Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
leit stN. (1371 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| si unde ir tohter sâhens an/ mit jâmer und mit leide/ und nâmen si dô beide/ und leiten si in einen | |
| daz?/ uns wære nihtes deste baz./ wer möhte ir aller leit beclagen?/ //Môrolt der wart ze grabe getragen,/ begraben alse ein | |
| grôz êre ûz sînen handen:/ ir aller laster unde ir leit/ daz hæte er eine hin geleit./ und aber die wunden, | |
| wider Salerne durch genesen,/ wærer ir aller kint gewesen,/ sîn leit enwære in allen nie/ nâher gegangen, danne ez gie;/ und | |
| in dîne hant:/ daz dir niemer zÎrlant/ bî mînem lebene leit geschiht./ //Entwer mich einer bete niht/ und biut mir eteslîchen | |
| komen,/ daz was ir meiste unmüezekeit./ hier under hæte michel leit/ sîn kiel und sîn geselleschaft,/ der was genuoc als angesthaft,/ | |
| alten./ ir varwe diu wart beide/ von zorne und von leide/ tôtbleich und iesâ viuwerrôt:/ ‘â’ sprach si ‘sældelôse Îsôt,/ ôwê | |
| swert daz muoz sîn ende wesen!/ //Nu île, rich dîn leit, Îsôt!/ gelît er von dem swerte tôt,/ dâ mite er | |
| wie solte diu geslahen man?/ wan dazs et von ir leide/ und ouch von zorne beide/ solhe gebærde hæte,/ als ob | |
| sprach dô:/ ‘sæligen vrouwen beide,/ eist wâr, ich hân iu leide/ und aber mit grôzer nôt getân./ welt ir iuch, alse | |
| irn in iuwern sinnen/ unsanfte muget geminnen/ vor iuwerm alten leide./ sô gelobet im doch daz beide,/ daz er des lîbes | |
| der sîten;/ ir vater, ir muoter beide/ vertriben mit manegem leide/ die selben kurzen stunde./ manec ouge dâ begunde/ riezen unde | |
| diu eine von den beiden,/ dô sach man jâmer unde leit:/ diu getriuwelîche sicherheit/ schiet sich mit manegem leide./ //Îsôt kuste | |
| jâmer unde leit:/ diu getriuwelîche sicherheit/ schiet sich mit manegem leide./ //Îsôt kuste si beide/ dicke und ze manegem mâle./ //Nu | |
| ir swære;/ si wâren beide einbære/ an liebe unde an leide/ und hâlen sich doch beide,/ und tet daz zwîvel unde | |
| tet im wirs danne wê:/ si tet im mê ze leide/ dan Triuwe und Êre beide./ sîn herze sach si lachend | |
| diu zwei diu wâren verdâht,/ bekumberet beide/ mit dem lieben leide,/ daz solhiu wunder stellet:/ daz honegende gellet,/ daz süezende siuret,/ | |
| lameir daz swæret mir den muot,/ lameir ist, daz mir leide tuot.’/ dô si lameir sô dicke sprach,/ er bedâhte unde | |
| war/ dekeiner slahte lîpnar,/ biz si der mangel und daz leit/ an dem lîbe als überstreit,/ daz es Brangænen angest nam/ | |
| vorderst an/ und dar nâch iuwer sælekeit:/ bedenket unser zweier leit/ und unser angestlîche nôt./ ich armer und diu arme Îsôt,/ | |
| wir sîn in kurzer vrist/ unsinnic worden beide/ mit wunderlîchem leide:/ wir sterben von minnen/ und enkunnen niht gewinnen/ weder zît | |
| niht rât,/ ine müeze durch iuch beide/ mir selber nâch leide/ und iu nâch laster werben;/ ê ich iuch lâze sterben,/ | |
| ander zarzâtîe./ wer hæte ouch dise beide/ von dem gemeinem leide/ vereinet unde bescheiden/ wan einunge an in beiden,/ der stric | |
| guoten sinnen./ //Swie lützel ich in mînen tagen/ des lieben leides habe getragen,/ des senften herzesmerzen,/ der innerhalp des herzen/ sô | |
