kelzen
swV.
‘laut herumreden, angeben’ (Intensivum zu
kallen
):
sich samenent die liute: / daz ir dekainer
crœn [schwatze] alder kelze! SM:Go
2a: 5,6;
daz er abecihe sineme licham von ezzene von trinkene von slafene. von kelcene [
de loquacitate
] . von schimfe BrHoh
49.
– subst.:
dû solt werren ubrigez
[übermäßiges] kelzen. / swer durh zuht niht tanzen
welle / noch durh gemellîche, / der enmache enhein geschelle SM:Go
2: 6,6;
dô huop sich ein limmen [Brummeln] unde ein kelzen
Neidh (HW)
34,3;
Boner
40,27
MWB 3,1 197,14; Bearbeiter: Diehl
kembære
stM.
auch kamber.
‘Weber, Woll(gewebe)kämmer, Wollschläger’ (oder ‘Kammmacher’ ?; vgl.
Nölle-Hornkamp, Handwerkerbez., S. 279 u. 353 und
kembelære
):
brenge mir den kemmer, / dar czuͤ den buͤrstenbinder OsterSpI
349;
swel wibrin [Weberin] us dekeinen kamben wibt, der
nicht mit der burger zeichen gezeichent ist und mit des kambers zeichen
StBZürich
86.
– als Bestandteil von Personennamen:
Peter Kamber UrkCorp
N567,42;
Otte der kember UrkCorp (WMU)
2663,12;
der von Muͦtensheim, der Kembere, der burggraue uon Zaberne
UrkCorp
N167,35
u.ö.
MWB 3,1 197,25; Bearbeiter: Diehl
kembel-
s.a. → kemel-
MWB 3,1 197,38;
kembelære
stM.
wohl ‘Weber, Woll(gewebe)kämmer, Wollschläger’ (nur als Bestandteil von
Personennamen; vgl. Nölle-Hornkamp, Handwerkerbez., S. 279 und 353, die
‘Kammmacher’ für unwahrscheinlich hält; vgl. auch
kembære
):
Vlricus caupo, Albertus, Albertus pistores, Heinricus chaembelaer, Vlricus,
Kunradus pellifices TradSchäftl
428
(a. 1253).
425
(a. 1250);
Liebher der chamler UrkRegensb
732
(ca. 1325-1350).
740
(ca. 1325-1350)
u.ö.
MWB 3,1 197,39; Bearbeiter: Diehl
kemben
swV.
‘kämmen’
off jhem bette saß ein ußermaßen schone jungfrau, und ein
ander jungfrau knyete neben ir und kamte ir hare, das sere schön was
Lanc
316,12.
– bildl.:
dâ was grôz gedranc, / hôhe fürhe sleht
getennet [hohe Furchen flach gedroschen] , / mit
swerten vil gekemmet. / dâ wart verswendet der walt / und manec ritter ab gevalt
Parz
73,6
MWB 3,1 197,49; Bearbeiter: Diehl
kemel
stM.
auch kembel, kämel, kamel.
‘Kamel’ (überw. als Lasttier genutzt, vgl.
1kemelîn
,
olbente
):
von dem kämel oder von dem kämlein BdN
124,9;
dromedarius ist ain tier, daz ist kämels geslechtes oder
nâtûr ebd.
134,6;
ein unvornunftig tir, ein kammêl HvFritzlHl
206,31;
das alliz [die Schätze der Königin von
Saba] chembil truͦgin / mit olbendin genuͦgin
RvEWchr
33259.
6451;
sine kemmel liez er laden / mit silber und mit golde, / mit
gesteine Pass I/II (HSW)
31908;
Ottok
48725.
– selten als Reittier:
[
di andir brut
] quam riten uf deme camele Brun
10601.
