Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
houbet stN. (1366 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| scheide,/ Persjus hiez der heiden,/ in der andern hant ein houbet:/ dis dinges ir mir geloubet,/ daz im niht geschaden mac/ | |
| ergrabener steine,/ dâ ein man ane stât/ und eines lewen houbet hât/ und hât eins arn beine,/ und ein trache kleine/ | |
| dar ûf des mannes bein stât,/ und der trache zwei houbet hât/ und ist gestrickt der zagel sîn,/ und ein krumbez | |
| den stric bekande wol sîn hant,/ der den helm ûfz houbet bant/ gein sîns verhes koste./ er was ein zil der | |
| hôch gebende snêvar,/ drunde âne harnasch gar/ was manec edel houbet/ daz mit tôde wart betoubet./ ouch vrumten si mit kiulen/ | |
| lære./ den verhouwen helm er von im bant,/ daz wunde houbet er zehant/ legt al weinende in sîne schôz/ und sprach | |
| hant,/ daz wart vil gar von im gezogen/ und dez houbet sîn vür unbetrogen/ balde ab im geswenket/ und der wîbe | |
| an sîn siuftebærez leit/ und an sîn ungevüege vlust./ daz houbt sîn si ûf ir winster brust/ leite: ûf ir herzen | |
| dô gewan,/ daz si ieslîchem tôtem man/ hiez helm ze houbte binden./ swaz man schilde mohte vinden,/ si wæren niuwe oder | |
| durh niemen gerne holte,/ den der rihtær dâ dolte:/ des houbtes er dô kürzer wart./ des marcrâven durhvart/ //[E]nphienc vil manegen | |
| den vürsten daz geschach:/ die krône er ir von dem houbte brach/ und warf se daz diu gar zebrast./ dô begreif | |
| die künegîn./ er wolt ir mit dem swerte sîn/ daz houbt hân ab geswungen,/ wan daz dar zwischen kom gedrungen/ ir | |
| des engultet ir.’/ ‘ôwî’, sprach si, ‘het er mir/ daz houbet mîn hin ab geslagen!/ sône dorft ich nû niht langer | |
| iuweren zorn/ der ame kriuze het den dorn/ ûf dem houpte zeiner krône./ welt ir nâch sîme lône/ mit deheime dienste | |
| lîhte wern./ ich wil genâde und helfe gern./ daz trunken houbt lîhte tuot/ des nüehter man gewan nie muot./ ist daz | |
| hant erslagen,/ ob ichz rehte prüeven kan,/ mer denn mîn houbet und diu gran/ der hâr hab mit sunder zal./ mit | |
| er wolde tuon./ în gienc des rîchesten mannes sun,/ des houbet krône bî der zît/ truoc: daz was gar âne strît./ | |
| starke, niht der swache,/ truoc ougen als ein trache/ vorm houbte, grôz, lûter, lieht./ gedanc nâch prîse erliez in niht,/ sît | |
| mit zühten neic./ swie diu küneginne ob im saz,/ sîn houbet was vil hœher baz:/ daz muose von sîner grœze sîn./ | |
| wære geil/ der beste rîter der ie gebant/ helm ûf houbet mit sîner hant./ swer mich alsus sitzen siht,/ vil unvuoge | |
| ander sîn îseren bant/ sach ich an im ungerne./ mîn houbet ze Todjerne/ krône truoc von erbeschaft./ dô het in manegen | |
| nam in die hant,/ die stangen swanc der sarjant/ umbz houbet als ein sumerlaten./ sîn kraft den kristen kom ze staten./ | |
| schilt ze halse nam,/ und wie der ander helm ûf houbet bant,/ und wie wartman wurden gesant/ nâch den vîenden durh | |
| dû ir krîe hôrtes sunder?/ kumt Lôys dar under,/ des houbet rœmisch krône tregt?/ dar umbe wirt al mîn maht erwegt./ | |
