Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
tûsent num (551 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| winzellen gan, so můst du grosse koste han. <FOLIO>(37#’v)</FOLIO> Hastu tusent marche wert, das hastu in einer stunde verzert. Wiltu den | |
| zů gottes tische. Mit dem loͤsepfande loste ein mensche sibenzig tusent selen von dem grúwelichen vegefúre, das manigvaltig ist</KAP> O ir | |
| geselle. Do seite mir únser herre, das ir da sibenzig tusent werin. Do vragete aber dú sele, wie lange ir pine | |
| nit enbern; gottes angesiht, sin umbevahen und sin lust úberwinden tusent toͤde</KAP> Swer do bran in der creftigen minne fúr, der | |
| liden woͤlte, das wart nie von menschen oͮgen gesehen; ja, tusent toͤde weren ze lihte. Mir ist, herre, nach dir also | |
| spilen. Wa ist denne din truren bliben? Betest du denne tusent jar, ich woͤlte dir nit einen súfzen geben dar.» <KAP><N>VI</N>. | |
| gotte von herzen liep. Suͤsser wise hat der sang denne tusent seiten oder harpfen klang. <FOLIO>(70#’r)</FOLIO> $t Zwúschent sinem lichamen und der | |
| sin. So varent si, war si wellent, also geswinde úber tusent mile als man nu einen gedank gedenken mag; pruͤvent, was | |
| «Bekenne mich enbinnen.» Die sele: «Herre, sehe ich dich under tusenden, ich bekante dich wol.» Min herze hat mich gebuwen inbinnen | |
| in da:/ in dunchit da bezzir ein tac,/ tenne hier tusinc, teist war./ //Swes er hie verleibet,/ taz wirt imo ubilo | |
| ich hin: mir ist nâch ir sô wê./ /Het ich tûsent manne sin, daz waere wol,/ daz ich sî behielte, der | |
| lîp,/ daz ich dekeine swaere hân./ wan âne sî, vier tûsent wîp/ dien hetens alle niht getân./ Ir güete wendet mîniu | |
| ze vriunt bereit,/ sô sî mir seit./ /Ich hân hundert tûsent herze erlôst/ von sorgen, alse vrô was ich./ wê, jâ | |
| nah einander, also du kiesen maht an dirre figuren. [Zeichnung] tusent iar heiʒent ewen, daʒ ist ein alter. hundert iar heissent | |
| centrum sint – nemen, ir leben./ in sechs und drißig tusent jarn/ alrest so get der himel ein mal umme,/ Saturnus | |
| den keiser Agamennon treib,/ das er der tochter nach/ mit tusent schiffen ilte nach./ im was gein Troi in grimme gach:/ | |
| baß./ Der himel sunder sparn / in sechs und drißig tusent jarn / kumt umb; Saturnus hat sin farn / drißig, | |
| mir spürt./ jo ist sin tagereise/ in freise $s wol tusent mile breit./ des muß ich dagen,/ $s ich tar nicht | |
| bôt im michel êre $s dar nâch ze manegen tagen,/ tûsent stunden mêre, $s dann$’ ich iu kan gesagen./ daz het | |
| Swenne iuwer starken vîende $s z$’ir helfe möhten hân/ drîzec tûsent degene, $s sô wold$’ ich si bestân,/ und het ich | |
| $s sô wold$’ ich si bestân,/ und het ich niwan tûsent: $s des lât iuch an mich.«/ dô sprach der künec | |
| dien ich immer um dich.«/ »Sô heizet mir gewinnen $s tûsent iuwer man,/ sît daz ich der mînen $s bî mir | |
| bejagen,/ unz daz her Liudegast $s sîner küenen man/ zweinzec tûsent degene $s zuo sîner reise gewan./ Do besant$’ ouch sich | |
| sich von Sahsen $s der künec Liudegêr,/ unz si vierzec tûsent $s heten unde mêr,/ mit den si wolden rîten $s | |