– wegen des Kamelhaars:
von kemmeln har pflac er lesen, / zu cleide im dran genugete
Pass I/II (HSW)
37890;
her Jôhannes hatte ein cleit von den hâren der kamêle und eine vellîne snuͦr
umme sîne lenden EvBeh
Mt 3,4;
ains kembels tier ruhen loͤk / daz warent sin roͤk
SHort
2387.
– sprichw. (bibl. nach Mt 19,24; Mc 10,25; Lc 18,25; vgl. TPMA 9,250ff.):
und abir sage ich ûch: lîchter ist eime kamêle durch zuͦ gêne durch einer
nâlden loch, wan daz der rîche în gê in daz rîche der himele EvBeh
Mt 19,24;
EvAug
186,18.
– in Kleinigkeiten genau sein, aber in wichtigen Dingen übertreiben (Mt 23,24;
vgl. TPMA 8,253):
ir blinden leitêre: ir kuͦlkit [spuckt] ûz eine
muͦckin, abir den kamêl vorslindet ir EvBeh
Mt 23,24
MWB 3,1 197,57; Bearbeiter: Diehl
kemelhâr
stN.
auch kembel-.
‘Kamelhaar’
und was dis heiligen gewant / von kembel hâre, daz er vant / liggende in der
wilde / der welde und der gevilde, / zesämene geflohten WvRh
6753;
ob ieman weiche kleidere hete, / daz were ein sunde in gewesen. / kemelhar
pflac man lesen, / daz maniges kleit muste sin Pass III
599,32;
di uierde [Harnfarbe] ist geuar
nach dem kemelhar SalArz
110,55
MWB 3,1 198,20; Bearbeiter: Diehl
kemelîn
Adj.
unklar, ob Syntagma oder Kompositum.
‘vom Kamel’
si essin alle vleisch ane camelin vleysch MarcoPolo
69,2
MWB 3,1 198,29; Bearbeiter: Diehl
1kemelîn
stN.
auch kamelin, kembelin.
‘Kamel’ (überw. als Lasttier genutzt, vgl.
kemel
,
olbente
):
von dem kämel oder von dem kämlein BdN
124,10;
nu was ein gezelt / dem kuͤnge uf den plan geslagen, / daz
drizzec kæmmelin muͦsten tragen Rennew
12844;
si heten ouch nicht esels me, / [...]. / ez waren
allez kemelin, / daz ir soumere solden sin Pass III
511,86;
helffant und kamelein / trugen ir sawm schrein, / ir trincken
und ir speyse HvNstAp
3649;
sômer ind vil manich kemelîn / die worden dar mit ir gesant
Crane
4749;
die kemelîn, soumere, wegene StatDtOrd
106,16.
– hier Dimin.?:
ains kämleins muoter BdN
124,29.
– selten als Reittier:
man sach vor in reytten / zwelff schone kamelein. / ir
yegliches rayt ain sarracein HvNstAp
17837;
die wurden in kurzen stunden / ûf ir kemlîn gebunden / und
gefüeret heim ze lande Ottok
45176.
– wegen des Kamelhaars:
dy tuch dy man macht von kemelyns haren MarcoPolo
20,15;
der selb Iohannes hat ein chleit von har der chaemblein
EvAug
4,13.
– sprichw. (bibl. nach Mt 19,24; Mc 10,25; Lc 18,25; vgl. TPMA 9,250ff.):
ez ist leihter eim chemblin dvrchzegan dvrch einer nadeln ör.
wan eim richen inzegan in daz riche der himel EvAug
46,2.
103,2.
– in Kleinigkeiten genau sein, aber in wichtigen Dingen übertreiben (Mt 23,24;
vgl. TPMA 8,253):
ir spibet vz di müklein. aber daz chemblein verslindet ir
EvAug
57,19
MWB 3,1 198,32; Bearbeiter: Diehl
2kemelîn
stN.
auch kamelin, kembelin.