| ich billîcher wære/ künec. ir hœrt michz lange klagen,/ mîn houbt solde rœmisch krône tragen,/ dar umbe mîn veter Bâligân/ verlôs | |
| die,/ den ich wîtiu lant dar umbe lihe/ und ir houbten dar umbe krônen gihe,/ die dienen hiute ir lêhen,/ daz | |
| koste dâ bî verlasch./ von den vüezen unz an sîn houbet,/ niemen mirz geloubet,/ waz er hete an sînem libe./ ob | |
| lant wâren dem jungen/ dienestlîch gar betwungen./ dar zuo sîn houbet krône/ vor manegem vürsten schône/ von arde in Ganfassâshe truoc:/ | |
| mit rîterlîcher tæte/ sînen puneiz vor gehielten/ und dâ manec houbet spielten,/ daz die zungen in den munden/ deheine krîe enkunden./ | |
| gespunnenem golde hiengen,/ die gein sunnen blic begiengen,/ swenne imz houbt wolde wanken,/ als ob im viuwers vanken/ vlügen ûz dem | |
| ez hin ab gehouwen./ den lîp man mohte schouwen/ âne houbet ime satel sîn./ dâ viel dem künege Oukîn/ daz houbet | |
| houbet ime satel sîn./ dâ viel dem künege Oukîn/ daz houbet und der schilt ze tal,/ dar nâch der lîp über | |
| krône ervorht./ swaz anderr krône sint geworht,/ die ûf getouften houbten sint,/ ir aller kraft gein dirre ein wint/ ist: sine | |
| mit werdeclîchen siten/ //[I]uwer zît gelebt sô schône,/ daz nie houbt under krône/ ob küneges herzen wart erkant,/ den beiden vor | |
| satelbogen. / er was höfsch und wol gezogen. / sin houbet daz entwâfent er, / an die mûr%..e leint er sîn | |
| des prîses jâhen / alle die si gesâhen. / ir houbt was ungebunden, / ir zöpfe wol bewunden / mit golde | |
| helm vuort er in einer hant, / entwâfent was sîn houbet. / er sprach ‘vrouwe, erloubet / mir daz ich mit | |
| sînen vlîz dar an geleit. / daz tier ûf sînem houbet treit / eine guldîne krône; / diu ist bewahsen schône | |
| / sô merket rehte war ez var. / von sînem houbet ist ez gar / geschaffen als ein lêbart. / ez | |
| diu ougen schein / als ein lieht karfunkelstein; / sîn houbet daz was schône / gezieret mit der krône / die | |
| sît selbe jach / der in bescheidenlîche sach: / sîn houbt was âne mâze grôz, / swarz, rûch; sîn snabel blôz, | |
| hürnîn / wâren an im über al; / von dem houbet hin ze tal / stuont ûf im ein scharfer grât, | |
| wol berâten.’ / ich sagiu wie sim tâten: / sîn houbt daz was gekêret nider; / daz rihten si ze berge | |
| treit, / swen er in sîne hant leit / daz houbet und %..ez geneiget hât; / dar nâch gap si im | |
| mit dem rade guldîn; / den bant im ûf daz houbet sîn / der wirt selb%..e mit sîner hant. / an | |
| lanc, / zetal in ir buoc ez swanc. / daz houbet grôz, ir nase vlach. / daz wîp ûz grôzer riuhe | |
| / diu bestuont in mit viure. / si hêt ein houbet als ein hunt, / lange zene, wîten munt, / diu | |
| / ob iemen daz geloubet – / enzwischen gürt%..el und houbet / was si geschaffen als ein man; / breite schuopen | |
| âne sin. / die juncvrouwen hêten in / von dem houbte entwâfent gar / und nâmen des vil rehte war / | |
| / sîn härsenier daz was im dan / von dem houbte enbunden gar. / von bluot%..e diu wangen und sîn hâr | |
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