Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
houbet stN. (1366 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| der suchte. so bezeichent er ein geswer hinden in dem houbte daz heizet litargia. //Di uarbe ist da heizet subcitrinus. vnde | |
| sichtum der da heizet gutta. daz ist so uz dem houbte ze tale trufet in di lit. oder er bezeichent eine | |
| fruht./ dâ saz ein scône vogel ûf,/ deme was sîn houbet,/ ob irs mir geloubet,/ lûtir sô di sunne./ er was | |
| mir solde sîn./ Dem tiefen sê/ bevel ich ê/ mîn houbet und mînen fuoz,/ ê ich der frowen mîn/ //Iemer guoten | |
| eht wâr./ ich hân entstanden, daz dîn slag/ tuot kindes houbt grâwiu hâr/ halden, daz ich mich bewag,/ ine wolde niemer | |
| den selben krispel wæhen,/ den wir bekennent bî des löwen houbet,/ Derst wol anderhalb Franzeis,/ stouber under wîben./ sîn purse machet | |
| slecht nû so manig vê,/ des vint man/ guotiu krœsiu, houbt und vüezze/ und och süezze $s hirn und die./ herbst | |
| geschowen:/ sî bergent nu keln blank unde nekelîn/ Und ir houbit, wîzze hende ouch dike./ winter wendet uns süezzer ougenblike./ man | |
| so wurde mit ir lône/ edeles heiles krône/ ûf mîn houbt bereit./ //Waz meinent nû diu vogellîn,/ daz sî so dike | |
| wol frœlich sîn./ //Sô stênt schône $s ir tinne,/ ir houbt, kelen, nak, ir kinne,/ ir brüstel, ir ougen, des man | |
| mir dabî ein kus,/ herzeklichez sorgen ich verlus/ von dem houbt untz ûf den fuoz./ //Neinâ, rœselechter munt,/ nicht verzag an | |
| beroubet:/ dem wirf ich zuo râche den fluch an sîn houbet,/ daz sîn wille nimmer an liebe ergê !/ | |
| phant und ist guot unde man sîn, er nimet über haubet ein phant mit rehte. Und ist daz der man sîn | |
| eiuſ coronam etc. Daz kvt: ‘Herre, dv haſt vf ſin hoͮbet geſetzet eine krone eineſ edelen ſtaineſ.’ Der edel ſtain iſt | |
| werden, der in dirre werlte niht hete, da er ſin hoͮbet geneigete. Vil mænige itewize er dvrh vnſ leit, vnde ze | |
| niwet einiginôte waſche mine vͦzze ſunder mine hende unde mîn hoͮbet.’ Do er in do ir vͦzze devͦch, do ſazz er | |
| ſiner toͮfe unſer ſunte uertiligote. Der heilige Kriſt iſt unſir hoͮbet, wir birn ſiniv lider. Dei lider duvͦch der heilant an | |
| urſtende libiſ unde ſele. Wir birin gotiſ lider, Kriſt, unſer hoͮbit, iſt erſtandin, uon div ſint oͮch ſiniv lider mit ſant im | |
| harte. Waz tet er do? Da lêite er ab ſinime hoͮbte ſine kunicliche chroni, lêite uon im ſine phêlline wat, wâte | |
| phêlline wat, wâte ſich mit harineme gewâte, ſchutte ûf ſin hoͮbit aſchin, vîel nider vur got mit diemvͦte in den miſt | |
| unze an die wîle, daz im ein kunic hiez daz hoͮbit abſlahin. Mit ſuſgetanime lebine ſo garnote er daz himelriche unde | |
| Petrum hienc er an daz crûce, Paulo ſlůc er daz hoͮbit âbe. Daz mahte er hie wol tůn, iedoch enmahte er | |
| charch; ſo man in ſlahen wil, ſo birget er ſin hoͮbet. Iargelich iteniwet er ſich unde lât ſîne alte hût. In | |
| deſ heiligen $t Chriſteſ, unde iſt der heilige Chriſt ein hoͮbet aller ſiner trûte. Uon div iſt gebizeichent zoͮ den uieren | |
| vrlawe. Die swester vn die m#;eagde, die svlen bruderen ir havpt vnd ir foize nimmer twahen noch ir bette beraiten. Doch | |