‘Gewebe aus Kamelhaar’ (vgl.
schamelât
):
ein surkôt von kembelîn Wh
196,2;
die priester mvgen haben kappen von kaͤmelin, die brvder
kappen vnd schapeler des tvohes der rokke SpitEich
6,7;
ie der man diu cleider truͦc / daz diu niht richer mohten
sin. / von Priufes ein kæmbelin / nieman da tragen sach Rennew
29098
MWB 3,1 198,61; Bearbeiter: Diehl
kemelînvleisch
stN.
→
kemelîn
Adj.
MWB 3,1 199,5;
kemelmilch
stF.
‘Kamelmilch’
kemmil milch is gut den di sich sint an der wazzersucht
SalArz
18,48;
geizine milch hat di mitter maze zcwischen der kemmil milch.
vnde der esil milch ebd.
18,51
MWB 3,1 199,6; Bearbeiter: Diehl
kemelopart
stM.
‘Kamelopard, Giraffe’ (zu Benennung und Sache vgl. LexMa 4,1459):
cameleopardus: kemelopart, cameleopart VocOpt
45.025
MWB 3,1 199,10; Bearbeiter: Diehl
kemeltier
stN.
‘Kamel’
von silber und von golde / vier starkiu kemeltier geladen
Reinfr
18757;
niht wann daz wilde krut er az, / daz must er selber reuten, / und macht im
selber einen haz / von kemmeltieres heuten HeinzelJoh
28,6;
kæmeltier und helfande WernhMl
3681
MWB 3,1 199,13; Bearbeiter: Diehl
kemelwolle
swF.
‘Kamelhaar’
einer, der truc vil herte / an im ein richez gewant; / kemmelwolle ist daz
genant, / davon gemachet was daz kleit Pass III
580,40
MWB 3,1 199,19; Bearbeiter: Diehl
kemenatære
stM.
‘Bewirtschafter einer Kemenate’ (i.S.v. ‘Hofstatt’?), hier Bestandteil
eines Eigennamens:
item von des Kemnatters hofstat 2 den. UrbSchweiz
2:125,21
MWB 3,1 199,23; Bearbeiter: Diehl
kemenâte
swF., selten stF.
auch kamenate; kemonate (GTroj ),
kemmate.
‘Kemenate’ durch Kamin oder Kachelofen beheizbarer (Wohn-)Raum oder
beheizbares Gebäude (nicht immer klar zu scheiden); aus lat. camera
caminata
1 bezogen auf einen einzelnen Raum (mit unterschiedl. Funktionen, jedoch häufig
unter dem Aspekt der Abgeschlossenheit und Privatheit, vgl.
sunderkemenâte
bzw.
kamere
, s.a.
kielkemenâte
) 1.1 als Wohnraum 1.2 als Aufbewahrungsort für Schätze und Vorräte 1.3 als Raum für Beratung oder Rechtssprechung 1.4 übertr. auf das Herz 2 bezogen auf ein ganzes Gebäude
1
bezogen auf einen einzelnen Raum (mit unterschiedl. Funktionen, jedoch häufig
unter dem Aspekt der Abgeschlossenheit und Privatheit, vgl.
sunderkemenâte
bzw.
kamere
, s.a.
kielkemenâte
):
daz wol hundert man in waffen / sich verborgen hâten / in
keler und in kemnâten Ottok
81051;
won also kum daz lieht und dú vinstri in ainer kemmaten mugent sin, also mag
ôch daz ewig lieht únsers herren und der túvel sament nit in aim hertzen gesin
PrGeorg
84,19;
sie zv furten [
zerfurten zerstörten] die burg al, / kemennaten vnde
sal, / hus vnde palas, / allez daz dar inne was, / groz vnde kleine
Herb
1622;
da furte man den tugenthafftigen man / in ein schone kamenaten hin dan /
hinder einen spehen umb hang SalMor
417,2;
er îlt in die chemenâten unz er ime gnuoch geweinôte
Gen
2315;
wil du hie in dirre kemenât belîben, / disen tac mit fröiden
wol vertrîben, / dar innen ich dich wol verhil KLD:UvL
40: 3,5
1.1
als Wohnraum:
eine kemenâten / [...], wol
berâten / mit senften pflûmîten Wh
323,27;
sie kam und gie sâ zehant / ûf der frouwen palas / in die
kemenâten, dâ sie was / mit ir vil lieben kinde Eracl
3182;
GrRud
G 4;
ze kemenâten az diu künigîn Wig
711;
in der kemenaden / si schriden unde naden Elis
537;
[sie] wâren ensament gegangen / in eine kemenâten dâ /
und heten sich slâfen sâ / mê durch geselleschaft geleit Iw
81.
