Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
houbet stN. (1366 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| si der wârheit jæhen,/ als si si dâ gesæhen./ daz houbet vuorter mit im dan./ sîne mâge und sîne man/ die | |
| in sluoc./ ist ez dâ mite genuoc:/ hie lît daz houbet, seht ez an;/ daz selbe urkünde brâhtich dan./ nu lœset | |
| ich hân doch diz wortzeichen hie.’/ ‘sô hâstû brâht ein houbet dan:/ daz bræhte ouch lîhte ein ander man,/ ich meine, | |
| manegen man/ sîn selbes dâ beroubete./ //Si truoc ûf ir houbete/ einen cirkel von golde/ smal, alse er wesen solde,/ geworht | |
| lobelîchen an/ und alle wîs nâch sîner ger./ //Ûf sînem houbete truoc er/ von spæhem werke spæhen schîn,/ ein wunneclîch schapelekîn,/ | |
| und rubîne./ ez was lieht unde clâr,/ ez hæte im houbet unde hâr/ clârlîchen umbevangen./ sus kam er în gegangen/ rîch | |
| wol an dirre stete.’/ ‘mit waz bewærde?’ sprach Tristan./ ‘diz houbet, seht, daz brâhtich dan.’/ ‘hêrre künec’ sprach Tristan dô/ ‘sît | |
| brâhtich dan.’/ ‘hêrre künec’ sprach Tristan dô/ ‘sît er des houbetes sô/ ze bewærde wil jehen,/ sô heizet in daz houbet | |
| houbetes sô/ ze bewærde wil jehen,/ sô heizet in daz houbet sehen:/ vindet man die zungen dâ,/ ich entwîche mînes rehtes | |
| sâ/ und wil von mîme criege gân.’/ sus wart daz houbet ûf getân/ und niht dar inne vunden./ //Tristan hiez an | |
| begunde ir herze quellen,/ ir süezer munt ûf swellen,/ ir houbet daz wac allez nider./ ir vriunt begunde ouch si dar | |
| gevellec sî,/ dâ nieman heinlîche habe,/ und slahet ir daz houbet abe;/ und alle ir rede die merket ir,/ und swaz | |
| sêre missevar?/ ine weiz, wie mir mîn dinc stê:/ mîn houbet tuot mir sêre wê./ dû muost uns wurze bringen;/ wir | |
| las Tristan:/ si nam ir mantel al zehant,/ umbe ir houbet si den want/ und sleich durch bluomen und durch gras,/ | |
| mære wære:/ ir herze daz wart swære./ si begunde ir houbet nider lân/ und vorhtlîche gegen im gân./ der verte si | |
| wæne.’/ diu verdâhte Brangæne,/ diu arme erschrac unde gesweic,/ ir houbet ûf ir ahsel seic,/ hende unde herze enpfielen ir./ der | |
| in wilher gehorsame sie solden wesen,/ vnde daz rome ein houbit were/ al der, die der kristenheite beiehen./ Der keiser here/ | |
| ne ůbe der tuuíl drinne;/ sie hant kele ane stimme,/ houbit noch hende/ inmůgen sie niergen gewenden,/ sie habint uůze ane | |
| warheite neiehe,/ vnde ob is durft geschehe,/ her lieze sin houbit abe slan,/ ê her einer lugenen wolde gestan./ kraton der | |
| ich var./ ob ir mirs geloubet,/ het ich verpfant mîn houbet,/ daʒ eʒ dâ von wær verlorn/ ine seit iu wanne | |
| dâ von lâʒ mich ûʒ dîner ahte.’/ der helt daʒ houbet dahte/ und enpfie die rede für ein gamen./ des begunde | |
| dem ist zehant der tôt beschert:/ man sleht im daʒ houbet abe./ swaʒ ich dir gesaget habe,/ dêst ein wort niht | |
| hât er mich wol ginnet/ umb in setz ich mîn houbet./ ob dîn genâde mirʒ erloubet,/ des ich dir getrûwe wol,/ | |
| schal,/ idoch vervâlte sich der val./ der ritter sluoc imʒ houbet abe./ er sprach ‘ich hân dich ze grabe/ und zuo | |