| den daz bade ist schade, den sol man ofte ir havbt twahen. Vnd die arm vnd div pain vnd die sin | |
| kunich Heinrîch unde der herzoge Heinrîch von Brâbant, der dâ houbet was des heres, unde der meister von deme spitâle sente | |
| under sîme gesinde. der ambeht was, daz sie alleine sînes houbetes hûten unde alle, die Davites houbtes lâgeten, daz sie die | |
| daz sie alleine sînes houbetes hûten unde alle, die Davites houbtes lâgeten, daz sie die verderbeten. Daz was ein vurzeichen, daz | |
| Daz was ein vurzeichen, daz unser hêrre Got, der ein houbet ist der ecclesien, nû bî diesen iungesten cîten ouch hûtere | |
| sô bescheidenlîche, daz man in dem obersten hûse, daz dâ houbet ist des ordenes, $t arzete habe nâch der maht des | |
| zuht hanget an eime gûten hirten unde an eines ordenes houbete, unde ob sî weleten einen bôsen, wie dise dinc alle | |
| davon und gevahet er daz vihe, so sol ie daz haupt ze buzze geben dem vogte fumf schillinge und dem clager | |
| als ich sagte ê:/ sit der vil heilige christ/ ein h#;uobet siner geschepfde ist;/ swenne er chomt an sin gerihte/ mit | |
| irstan,/ swer mid goti wil volhertin;/ zi himili gidingi ob houbit ist:/ daz inthebit al din dougini gnadi, Crist./ //Swer so | |
| ju der vordirin ingultin wir,/ der vursprechintin giloubin ginizzin wir./ //Houbit ist irstantin der cristinheit,/ des du gilit alli habint undirscheid./ | |
| daz geschiht,/ daz man wol eine krone/ schone uf sinem houpte siht;/ so vert der fürste schone./ /Er ist unser wunne,/ | |
| von ist, daz ein iekliches beginne gewönlich geheizen ist ein houpt, nach dem unde Jeremias sprichet in dem andern capitel, «Zuo | |
| hant!/ wie wol stât allez sîn gewant!/ wie stât sîn houbet und sîn hâr!/ wie süeze ist aller sîn gebâr!/ wie | |
| enthiutet ist,/ sô spaltet man in über al/ von dem houbete ze tal/ und dâ nâch danne in viere,/ sô daz | |
| sneit er sâ/ obene, dâ diu brust dâ want./ daz houbet lôste er al zehant/ mit dem gehürne von dem cragen/ | |
| houwe sîne wit/ und widet ûf sunder iuriu lit;/ daz houbet vüeret an der hant/ und bringet iuwern prîsant/ ze hove | |
| dô brach/ zwei schapel wol geloubet:/ einez sazter ûf sîn houbet,/ daz ander er dô wîter maz;/ dem jegermeister bôt er | |
| wâ wart ie list sô wol bedâht?/ nu seht, daz houbet daz gât vor,/ diu brust dâ nâch in sînem spor,/ | |
| vernozzen und verselwet gâr./ von unruoche was sîn hâr/ an houbete unde an barte/ verwalken alsô harte,/ als ob er wilde | |
| gebadet unde gecleit./ ein hüetelîn was dâ bereit;/ ûf sîn houbet sazter daz/ und gestuont ouch daz nie manne baz,/ wan | |
| daz/ ze beiden sînen handen:/ er sluoc sînem anden/ daz houbet mit der cuppen abe./ //Sus kêrte er wider zuo der | |
| an,/ durch daz ir herzeswære/ al deste grœzer wære./ daz houbet kustens und die hant,/ diu in liute unde lant/ hæte | |
| hæte gemachet undertân,/ als ich hie vor gesaget hân./ des houbetes wunden/ besâhens oben und unden/ ange unde jæmerlîche./ nu ersach | |
| bald ûz vüeren/ vier pferit und einen kanzwagen,/ der daz houbet solte tragen,/ und seitin allen mære,/ wie ime gelungen wære/ | |
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