– in der Wendung ze ~ gân
‘niederkommen’
si was swanger, si truoch sun den ander. / ire wart
vil wê dô si sîn ze chemenâten gie. / dô si des chindes genas
[...]
Gen
1678;
dô si [Maria] ze cheminâten
gie / bî der smâhen crippen Wernh
1338.
A 2506;
diu selbe wurz ist guot den frowen, die ze chemenâten
gênt: habent sie die selben bî in, in gewirret nimmer dehein twalmen unde
habent guot ruowe Barth
150,28
1.2
als Aufbewahrungsort für Schätze und Vorräte:
er hîz dî vrouwen in eine chemenâten gân / dâ sîn schatz inne lach
JJud
1336;
heiß uff sließen die kamenaten din / und gip den helden din silber und din
golt SalMor
376,2;
in einer kemenâten, / die er vil wol berâten / mit guoter arzenîe vant
AHeinr
1187
1.3
als Raum für Beratung oder Rechtssprechung:
als van Ardanen Diederich / muͦste mit den vursten rich / ouch gan zuͦ
rade / in eine kemenade, / da si urdeil solden geven / over Morande sinen neven
MorantGalie
2640;
GrRud
Db 3;
unt wirt ez da nut us geriht, so sol man den zug
[Klageweg] nemun uffen du kemnaten ze sant
Blesien vur unsern herun den abt WeistGr
1,312
(a. 1344);
daz wir [...] des einen gstabetn eit dar vf
gesworn han vor vnsrm hern bischof Bertolde von Wirzburc in der vzern kemenaten
vor simme bette UrkCorp (WMU)
331,4.
– unter dem Aspekt der Heimlichkeit wohl übertr. auch auf einen Platz in
der freien Natur:
er [der Heidenkönig
Marsilie] uordert zwelf herren / in sine chemenaten, / die
ime aller beste chunden gerate Rol
2195
(vgl. dazu
ebd.
2411ff.
)
1.4
übertr. auf das Herz:
wer ist der, dem si niht geste laden / in sînes herzen kemenâten
Renner
18813;
diu hôhzît wart dâ sô grôz, / daz sich der himel entslôz / gegen des
herzen kemenâten, / dâ sie die brûtlouft inne hâten LvRegSyon
4111.
3219
2
bezogen auf ein ganzes Gebäude:
in allem dale was nirgent ein huß von allen den schönen
kemenaten die man des abendes sah darinn Lanc
575,22;
Kudr
391,4;
HBirne
237;
wir [...] tun kunt [...] daz
wir [...] verkauft und geben haben
[...] unser kemnathen daz steinhus zu Mergentheim
UrkHohenl
2:131,30
(a. 1322);
WeistGr
1,680
(a. 1301 (?));
DRW
6,729
(SchrrBayrLG. 54; a. 1334).
– als Wagen:
dô leitte si mih dannen / in eine kemenâten hô, / di was
gemachit alsô / von starken balken veinen / [...] / dâ
wâren gesazt under / starkir radere viere. / starker elfentiere / sehs unde
drîzich, / [...], / zugen di kemenâten
SAlex
6101.