| dem selben er sich warf/ und sluoc in durch daʒ houbet nider./ der ander bestuont in aber sider/ und zuct in | |
| an,/ der in ê het betoubet:/ er sluoc durch daʒ houbet/ Lîniern den helt guot,/ daʒ im daʒ swert zetal wuot,/ | |
| munde gie./ diu vrowe daʒ niht enlie,/ siu hieʒ imʒ houbet ûf haben/ unde snelleclîche laben./ ouch wart er entwæfent gar./ | |
| harte hô/ ûf ze berge kaften/ und dem zalehaften/ daʒ houbet gein der erde fuor./ eʒ was ein horwigeʒ muor,/ dâ | |
| si jâhen./ als die unsern friunt gesâhen,/ daʒ im daʒ houbet bar was,/ dô luodens in an daʒ gras./ ûf sprungens | |
| und êre./ nu waʒ welt irs mêre/ wan dêr imʒ houbet abe sluoc?/ ein vrœlich gemüet er truoc/ und gie hin | |
| schœnen schimpf:/ siu was sô lanc, daʒ siu erschein/ des houptes lenger dan ir kein./ als siu sich in den mantel | |
| Stiebenden stege./ dâ muosen die recken/ den rossen bedecken/ diu houbet und bewinden,/ wan si enkunden vinden/ deheinen rât der beʒʒer | |
| wîte ûf geslân./ sîn ôren wârin im vil lanc,/ daz houbet mager unde swanc./ sîn ougen wârin im al der vare/ | |
| haime wern/ mit alsô getâner mâze,/ er solte ime sîn houbet lâzen./ diz inbôt er ime alsô./ des wâren die boten | |
| sîne nôte vernâmen,/ unde swem daz versmâte,/ daz er sîn houbet verlorn hête./ //Vil êrhaft er sîn gerête scûph/ des tages, | |
| miselsuhte genas./ er zestôrte ouch Bethuliam,/ dâ Judith Holofern sîn hôbet nam./ unde zestôrte ouch judeisc lant./ dar nâch wart Jerusalem | |
| heime wern/ mit alsô getâner mâze,/ er solt im sîn houbet lâzen./ unde ob er daz tagedinch liezi,/ daz er niemer | |
| gewan./ //Daclym den helm gebranc,/ sînem hêren ern ûf daz houbet pant./ sîn houbet was ime erscellet,/ dâ er der nider | |
| helm gebranc,/ sînem hêren ern ûf daz houbet pant./ sîn houbet was ime erscellet,/ dâ er der nider wart gevellet./ niweht | |
| gab er im einen slach mit dem swerte./ ûf daz houbet ern slûch/ durch den hals unde durch den hût./ der | |
| hals unde durch den hût./ der slach was unsûze,/ daz houbet viel ime vur die fûze./ //Unt Alexander sînen vanen wider | |
| dem swerte/ ainen slach, der was mâre grôz,/ daz imz houbet vur daz march scôz./ dâ geschieth sich daz volcwîc./ sus | |
| ir uirſene ſi dir irlovbet. $t ſi tregit noh din hovbet. mit micheler $t miner minne. ſo ſcol ſi in noh | |
| cain. uil ſhire irſluc er in. mit ellen an daʒ hovbet. daʒ was der êrſt tôt. Das blůt abêleſ. daʒ růfte | |
| in di hant. daz kalb er in zvei ſlůch. daz houbet er dane trůch. er hiz ez malen cleine. ſi trunchen | |
| ir wip. miner rache iſt michel zit. unde ellev dev houbet. dev in di luge ha(n)t gelovbet. Do ſprah unſer herre. | |
| sol er undr ir küssîn/ den stein tuon undr ir houbet./ für wâr des geloubet:/ ist daz si deheinen man/ nie wan | |
| //Der stein dar an ein man stât/ und eines lambes houbet hât,/ swer den treit in dem golde,/ den hânt die | |
| der hant sîn/ und zwô hosen iserîn/ und ûf dem houbete einen huot:/ swer den in ein vingerlîn tuot,/ daz sol | |
| sint âne gewant,/ der meide hâr ungebunden/ und umb daz houbet gewunden,/ und helset daz megetîn/ mit der rehten hende sîn,/ | |
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