/ an daz guot verlâzzen,/ sît daz âne guot ist nieman | |
| uns gîst, daz wurze uns wol,/ baz danne man ze mâze sol,/ daz in uns werde ein hitze,/ Daz gegen dem | |
| erwerben daz,/ daz mich diu liebe ir minne in solher mâzze wer,/ Daz ich ir lieb echt inrenthalb des (_) herzen | |
| //Frouwe Minne, gewaltig meisterinne,/ sîd dîn wille an mir dekeine mâzze enkan,/ in müezze senede nôt nach werdem wîbe tragen,/ Sô | |
| ez ist doch vollen wît und breit/ und hât dabî mâzze und wârheit:/ daz solt du hân von mir vür guot./ | |
| daz dîn minne mich/ an vreiden gar verderbe, diu niht mâze hât./ Ich wæne, an mir diu mâze welle unmâzen:/ wiltû | |
| verderbe, diu niht mâze hât./ Ich wæne, an mir diu mâze welle unmâzen:/ wiltû mich also dicke senede lâzen,/ daz ist | |
| sælden zallen zîten?/ ez müeste wol sîn ein ûz der mâze nâhe gênde swære,/ da also werdes wîbes trôst,/ den sî | |
| man getæt noch niemer mê getuot?/ Ich wære in der mâze, des mich dûhte wol gevarn,/ möhte ich zuo der meisten | |
| verre ich von den landen var./ //Mich jâmert ûz der mâzze/ nach der vil lieben vrouwen mîn./ got alle die verwâzze,/ | |
| sit, daz man burcgrâven hât. Der sol rihten über unrehte mâze und über unrehte metzen und über unreht gelœte, unde swaz | |
| ist diu rehticheit und diu wîsheit unde stæte und diu mâze. Er sol reht sîn alsô daz er durch liebe noch | |
| ein wîser rihter, tuot er diu dinc. Ditz ist diu mâze: er sol durch daz reht noch durch daz unreht niemer | |
| //Ditz selbe gerihte gât über unrehte wâge und über unrehte mâze und über valschen kauf, ob man dar ane funden wirt. | |
| ander bizeichenunge deſ heiligen chrûciſ. Daz heilige crûce hat uier mazze. Ez iſt breit, ez iſt hoch, ez iſt lanc, ez | |
| zer ſele beuolhen $t ſint, daz ſi an ir erneſte mâzze chunnen gehaben, daz ſi weder ze ſcerfe noch ze ſenfte | |
| zeuoͮret got ſelbe.’ Div wîte deſ huſeſ geſtet in uiere mazzen: an der breite, an der lenge, an der hohe, an | |
| an der hohe, an der tieffe. Daz wir die uier mazze begrîfen, deſ wnſſcet unſ $.ſ$. Pauluſ: Huiuſ rei gratia flecto | |
| Pauluſ, der heilige bote, umbe unſ, daz wir deſ huſeſ mazze uerſten mugen, da got ſelbe inne roͮchet ze wonenne. Nu, | |
| uil lieben, nu wellen wir iv ſagen uon den uier mazzen. Div wîte deſ huſeſ iſt unſerſ herren gebot, alſ Dauid | |
| todeſ. Der bechorunge werden wir denne uberich, obe wir die mazze behalten an der notdurft, $t der unſer nature gert. Dem | |
| in dem referten mit den brvderen oder mit den swesteren. Mazze des wines vnd groez des protes sol der maister vnd | |
| sô gezemelîche den brûderen $t bereite, daz sie igelicheme ze mâze sîn noch zu lanc, noch zu kurz, noch zu enge, | |
| steten, dâ sî trinken sulen, dâ trinken sie ez zu mâze. /(p) Dikein brûder, der gesunt ist, sal ligen uffe vederbetten, | |
| doch fûget sich daz wole, daz sie daz tûn zu mâze. Der commendûr sal niemanne sunderlîche iht geben umme ezzen oder | |
| man deste baz pflegen, doch sal man an susgetâner ladunge mâze halden. 27. Diz ist von des marschalkes ambehte unde von | |
| unde armen knehten, beide sal er doch tûn in der mâze. 34. Waz cleidere mûzlich sîn zu haldene eime iegelichen brûdere. | |
| an den alden was, machen an die nûwen, unde die mâze der cleidere sal sîn nâch den lîben. @@LZ 35. Diz | |
| brûderen unde vûter den bestien nâch der gewonheit mit gehûfeter mâze ungedrucket unde sal nimanne âne urlop des oberen daz vûter | |
| schar oder dem gesinde des hûses. Desselben sal man doch mâze halden, daz man sie niht zu vil gemûwe; $t mit | |
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