– Lit.: P. Strohschneider, Kemenate. Geheimnisse höfischer Frauenräume
[...], in: Hirschbiegel/ Paravicini
(Hgg.), Das Frauenzimmer. Die Frau bei Hofe in Spätmittelalter und früher
Neuzeit, Stuttgart 2000, S. 29-45.
MWB 3,1 199,27; Bearbeiter: Diehl
kemerchîn
stN.
Dimin. zu
kamere
(zur Bildung vgl. Mhd. Gr. Wortb. § S 60), ‘Kämmerlein’
do quam der heilige geist in einir tuͦbin glichnisse
[Gestalt] zvͦ im [dem Heiligen im
Feuerofen] vnd leschte daz vuͦr. vnd der lo [die
lohende Flamme] wart vͦm in als ein kemirchin
JenMartyr
56
MWB 3,1 200,50; Bearbeiter: Diehl
kemerîe
stF.
→
kamerîe
MWB 3,1 200,56;
kemerische
swF.
‘Kammerdienerin, -frau’ (s.a.
kamerærse
):
die kemerischen waren da, / den die iuncvrouwen was bevoln Pass
III
340,58
MWB 3,1 200,57; Bearbeiter: Diehl
kemerlîn
stN.
auch kamer-.
Dimin. zu
kamere
, ‘Kämmerlein’
1 kleiner Raum (in unterschiedlicher Funktion) 2 übertr. auf Teile des menschl. Körpers
1
kleiner Raum (in unterschiedlicher Funktion):
sus beschiet man ime ein kamerlîn Tr
7881;
wir hêten beid gemachs niht vil, / wan ein kleinez kemerlîn,
/ dar inn muosten unsriu bett sîn EnikWchr
12275;
man stieß sy in ain kamerlein, / da muste di magt inne sein
HvNstAp
15646;
daz ich in fure in miner muͦter hvs vnd in miner gebererin kemerlin
[Ct 3,4]
RvBib
124,11.
–
in der fluͦh si funden doch / wol als ain kamerlin ain
loch SHort
10914;
[es] was in einen vels ein kemmerlîn gehouwen
PrNvStr
301,22.
– als Andachtsraum für das persönl. Gebet (nach Mt 6,6 intra in
cubiculum tuum):
‘als du bettest, so solt du in gan in din kemerlin und
din túrlin úber dich zuͦ besliessen und in diner heimlicheit dinen vatter an
sprechen’ Tauler
186,26;
EvAug
11,2;
BdN
218,36
2
übertr. auf Teile des menschl. Körpers:
diu hirnschal hât dreu kämerlein BdN
4,22;
diu dritt kraft in dem hindersten kämerlein behüet und besleuzt
getriuleich diu dinch und durchbrüeft und durchmerkt si ebd.
5,5
u.ö.;
daz herz hât zwai kämerlein ebd.
26,7
MWB 3,1 200,60; Bearbeiter: Diehl
kemerlinc
stM.
auch kamer-.
‘Kammerdiener’
cubicularius: kemerlinc Gl
3:378,47
(BStK726);
horet wie sprechen obirlut / di kamerlinge sus zu der brut
Brun
9183;
den [der Königin mit ihrem
Hofstaat] was von kamerlingen / ein michel her geschaffet zuo / die
phlâgen ir spâte und vruo RvEAlex
5546
MWB 3,1 201,19; Bearbeiter: Diehl
kemich, kemin
stMN.
→
kamîn
MWB 3,1 201,26;
kemmære
stM.
→
kembære
MWB 3,1 201,27;
kemmenate
F.?
‘Kamm, Halsrückseite’ (der Gans), (dagegen Schröder KgvOdenw
(S) Gl.z.St. ‘Gänseklein’):
fluͤgel, kemmenaten [der Gans] / wern guͦt gebraten
KgvOdenw
3,19
MWB 3,1 201,28; Bearbeiter: Diehl |