Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
leit stN. (1371 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sinne habe./ ich ne wolde dir gerne gevolgich sin./ die leit die sin half min./ nu samene herre dine man./ ich | |
| die kriechen./ Daz wizzestu werliche./ sie ton vns uil zo leide./ unde lebit der boden sichenir./ sie mozen alle kiesen den | |
| Iz ne gewelt nicht grozer wisheit./ Got der moze geuen leit/ dineme ungemote./ Owi herre gote./ Nu mochtistu dise van oder | |
| deme armote./ Got durch sine gote./ Der irgezze sie ir leides./ Io mochtin sie heime./ Wole wesen riche./ Sie lieben iamerliche./ | |
| Die man iergin mochte hauen./ Also dien herren. Gezam/ Ir leides ein teil virgazin./ Svve dar hate ritaris namen./ Die sundirte | |
| Du$/ nescheinis mir die warheit./ Vnde variz dan alder werlde liet./ So rumde ich sichirliche./ Mit samt der die riche./ Sus | |
| Zo schundin vnde zeswellit./ Dietherich der helit got./ stunt trorich von leide./ Vnde ne wolde doch nicht weinen./ Vnde die botin lossam./ | |
| vnse uatir sin./ Do lachetin sie beide./ Von vroweden vnde leide./ Die ellenden geste./ Warin hanfeste./ Biz an den anderen dath./ | |
| Die wile sine kint azin./ Alse die herren gesazen./ ir leides ein teil virgazzen./ Do nam die reke dietherich./ Eine harfin | |
| Sich uerwandelode./ her begunde sere weinim./ Inde quelite sich uon leide./ He sprach owi urov koningin./ Nu rowet mich die thoter | |
| bestan./ Vaz so her gaf gehenin man./ Her uiel uon leyde in unmath./ Do zovch der burgere craff./ Vz der stat | |
| nu lange gelegin han./ Vvandich weinger man./ Si en da michel leit han./ Nv du mich sprach die koningin./ Biddis durch unsin. | |
| Daz rocther die sculde/ An ir ne geime reche./ Oder igtes leides spreche./ Do uielen alge liche./ Die burgere also riche./ Zo den | |
| rine./ Der was ein ureisclicher man./ Her hatte uns michil leith getan./ Von den sculdin sin./ luppolt trut neue mim./ So | |
| Daz in wize mir ne gein man./ Wande he hat mir michel leit getan./ Mich dujngit noch die alde noth./ Daz he luppoltde | |
| mere./ Du trudis mich nacht vn̄ tach./ Daz mir ze leide nicht gescach./ Vnde du zugis mich alse din kint./ Daz | |
| aldin zuchte un̄ erin./ Wie hie beuoren die herren./ Ir leit liezin durc got./ Nu ne mache der werlde necheinin spot./ | |
| koninc constantin./ Mit deme liue intgat./ So uile he dir leydes getan hat./ Si sprach deme gotin knechte./ Wol mit grozeme | |
| daz selbe leben/ zeinem müneche ruochest geben./ den ich vil leides hân getân,/ den wil ich sus ze buoze stân,/ und | |
| der knappe guot,/ von leide bernder angesiht,/ daz er bevunde leides niht,/ dâ von im wüehse herzeleit./ eines tages er ûzreit./ | |
| tuot,/ sô daz ende nâhen sol./ er was des nahtes leides vol./ //Vruo an dem andern morgen/ kom er mit grôzen | |
| was der guote Jôsûê,/ der sie dar volle brâhte./ swer leides in gedâhte,/ dem wart von im sîn tôt erkant./ Og | |
| herze kam,/ daz gît mir alsô liehten schîn,/ daz mînes leides hœhster pîn/ mit vreude ein ende hât genomen./ mîn zwîvel | |
| ich iuch niht wizzen wil/ noch weiz." dô wart ir leides vil./ ir klagender jâmer wart vil breit,/ daz in diu | |
