Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
unde k (25386 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| liute wellent schouwen und smacken êwigiu dinc und götlîchiu werk und in dem liehte stân der êwicheit, und ir herze vliuget | |
| und götlîchiu werk und in dem liehte stân der êwicheit, und ir herze vliuget noch in gestern, noch in morgen. Ein | |
| morgen. Ein heidenischer meister, Senecâ, sprichet: man sol von grôzen und von hôhen dingen mit grôzen und mit hôhen sinnen sprechen | |
| man sol von grôzen und von hôhen dingen mit grôzen und mit hôhen sinnen sprechen und mit erhabenen $t sêlen. Ouch | |
| von hôhen dingen mit grôzen und mit hôhen sinnen sprechen und mit erhabenen $t sêlen. Ouch sol man sprechen, daz man | |
| rehte sprichet? Sant Johannes sprichet daz heilige êwangelium allen geloubigen und ouch allen ungeloubigen, daz sie geloubic werden, und doch beginnet | |
| allen geloubigen und ouch allen ungeloubigen, daz sie geloubic werden, und doch beginnet er daz êwangelium von dem hœhsten, daz kein | |
| hœhsten, daz kein mensche von gote hie gesprechen $t mac; und ouch sint sîniu wort und ouch unsers herren wort dicke | |
| gote hie gesprechen $t mac; und ouch sint sîniu wort und ouch unsers herren wort dicke unrehte vernomen. Der minniclîche, milte | |
| unrehte vernomen. Der minniclîche, milte got, diu wârheit, gebe mir und allen den, die diz buoch suln lesen, daz wir die | |
| buoch suln lesen, daz wir die wârheit in uns vinden und gewar werden. Âmen. // VON DEM EDELN MENSCHEN Unser herre | |
| vuor ûz in ein verrez lant enpfâhen im ein rîche und kam wider’. Unser herre lêret uns in disen worten, wie | |
| worten, wie edel der mensche geschaffen ist in sîner natûre und wie götlich daz ist, dâ er zuo komen mac von | |
| götlich daz ist, dâ er zuo komen mac von gnâden und ouch, wie daz der mensche dar zuo komen sol. Ouch | |
| teil der heiligen geschrift. man sol ze dem êrsten wizzen und ist ouch wol offenbâr, daz der mensche hât in im | |
| offenbâr, daz der mensche hât in im zweierhande natûre: lîp und geist. Dar umbe sprichet ein geschrift: swer sich selben bekennet, | |
| von dem menschlîchen, daz in uns ist ein mensche ûzerlich und ein ander mensche innerlich. Ze dem ûzerlîchen menschen hœret allez, | |
| ûzerlîchen menschen hœret allez, daz der sêle anehaftende ist, begriffen und vermischet mit dem vleische, und hât ein gemeine werk mit | |
| der sêle anehaftende ist, begriffen und vermischet mit dem vleische, und hât ein gemeine werk mit einem und in einem ieglîchen | |
| mit dem vleische, und hât ein gemeine werk mit einem und in einem ieglîchen gelide lîphafticlîche als daz ouge, daz ôre, | |
| lîphafticlîche als daz ouge, daz ôre, diu zunge, diu hant und des glîche. Und daz nemmet diu geschrift allez den alten | |
| ouge, daz ôre, diu zunge, diu hant und des glîche. Und daz nemmet diu geschrift allez den alten menschen, den irdischen | |
| niuwen menschen, einen himelschen menschen, einen jungen menschen, einen vriunt und einen edeln menschen. Und daz ist, daz unser herre sprichet, | |
| menschen, einen jungen menschen, einen vriunt und einen edeln menschen. Und daz ist, daz unser herre sprichet, daz ’ein edel mensche | |
| daz ’ein edel mensche vuor ûz in ein verrez lant und enpfienc im ein rîche und kam wider’. Noch sol man | |
| ûz in ein verrez lant und enpfienc im ein rîche und kam wider’. Noch sol man wizzen, daz sanctus Jeronimus sprichet | |
| kam wider’. Noch sol man wizzen, daz sanctus Jeronimus sprichet und ouch die meister sprechent gemeinlîche, daz ein ieglich mensche von | |
| daz er mensche ist, hât einen guoten geist, einen engel, und einen bœsen geist, einen tiuvel. Der guote engel rætet und | |
| und einen bœsen geist, einen tiuvel. Der guote engel rætet und âne underlâz neiget er <ûf> daz guot ist, daz götlich | |
| er <ûf> daz guot ist, daz götlich ist, daz tugent und himelschlich ist und êwic ist. Der bœse geist rætet und | |
| guot ist, daz götlich ist, daz tugent und himelschlich ist und êwic ist. Der bœse geist rætet und neiget alle zît | |
| und himelschlich ist und êwic ist. Der bœse geist rætet und neiget alle zît den menschen ûf daz zîtlich und zergenclich | |
| rætet und neiget alle zît den menschen ûf daz zîtlich und zergenclich ist und waz untugent ist, bœse und tiuvelisch. Der | |
| alle zît den menschen ûf daz zîtlich und zergenclich ist und waz untugent ist, bœse und tiuvelisch. Der selbe bœse geist | |
| daz zîtlich und zergenclich ist und waz untugent ist, bœse und tiuvelisch. Der selbe bœse geist hât alle zît sîn kôsen | |
| geist hât alle zît sîn kôsen mit dem ûzern menschen, und durch in lâget er heimlîche alle zît des innern menschen, | |
| rehte als der slange hâte sîn kôsen mit vrou Êven und durch sie mit dem manne Âdam kôsete. Der inner mensche | |
| Ez ist ouch der acker, dar în got sîn bilde und sîn glîchnisse hât îngesæjet und sæjet den guoten sâmen, die | |
| dar în got sîn bilde und sîn glîchnisse hât îngesæjet und sæjet den guoten sâmen, die wurzel aller wîsheit, aller künste, | |
| gotes wort. Der ûzer mensche der ist der vîentlich mensche und der bœse, der unkrût hât dar ûf gesæjet und geworfen. | |
| mensche und der bœse, der unkrût hât dar ûf gesæjet und geworfen. Von dem sprichet sant Paulus: ich vinde in mir, | |
| sprichet sant Paulus: ich vinde in mir, daz mich hindert und dem wider ist, daz got gebiutet und daz got rætet | |
| daz mich hindert und dem wider ist, daz got gebiutet und daz got rætet und daz got hât gesprochen und noch | |
| dem wider ist, daz got gebiutet und daz got rætet und daz got hât gesprochen und noch sprichet in dem hœhsten, | |
| gebiutet und daz got rætet und daz got hât gesprochen und noch sprichet in dem hœhsten, in dem grunde mîner sêle. | |
| noch sprichet in dem hœhsten, in dem grunde mîner sêle. Und anderswâ sprichet er und klaget: ’owê mir unsæligen menschen! wer | |
| hœhsten, in dem grunde mîner sêle. Und anderswâ sprichet er und klaget: ’owê mir unsæligen menschen! wer lœset mich von disem | |
| mir unsæligen menschen! wer lœset mich von disem tœtlîchen vleische und lîbe?’ Und er sprichet ouch anderswâ, daz des menschen geist | |
| menschen! wer lœset mich von disem tœtlîchen vleische und lîbe?’ Und er sprichet ouch anderswâ, daz des menschen geist und sîn | |
| lîbe?’ Und er sprichet ouch anderswâ, daz des menschen geist und sîn vleisch alle zît wider einander strîtent. Daz vleisch rætet | |
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