| an gewan./ wir sæjen alle valscheit,/ sô snîden laster unde leit./ tuo uns daz leit iht sêre wê,/ sô bedenken ez | |
| alle valscheit,/ sô snîden laster unde leit./ tuo uns daz leit iht sêre wê,/ sô bedenken ez ê:/ sæjen bezzer unde | |
| sôs ie mêre in selben stelent/ und mischent liep mit leide./ dise gelieben beide/ dien hâlen sich ze nihte:/ mit rede | |
| si niht werden wolte./ ouch twanc si beidiu noch ein leit:/ daz was Îsôte wîpheit./ hier umbe was in leide;/ diz | |
| an disem wege/ unde an dirre veigen vart/ vor disem leide haben bewart:/ nu habet ir laster unde leit/ von mîner | |
| vor disem leide haben bewart:/ nu habet ir laster unde leit/ von mîner warlôsekeit;/ von diu darf ich ez mâze clagen,/ | |
| wir liebe trîben,/ ezn mac sô niht belîben,/ wirn müezen leide ouch trîben./ //Swie sanfte uns mit der liebe sî,/ sô | |
| werden,/ und sazten si zer erden/ mit triure und mit leide/ und zucten swert beide./ //Brangæne dô sô sêre erschrac,/ dazs | |
| hulden niht begie,/ dar an ich mich versæhe,/ daz ir leit geschæhe,/ ezn wære danne alse vil,/ des ich doch niht | |
| weinen:/ si gerou vil sêre beide/ und nâmenz in ze leide,/ daz si gelobet hæten,/ daz si den mort tæten./ dô | |
| der mortræten,/ daz sis ermordet hæten/ mit jâmer und mit leide./ si sageten ir beide,/ diu selbe zunge diu wær ir./ | |
| alse golt./ //Alsus treip Tristan unde Îsolt/ mit liebe und leide ir stunde hin:/ liep unde leit was under in/ in | |
| Îsolt/ mit liebe und leide ir stunde hin:/ liep unde leit was under in/ in micheler unmüezekeit:/ liep meine ich âne | |
| wê./ er kêrte wider über sê/ mit schame und mit leide./ jene geverten beide,/ //Tristan und Îsôt kêrten hin./ obs under | |
| getragen./ nu was daz allez underslagen/ mit hazze und mit leide./ er hæte an ir dô beide/ haz unde leit, leit | |
| mit leide./ er hæte an ir dô beide/ haz unde leit, leit unde haz;/ in muote diz, in muote daz:/ ern | |
| leide./ er hæte an ir dô beide/ haz unde leit, leit unde haz;/ in muote diz, in muote daz:/ ern kunde | |
| möhte,/ als ez vuogete unde töhte./ in reizete haz unde leit/ ûf die grôzen unhöfscheit,/ daz er ir ding lûtbærete/ und | |
| vorhte dervan,/ die er hin zime hæte,/ ob erm iht leides tæte./ //Sus kêrter umbe und gie dan:/ als ein geleidegeter | |
| under was ie Marke/ bekumbert harte starke/ mit zweier hande leide:/ in leideten beide/ der zwîvel unde der arcwân,/ den er | |
| arcwânde si und in/ und zwîveltes ouch beide./ dem gebeidetem leide/ dem gienger rehte nâch dem site/ und nâch dem billîche | |
| getân/ und daz er mit der wârheit/ ûf sîn herzeclîchez leit/ vil gerne komen wære:/ des was er gevære./ //Aber kam | |
| man woltes hüetende sîn,/ dâ von ime unde der künigîn/ leit unde laster möhte enstân./ nu diz was al zehant getân,/ | |
| sîn/ und sîner vremede grôze war:/ si redeten ime ze leide dar/ vil übele und anders danne wol./ sîn ôren wurden | |
| anders danne wol./ sîn ôren wurden dicke vol/ mit iteniuwem leide./ //Er unde Îsôt, si beide/ si triben die zît mit | |
| unde clage was under in/ in micheler unmüezekeit./ si hæten leit unde leit:/ leit umbe Markes arcwân,/ leit, daz si niht | |
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