Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
unde k (25386 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| mich in unsælden. Diu dritte sache, war umbe mir unwert und unmære wære, daz ich got welle biten, daz er mich | |
| ich ze dem bâbeste kæme hundert oder zwei hundert mîle und sô ich danne kæme vor in und spræche: herre, heiliger | |
| zwei hundert mîle und sô ich danne kæme vor in und spræche: herre, heiliger vater, ich bin komen wol zwei hundert | |
| komen wol zwei hundert mîle swæres weges mit grôzer koste und bite iuch, dar umbe ich ouch her ze iu komen | |
| bin, daz ir mir gebet eine bône, wærlîche, er selbe und swer daz vernæme, spræche, und gar billîche, daz ich ein | |
| eine bône, wærlîche, er selbe und swer daz vernæme, spræche, und gar billîche, daz ich ein grôzer tôre wære. Nû ist | |
| man sölte sich des sêre schamen von herzen vor gote und sînen engeln und vor den liuten, daz man des iemer | |
| des sêre schamen von herzen vor gote und sînen engeln und vor den liuten, daz man des iemer gewar würde. man | |
| Waz wil ich langer reden? Diu buoch der alten ê und der niuwen und ouch der heiligen und ouch der heidenen | |
| langer reden? Diu buoch der alten ê und der niuwen und ouch der heiligen und ouch der heidenen sint des vol, | |
| der alten ê und der niuwen und ouch der heiligen und ouch der heidenen sint des vol, wie vrome liute durch | |
| der heidenen sint des vol, wie vrome liute durch got und ouch durch natiurlîche tugent ir leben hânt gegeben und ir | |
| got und ouch durch natiurlîche tugent ir leben hânt gegeben und ir selbes williclîche verzigen. Ein heidenischer meister, Socrates, sprichet, daz | |
| heidenischer meister, Socrates, sprichet, daz tugende machent unmügelîchiu dinc mügelich und ouch lîht und süeze. Ouch enwil ich des niht vergezzen, | |
| sprichet, daz tugende machent unmügelîchiu dinc mügelich und ouch lîht und süeze. Ouch enwil ich des niht vergezzen, daz diu sælige | |
| den Machabeis, ûf einen tac vor irn ougen sach wunderlîche und ouch ze hœrenne $t unmenschlîche und griuslîche pîn, die man | |
| irn ougen sach wunderlîche und ouch ze hœrenne $t unmenschlîche und griuslîche pîn, die man irn siben sünen anelegete und anetete, | |
| unmenschlîche und griuslîche pîn, die man irn siben sünen anelegete und anetete, und daz vrœlîche anesach und enthielt sie und manete | |
| griuslîche pîn, die man irn siben sünen anelegete und anetete, und daz vrœlîche anesach und enthielt sie und manete sie alle | |
| irn siben sünen anelegete und anetete, und daz vrœlîche anesach und enthielt sie und manete sie alle sunderlîche dar zuo, daz | |
| anelegete und anetete, und daz vrœlîche anesach und enthielt sie und manete sie alle sunderlîche dar zuo, daz sie niht erschræken | |
| manete sie alle sunderlîche dar zuo, daz sie niht erschræken und williclîche lîp und sêle ûfgæben $t durch gotes gerehticheit. Dâ | |
| sunderlîche dar zuo, daz sie niht erschræken und williclîche lîp und sêle ûfgæben $t durch gotes gerehticheit. Dâ mite sî des | |
| daz wærlîche ein guot, götlîcher mensche sölte sich gar übel und grœzlîche schamen, daz in iemer leit bewegete, sô wir daz | |
| daz sehen, daz der koufman durch gewin eines kleinen geltes und ouch ûf ein ungewis sô verre landes, sô pînlîche wege, | |
| ûf ein ungewis sô verre landes, sô pînlîche wege, berge und tal, wiltnisse und mer, rouber, morder lîbes und guotes dicke | |
| sô verre landes, sô pînlîche wege, berge und tal, wiltnisse und mer, rouber, morder lîbes und guotes dicke vert und lîdet | |
| wege, berge und tal, wiltnisse und mer, rouber, morder lîbes und guotes dicke vert und lîdet grôzen gebresten an spîse und | |
| wiltnisse und mer, rouber, morder lîbes und guotes dicke vert und lîdet grôzen gebresten an spîse und trankes, slâfes und anders | |
| und guotes dicke vert und lîdet grôzen gebresten an spîse und trankes, slâfes und anders ungemaches und doch alles des vergizzet | |
| vert und lîdet grôzen gebresten an spîse und trankes, slâfes und anders ungemaches und doch alles des vergizzet gerne und williclîche | |
| grôzen gebresten an spîse und trankes, slâfes und anders ungemaches und doch alles des vergizzet gerne und williclîche $t durch sô | |
| slâfes und anders ungemaches und doch alles des vergizzet gerne und williclîche $t durch sô kleinen ungewissen nutz. Ein ritter in | |
| ungewissen nutz. Ein ritter in einem strîte wâget guot, lîp und sêle durch zergenclîche und vil kurze êre, und uns dunket | |
| in einem strîte wâget guot, lîp und sêle durch zergenclîche und vil kurze êre, und uns dunket sô grôz, daz wir | |
| guot, lîp und sêle durch zergenclîche und vil kurze êre, und uns dunket sô grôz, daz wir ein kleine lîden durch | |
| sol sprechen, daz vil wort, diu ich an disem buoche und ouch anderswâ geschriben hân, niht wâr ensîn. Dem antwürte ich, | |
| daz got allez, daz noch zuokünftic ist, joch über tûsent und tûsent jâr, ob diu werlt als lange solte wern, hât | |
| ob diu werlt als lange solte wern, hât iezent gemachet, und allez, daz vergangen ist manic tûsent jâr, sol noch hiute | |
| hiute machen. Waz mac ich, ob ieman daz niht enverstât? Und sprichet aber anderswâ, daz sich der mensche alze blœzlîche minnet, | |
| daz sîn blintheit verborgen wese. Mir genüeget, daz in mir und in gote wâr sî, daz ich spriche und schrîbe. Der | |
| in mir und in gote wâr sî, daz ich spriche und schrîbe. Der einen stapschaft sihet gestôzenen in ein wazzer, den | |
| dunket der stap krump sîn, aleine er gar reht sî, und kumet daz dâ von, daz daz wazzer gröber ist dan | |
| luft sî; doch ist der stap beidiu in im reht und niht krump und ouch in des ougen, der in sihet | |
| ist der stap beidiu in im reht und niht krump und ouch in des ougen, der in sihet in lûterkeit des | |
| Sant Augustînus sprichet: swer âne allerleie gedenke, allerleie lîphafticheit $t und bilde inne bekennet, daz kein ûzerlich sehen îngetragen enhât, der | |
| ez wâr ist. Der aber des niht enweiz, der lachet und spottet mîn, und ich erbarme mich über in. Aber sôgetâne | |
| Der aber des niht enweiz, der lachet und spottet mîn, und ich erbarme mich über in. Aber sôgetâne liute wellent schouwen | |
| ich erbarme mich über in. Aber sôgetâne liute wellent schouwen und smacken êwigiu dinc und götlîchiu werk und in dem liehte | |
| in. Aber sôgetâne liute wellent schouwen und smacken êwigiu dinc und götlîchiu werk und in dem liehte stân der êwicheit, und | |
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