| rehtem gerihte sleht,/ und daz man uns gedultic sehe,/ swaz leides uns von im geschehe,/ und valschez urkünde lân,/ gar gewære | |
| woldest hân,/ des solt dû ander liute erlân./ swaz dir leides iemen tuo,/ dâ soltû niht sprechen zuo:/ sô richet dîne | |
| nû leit, nû leben, nû tôt,/ nû grôz gemach, nû leides nôt;/ hiute vreude und rîchez guot,/ morgen leit und armuot./ | |
| von herzeleide gar/ nam deheiner vreude war./ sîn tumpheit hôhes leides phlac;/ dâ got mit liebe im sælde wac,/ dâ wac | |
| disen man,/ er verjagete sie von dan/ und tet in leides genuoc./ sîn wec an einen berc in truoc,/ ûf des | |
| rât/ durch valschen rât versmâhet hât:/ diu swære gît mir leides vil./ ein spil ich dir nû teilen wil,/ daz ist | |
| sîn unvrô,/ solder bî den dînen wesen,/ sô wære er leides ungenesen./ die dîne müesen vreude hân,/ der müeser von dir | |
| dem geheize hân/ liebes ergetzennes wân,/ von dem si würde leides vrî./ si gesaz dem herren bî,/ der rede si hin | |
| sie riefen: "wê!" und niemer: "wol!"/ diu leide stat was leides vol,/ von smacke grôz unreinekeit,/ mit jâmer trûreclîchez leit,/ wallende | |
| sagen/ Wie der ere blůmen da/ Dú rúwe stroͮte uf laides sla/ Und wie der strit erhaben wart./ Do was beraitet | |
| Des was si siner froͮden gast,/ Siner liebú ain sendes lait,/ Siner senfte unsenftekait,/ An ungůt sines gůtes,/ Ain unmůt sines | |
| denne. so ist iz di uallende sucht. Wider daz uallinde leit. Nim eines eberes herce. vnde sine lebere. vnde brat di | |
| nie geliegen/ und niemanne betriegen,/ noh durh lieb noh durh leit/ geswachen di wârheit./ einem sînen meistere daz wol schein:/ den | |
| ez ist nicht ze fruo: $s nu tuo,/ daz mîn leit verkêre!/ Waz frumt dich, $s ob ich/ sturbe von der | |
| vil maniger frîer wal:/ nu stêt ez wale chal./ //Diu leit klage ich und eine schulde,/ die ich doch ungerne dulde./ | |
| diu mîn walden/ $p/ wil unwert:/ daz ist ein ungenædig leit./ hæt sî mîn doch dekeinen gert,/ mîn klage wære niht | |
| dem ende werde (_) vrô./ //Nu wil ich klagen miniu leit,/ nôt und al die swære, die ich hân./ mir wart | |
| spræche ich, daz mir leide tuot/ mîn frowe, diu doch leides bar/ belîbet iemer: si ist so guot,/ sîn enwirt niemer | |
| ach noh wort./ Otte, daz mag dir wol komen ze leide!/ Sich hebt ringen, striuchelstôz,/ slah daz swert ûf herten stahel | |
| den tolden wunneklîche./ Jâ tuont uns die dörpel vil ze leide,/ gewinnent si heggen/ hiure under einander vil gelîche./ Der ich | |
| si in hin$/ wurfe ald hæte./ daz tuot mir sende leit./ Las si in mit sinne,/ so vant si sæligheit,/ tiefe | |
| kêrt sich von mir, do sî mich sach, zehant:/ von leide geswant $s mir, hin viel ich./ Die herren huoben mich | |
| lobte imz mit ir wîzzen hende in sîn hant./ mîn leit verswant, $s doz mir für kan./ //Da wâren edle frowen, | |
| ich $s dar ûf den trôst./ Ich wânde, daz ich leides frî da wurde iesâ,/ do wart ich dâ $s fröiden | |
| vuogte ez sich, daz ich ir da nit gesach:/ daz leit geschach $s mir senden man./ //Ich irgieng mich vor der | |
| frowe, dir:/ in wolt nicht wan klagen dir mîn sendez leit./ ach, sæligheit, $s des gunne mir!/ //Er muoz sîn ein | |
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