Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
unde k (25386 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| der natûre, ouch ûzerlîche: swenne daz viur würket und enzündet und enbrennet daz holz, sô machet daz viur alsô kleine daz | |
| daz holz, sô machet daz viur alsô kleine daz holz und im selben unglîch und benimet im gropheit, $t kelte, swærheit | |
| daz viur alsô kleine daz holz und im selben unglîch und benimet im gropheit, $t kelte, swærheit und wezzericheit und machet | |
| im selben unglîch und benimet im gropheit, $t kelte, swærheit und wezzericheit und machet daz holz im selben, dem viure, glîch | |
| unglîch und benimet im gropheit, $t kelte, swærheit und wezzericheit und machet daz holz im selben, dem viure, glîch mê und | |
| und machet daz holz im selben, dem viure, glîch mê und mê; doch gestillet noch geswîget noch genüeget niemer weder viure | |
| glîchnisse, biz daz viur gebirt sich selben in daz holz und gibet im sîne eigen natûre und ouch ein wesen sîn | |
| selben in daz holz und gibet im sîne eigen natûre und ouch ein wesen sîn selbes, alsô daz allez ein viur | |
| ein viur glîche eigen ist, ungescheiden, weder minner noch mê. Und dar umbe, ê diz her zuo kome, sô ist dâ | |
| dâ iemer ein rouch, ein widerkriec, ein prasteln, ein arbeit und ein strît zwischen viure und holze. Sô aber alliu unglîcheit | |
| widerkriec, ein prasteln, ein arbeit und ein strît zwischen viure und holze. Sô aber alliu unglîcheit wirt benomen und abegeworfen, sô | |
| zwischen viure und holze. Sô aber alliu unglîcheit wirt benomen und abegeworfen, sô gestillet $t daz viur und geswîget daz holz. | |
| unglîcheit wirt benomen und abegeworfen, sô gestillet $t daz viur und geswîget daz holz. Und ich spriche mê in der wârheit, | |
| abegeworfen, sô gestillet $t daz viur und geswîget daz holz. Und ich spriche mê in der wârheit, daz diu verborgen kraft | |
| hazzet verborgenlîche glîchnisse, als verre ez in im treget underscheit und zweiunge, und suochet in im daz ein, daz si in | |
| glîchnisse, als verre ez in im treget underscheit und zweiunge, und suochet in im daz ein, daz si in im und | |
| und suochet in im daz ein, daz si in im und durch ez selbe aleine minnet, als der munt in dem | |
| durch ez selbe aleine minnet, als der munt in dem und an dem wîne suochet und minnet den smak oder die | |
| als der munt in dem und an dem wîne suochet und minnet den smak oder die süezicheit. Hæte wazzer den smak, | |
| minnete der munt den wîn niht mê dan daz wazzer. Und dar umbe hân ich gesprochen, daz diu sêle in glîchnisse | |
| umbe hân ich gesprochen, daz diu sêle in glîchnisse hazzet und ennimet niht glîchnisse als in ir und durch sie, sunder | |
| in glîchnisse hazzet und ennimet niht glîchnisse als in ir und durch sie, sunder si minnet sie durch daz ein, daz | |
| minnet sie durch daz ein, daz in ir verborgen ist und wâr ’vater’ ist, ein begin âne allen begin, $t ’aller’ | |
| ist, ein begin âne allen begin, $t ’aller’ ’in himel und in erde’. Und dar umbe spriche ich: alle die wîle | |
| âne allen begin, $t ’aller’ ’in himel und in erde’. Und dar umbe spriche ich: alle die wîle daz noch glîchnisse | |
| spriche ich: alle die wîle daz noch glîchnisse wirt vunden und erschînet zwischen viure und holze, sô enist niemer wârer lust | |
| wîle daz noch glîchnisse wirt vunden und erschînet zwischen viure und holze, sô enist niemer wârer lust noch swîgen noch rast | |
| enist niemer wârer lust noch swîgen noch rast noch genüegede. Und dar umbe sprechent die meister: gewerden des viures ist mit | |
| die meister: gewerden des viures ist mit widerkriege, mit andunge und unruowe und in der zît; aber geburt des viures und | |
| gewerden des viures ist mit widerkriege, mit andunge und unruowe und in der zît; aber geburt des viures und lust ist | |
| und unruowe und in der zît; aber geburt des viures und lust ist sunder zît und sunder verre. Lust und vröude | |
| zît; aber geburt des viures und lust ist sunder zît und sunder verre. Lust und vröude endünket nieman lanc noch verre. | |
| viures und lust ist sunder zît und sunder verre. Lust und vröude endünket nieman lanc noch verre. Allez, daz ich nû | |
| ’sô diu vrouwe gebirt daz kint, sô hât si leit und pîn und trûricheit; sô aber daz kint geborn ist, sô | |
| vrouwe gebirt daz kint, sô hât si leit und pîn und trûricheit; sô aber daz kint geborn ist, sô vergizzet si | |
| sô aber daz kint geborn ist, sô vergizzet si leides und pîn’. Dar umbe sprichet ouch und manet uns got in | |
| sô vergizzet si leides und pîn’. Dar umbe sprichet ouch und manet uns got in dem êwangeliô, daz wir biten den | |
| wir biten den himelschen vater, daz unser vröude volkomen werde, und sant Philippus sprach: ’herre, wîse uns den vater, sô benüeget | |
| uns den vater, sô benüeget uns’; wan vater meinet geburt und niht glîchnisse und meinet daz ein, in dem geswîget glîchnisse | |
| sô benüeget uns’; wan vater meinet geburt und niht glîchnisse und meinet daz ein, in dem geswîget glîchnisse und ist gestillet | |
| niht glîchnisse und meinet daz ein, in dem geswîget glîchnisse und ist gestillet allez, daz begirde ze wesene hât. Nû mac | |
| wesene hât. Nû mac der mensche offenlîche bekennen, war umbe und wâ von er ungetrœstet $t ist in allem sînem leide, | |
| von er ungetrœstet $t ist in allem sînem leide, ungemache und schaden. Daz kumet alles und aleine dâ von, daz er | |
| in allem sînem leide, ungemache und schaden. Daz kumet alles und aleine dâ von, daz er verre von gote ist und | |
| und aleine dâ von, daz er verre von gote ist und niht ledic der crêatûre, gote unglîch und kalt an götlîcher | |
| von gote ist und niht ledic der crêatûre, gote unglîch und kalt an götlîcher minne. Noch ist aber ein ander sache; | |
| minne. Noch ist aber ein ander sache; swer die merken und bekennen wölte, sô würde er billîche getrœstet an ûzerlîchem schaden | |
| bekennen wölte, sô würde er billîche getrœstet an ûzerlîchem schaden und leide. Ein mensche vert einen wec oder tuot ein werk | |
| sô enwære dir daz niht beschehen, sô blîbet er ungetrœstet und wirt von nôt leidic. Und dar umbe sol er gedenken: | |
| beschehen, sô blîbet er ungetrœstet und wirt von nôt leidic. Und dar umbe sol er gedenken: wærest dû einen andern wec | |
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