Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
unde k (25386 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| der himelsche vater in die zît, daz er mensche würde und lîden möhte. Wiltû danne gotes sun wesen und enwilt doch | |
| mensche würde und lîden möhte. Wiltû danne gotes sun wesen und enwilt doch niht lîden, sô hâst dû gar unreht. in | |
| unreht. in der wîsheit buoche stât geschriben, daz got prüevet und versuochet, wer gereht sî, als man ein golt prüevet und | |
| und versuochet, wer gereht sî, als man ein golt prüevet und versuochet und brennet in einem eitoven. Ez ist ein zeichen, | |
| wer gereht sî, als man ein golt prüevet und versuochet und brennet in einem eitoven. Ez ist ein zeichen, daz der | |
| ze gesinde enpfangen, daz er den sante ûz bî naht und reit in danne selber ane und vaht mit im. Und | |
| sante ûz bî naht und reit in danne selber ane und vaht mit im. Und ez geschach eines, daz er vil | |
| und reit in danne selber ane und vaht mit im. Und ez geschach eines, daz er vil nâhe getœtet wart von | |
| nâhe getœtet wart von einem, den er alsô versuochen wolte; und den kneht hâte er dar nâch vil lieber dan vor. | |
| mâles grœzlîche $t in lîdenne was von den bœsen geisten, und dô er überwunden hâte sîn leit, dô erschein im ouch | |
| ich was alhie, als ich nû bin. Ich wolte aber und mich luste ze schouwenne, wie vrom dû wærest. Ein silber | |
| von gnâden mensche werden, daz er durch dich lîden möhte, und dû wilt gotes sun werden und niht mensche, daz dû | |
| durch dich lîden möhte, und dû wilt gotes sun werden und niht mensche, daz dû niht enmügest noch endürfest lîden durch | |
| got noch durch dich selben. Ouch, wölte der mensche wizzen und gedenken, wie grôze vröude in der wârheit got selbe nâch | |
| grôze vröude in der wârheit got selbe nâch sîner wîse und alle engel und alle, die got wizzent und minnent, hânt | |
| der wârheit got selbe nâch sîner wîse und alle engel und alle, die got wizzent und minnent, hânt in gedult des | |
| sîner wîse und alle engel und alle, die got wizzent und minnent, hânt in gedult des menschen, sô er durch got | |
| in gedult des menschen, sô er durch got lîdet leit und schaden, wærlîche, er solte sich durch daz aleine billîche trœsten. | |
| daz aleine billîche trœsten. Ein mensche gibet doch sîn guot und lîdet ungemach, daz er sînen vriunt ervröuwen $t müge und | |
| und lîdet ungemach, daz er sînen vriunt ervröuwen $t müge und im eine liebe bewîsen. Ouch sol man aber gedenken: hæte | |
| mensche einen vriunt, der durch sîn willen in lîdenne wære und in leide und in ungemache, sicherlîche, ez wære gar billich, | |
| der durch sîn willen in lîdenne wære und in leide und in ungemache, sicherlîche, ez wære gar billich, daz er bî | |
| sicherlîche, ez wære gar billich, daz er bî im wære und in trôste mit sîn selbes gegenwerticheit $t und mit trôste, | |
| im wære und in trôste mit sîn selbes gegenwerticheit $t und mit trôste, den er im getuon möhte. Dâ von sprichet | |
| dem lîdenne. Bî dem worte mac man nemen siben lêre und sibener$/ leie trôste. Ze dem êrsten, daz sant Augustînus sprichet, | |
| sprichet, daz gedult in lîdenne durch got ist bezzer, tiurer und hœher und edeler dan allez, daz man dem menschen wider | |
| gedult in lîdenne durch got ist bezzer, tiurer und hœher und edeler dan allez, daz man dem menschen wider sînen willen | |
| der dise werlt minnet, sô rîchen, der niht williclîche $t und gerne enwölte lîden grôzen smerzen und lite ouch vil lange, | |
| der niht williclîche $t und gerne enwölte lîden grôzen smerzen und lite ouch vil lange, daz er dar nâch möhte gewaltiger | |
| dem menschen in sînem lîdenne, sunder ich nime ez ûz und in dem worte und spriche alsô: ist got mit mir | |
| lîdenne, sunder ich nime ez ûz und in dem worte und spriche alsô: ist got mit mir in lîdenne, waz wil | |
| reht ist. Ez sprichet sant Augustînus: «der ist gar gîtic und unwîse, dem niht engenüeget an gote», und sprichet anderswâ: «wie | |
| ist gar gîtic und unwîse, dem niht engenüeget an gote», und sprichet anderswâ: «wie mac dem menschen genüegen an gotes gâben | |
| guot enist noch enmac guot gesîn, waz kumet âne got, und allez, daz kumet mit gote, daz ist guot und dâ | |
| got, und allez, daz kumet mit gote, daz ist guot und dâ von aleine guot, daz ez mit gote kumet. Ich | |
| daz got gibet, sô bliben sie blôz niht, ungenæme, unwert und hezzeclich. Vil anders edels sinnes hât daz wort inne, wie | |
| mit dem menschen, jâ, er lîdet nâch sîner wîse ê und unglîche mê dan der dâ lîdet, der durch in lîdet. | |
| sô wil ich, daz got wil. Ich bite alle tage, und got heizet mich biten: ’herre, dîn wille gewerde’, und doch, | |
| tage, und got heizet mich biten: ’herre, dîn wille gewerde’, und doch, sô got wil lîden, sô wil ich von lîdenne | |
| Ouch spriche ich sicherlîche, daz got sô gerne mit uns und durch uns lîdet, sô wir aleine durch got lîden, daz | |
| ist im sô wünniclich, daz lîden enist im niht lîden. Und dar umbe, wære uns reht, sô enwære ouch uns lîden | |
| enwære ouch uns lîden niht lîden; ez wære uns wunne und trôst. Ze dem vierden mâle spriche ich, daz vriundes mitlîden | |
| vil mê trœsten gotes mitlîden. Ze dem vünften mâle: solte und wölte ich lîden mit einem menschen, den ich minnete und | |
| und wölte ich lîden mit einem menschen, den ich minnete und der mich minnete, sô sol ich gerne und gar billîche | |
| ich minnete und der mich minnete, sô sol ich gerne und gar billîche mit gote lîden, der dâ mit mir lîdet | |
| gar billîche mit gote lîden, der dâ mit mir lîdet und durch mich lîdet von minne, die er ze mir hât. | |
| ich: ist, daz got vor lîdet, ê dan ich lîde, und lîde ich durch got, wærlîche, sô wirt mir lîhte trôst | |
| lîde ich durch got, wærlîche, sô wirt mir lîhte trôst und vröude allez mîn lîden, swie grôz daz ist und manicvalt. | |
| trôst und vröude allez mîn lîden, swie grôz daz ist und manicvalt. Ez ist natiurlîche wâr: sô der mensche tuot ein | |
| ist daz, durch daz er ez tuot, næher sînem herzen, und daz er tuot, ist verrer von sînem herzen und enrüeret | |
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