| sîner helfe $s mit unfuoge wac:/ des was wol vierzec tûsent $s oder dannoch baz./ Sîvrit in hôhem muote $s sach | |
| strîte hêrlîchen gar./ Si fuorten doch niht mêre $s niwan tûsent man,/ dar über zwelf recken. $s stieben dô began/ die | |
| füre gân/ gekleidet wünneclîche $s vil manegen küenen man,/ fünf tûsent oder mêre $s dâ zer hôhgezît./ sich huop diu kurzewîle | |
| suln wir iht recken füeren $s in Prünhilde lant?/ drîzec tûsent degene $s die werdent sciere besant.«/ »Swie vil wir volkes | |
| sî Dancwart, $s der vil küene man./ uns endurfen ander tûsent $s mit strîte nimmer bestân.«/ »Diu mære wess ich gerne«, | |
| wizzet sicherlîchen, $s si soldenz wol bewarn./ unt het ich tûsent eide $s ze einem vride geswarn,/ ê daz ich sterben | |
| wol bewarn./ ich kum$’ schiere widere $s unt bringe iu tûsent man/ der aller besten degene, $s der ich ie künde | |
| bringet mir der recken, $s der besten, die wir hân,/ tûsent Nibelunge, $s daz mich die hie gesehen.«/ war umbe er | |
| Si sprungen von den betten $s unt wâren vil bereit./ tûsent ritter snelle $s die wurden wol gekleit./ si giengen, dâ | |
| hundert recken $s die wâren schiere komen./ ûz den wurden tûsent $s der besten dô genomen./ den brâhte man ir helme | |
| mit ir varn solden $s ze Burgonden dan,/ zuo jenen tûsent recken $s ûz Nibelunge lant./ si rihten sich zer verte; | |
| $s für die hütten dan./ er fuort$’ der Nibelunge $s tûsent wætlîcher man./ Dô kom von Tronege Hagene, $s als im | |
| sô sîn lîp./ er næme für si eine $s niht tûsent anderiu wîp./ Ich sag$’ iu niht mêre, $s wie er | |
| schieden vrœlîchen dan./ Sîfrit der herre $s ûzer Niderlant/ mit tûsent sînen mannen $s allez ir gewant,/ daz si ze Rîne | |
| hie vil./ von drîzec hundert recken $s wir geben dir tûsent man,/ die sîn dîn heimgesinde.« $s Kriemhilt dô senden began/ | |
| hôhgezîte, $s wir râten, waz ir tuot./ ir sult mit tûsent recken $s rîten an den Rîn,/ sô muget ir wol | |
| $s Kriemhilt diu küneginne lie./ Des andern morgens $s mit tûsent sîner man/ reit der herre Sîfrit $s vil vrœlîchen dan./ | |
| liefen zuo dem wuofe $s vil jâmerlîche dan./ dô kômen tûsent recken, $s des küenen Sîfrides man./ Dô si sô jæmerlîche | |
| er niht solde leben,/ umb sîne sêle $s wart manic tûsent marc gegeben./ Urbor ûf der erden $s teilte si in | |
| den tagen vieren, $s man hât gesaget daz,/ ze drîzec tûsent marken $s oder dannoch baz/ wart durch sîne sêle $s | |
| daz wunder $s von guote mêre gesagen./ Und wære sîn tûsent stunde $s noch alse vil gewesen,/ und solt$’ der herre | |
| golt daz Kriemhilde $s reichte man dar für,/ ze drîzec tûsent marken $s oder dannoch baz./ er hiez iz nemen die | |
| si ze starc./ si het ir opfergoldes $s noch wol tûsent marc./ si teiltez sîner sêle, $s ir vil lieben man./ | |
| liebe swester dan./ dô fuorten si ir recken $s wol tûsent wætlîcher man./ Dô kom der snelle Gêre $s und ouch | |
| was wol understanden $s von dem marcgrâven hêr./ er fuorte tûsent ritter $s unt dannoch mêr./ dô was ouch komen Gotelint, | |
| mit vil hêrlîchen scharn./ Hornboge der snelle $s wol mit tûsent man/ kêrte von dem künege $s gegen sîner vrouwen dan./ | |
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