Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
unde k (25386 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| gedenken in sînem leide, daz got die wârheit sprichet $t und gelobet bî im selben, der wârheit. Entviele got sînem worte, | |
| Entviele got sînem worte, sîner wârheit, er entviele sîner gotheit und enwære niht got, wan er ist sîn wort, sîn wârheit. | |
| verwandelt werden in golt, ie mê ich danne steine hæte und grœzer, ie lieber mirz wære; jâ, ich erbæte steine und | |
| und grœzer, ie lieber mirz wære; jâ, ich erbæte steine und erwürbe sie, ob ich möhte, die grôz wæren und der | |
| steine und erwürbe sie, ob ich möhte, die grôz wæren und der vil; ie sie mê wæren und grœzer, ie sie | |
| die grôz wæren und der vil; ie sie mê wæren und grœzer, ie sie mir lieber wæren. Alsô, sicherlîche würde der | |
| man muoz von nôt wazzer ûzgiezen; daz vaz muoz blôz und îtel werden. Dar umbe, soltû götlîche vröude und got nemen, | |
| muoz blôz und îtel werden. Dar umbe, soltû götlîche vröude und got nemen, dû muost von nôt die crêatûren ûzgiezen. Sant | |
| daz dû zuogekêret werdest». Kürzlîche gesaget: allez, daz nemen sol und enpfenclich sîn, daz sol und muoz blôz sîn. Die meister | |
| gesaget: allez, daz nemen sol und enpfenclich sîn, daz sol und muoz blôz sîn. Die meister sprechent: hæte daz ouge dekeine | |
| bekennet ez alle varwe. Diu want hât varwe an ir, und dar umbe enbekennet si weder ir varwe noch kein ander | |
| umbe enbekennet si weder ir varwe noch kein ander varwe und enhât keinen lust von der varwe, niht mê von golde | |
| von lâsûre dan von kolvarwe. Daz ouge enhât ir niht und hât sie wærlîche, wan ez bekennet sie mit lust und | |
| und hât sie wærlîche, wan ez bekennet sie mit lust und mit wunne und mit vröude. Und dar nâch daz die | |
| wærlîche, wan ez bekennet sie mit lust und mit wunne und mit vröude. Und dar nâch daz die krefte der sêle | |
| bekennet sie mit lust und mit wunne und mit vröude. Und dar nâch daz die krefte der sêle durnehtiger und vürbaz | |
| vröude. Und dar nâch daz die krefte der sêle durnehtiger und vürbaz blôz sint, dar nâch nement sie mê durnehticlîcher $t | |
| vürbaz blôz sint, dar nâch nement sie mê durnehticlîcher $t und wîter, swaz sie nement, und enpfâhent wîter und hânt grœzer | |
| nement sie mê durnehticlîcher $t und wîter, swaz sie nement, und enpfâhent wîter und hânt grœzer wunne und werdent mê ein | |
| durnehticlîcher $t und wîter, swaz sie nement, und enpfâhent wîter und hânt grœzer wunne und werdent mê ein mit dem, daz | |
| swaz sie nement, und enpfâhent wîter und hânt grœzer wunne und werdent mê ein mit dem, daz sie nement, alsô verre, | |
| diu oberste kraft der sêle, diu aller dinge blôz ist und mit nihte niht gemeine enhât, ennimet niht minner dan got | |
| enhât, ennimet niht minner dan got selben in der wîte und vülle des wesens. Und bewîsent die meister, daz der einunge | |
| dan got selben in der wîte und vülle des wesens. Und bewîsent die meister, daz der einunge und dem durchvluzze und | |
| vülle des wesens. Und bewîsent die meister, daz der einunge und dem durchvluzze und der wunne sich niht glîchen enmac an | |
| Und bewîsent die meister, daz der einunge und dem durchvluzze und der wunne sich niht glîchen enmac an lust und an | |
| durchvluzze und der wunne sich niht glîchen enmac an lust und an wunne. Dar umbe sprichet unser herre gar merklîche: ’sælic | |
| Arm in dem geiste daz meinet: als daz ouge arm und blôz ist der varwe und enpfenclich aller varwen, alsô der | |
| meinet: als daz ouge arm und blôz ist der varwe und enpfenclich aller varwen, alsô der arm ist an dem geiste, | |
| arm ist an dem geiste, der ist enpfenclich alles geistes, und aller geiste geist ist got. Vruht des geistes ist minne, | |
| geiste geist ist got. Vruht des geistes ist minne, vröude und vride. Blôz, arm, niht-hân, îtel-sîn wandelt die natûre; îtel machet | |
| îtel-sîn wandelt die natûre; îtel machet wazzer ze berge ûfklimmen und vil anders wunders, dâ von man nû niht sprechen ensol. | |
| man nû niht sprechen ensol. Dar umbe, wiltû ganze vröude und trôst haben und vinden in gote, sô sich, daz dû | |
| sprechen ensol. Dar umbe, wiltû ganze vröude und trôst haben und vinden in gote, sô sich, daz dû blôz sîst aller | |
| den crêatûren; wan sicherlîche, alle die wîle daz dich trœstet und trœsten mac diu crêatûre, sô envindest dû niemer rehten trôst. | |
| niht trœsten enmac dan got, wærlîche, sô trœstet dich got und mit im und in im allez, daz wunne ist. Trœstet | |
| dan got, wærlîche, sô trœstet dich got und mit im und in im allez, daz wunne ist. Trœstet dich, daz got | |
| weder hie noch dâ <trôst>. Trœstet dich aber crêatûre niht und ensmacket dir niht, sô vindest dû beidiu hie und dâ | |
| niht und ensmacket dir niht, sô vindest dû beidiu hie und dâ trôst. Möhte und künde der mensche einen becher zemâle | |
| niht, sô vindest dû beidiu hie und dâ trôst. Möhte und künde der mensche einen becher zemâle îtel gemachen und îtel | |
| Möhte und künde der mensche einen becher zemâle îtel gemachen und îtel behalten von allem dem, daz vüllen mac, ouch luftes, | |
| daz vüllen mac, ouch luftes, âne zwîvel der becher verzige und vergæze aller sîner natûre, und îtelkeit trüege in ûf biz | |
| âne zwîvel der becher verzige und vergæze aller sîner natûre, und îtelkeit trüege in ûf biz an den himel. Alsô treget | |
| in ûf biz an den himel. Alsô treget blôz, arm und îtel aller crêatûren die sêle ûf ze gote. Ouch ziuhet | |
| ûf ze gote. Ouch ziuhet ûf in die hœhe glîchnisse und hitze. Glîchnisse gibet man dem sune in der gotheit, hitze | |
| hitze. Glîchnisse gibet man dem sune in der gotheit, hitze und minne dem heiligen geiste. Glîchnisse $t in allen dingen, sunderlîche | |
| dem heiligen geiste. Glîchnisse $t in allen dingen, sunderlîche mê und ze dem êrsten in götlîcher natûre, ist geburt des einen, | |
| ze dem êrsten in götlîcher natûre, ist geburt des einen, und glîchnisse von einem, in einem und mit einem ist ein | |
| ist geburt des einen, und glîchnisse von einem, in einem und mit einem ist ein begin und ursprunc der blüejenden, hitzigen | |
| von einem, in einem und mit einem ist ein begin und ursprunc der blüejenden, hitzigen minne. Ein ist begin âne allen | |
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