Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
tûsent num (551 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| michil undi vreissam/ an der selbin stunt,/ der heidin manic tuisunt./ er reit verri hini westir/ durch du gotis lastir;/ da | |
| nemin,/ Ob sie die vur gevaztin./ Dionisin sie saztin/ Mit thusint halspergin/ An die huote vor den bergin/ Rechtinhalb des kuningis | |
| durch athisin/ Beidinthalb des vanin stritin./ Vor den sarjantin ritin/ Dusint rittir in einir scare/ Mit virdactin orsin isinvare,/ Die leitin | |
| du becherten si an der stunt $s mere denne driu tusunt,/ manne unde wibe, $s got hete gesterchet die sine./ Judas | |
| wære ein hellewart./ er warf den mennisken zware $s sehste halp tusent jare/ von dem oberisten liehte, $s er brahte in ze | |
| unser frawen tag als si geporn wart mêr wan vierzig tausent leich und sô vil hin über, daz daz ân zal | |
| diu woll derlai sei gewesen, dar umb vil und vil tausent menschen hie vor erslagen wurden in der Troier lant. /Pei | |
| mit aim wazzer, und der frawen sint mêr dann zwaihundert tausent und wonent ân man und ir man wonent beseits pei | |
| lanc ensî, sô vüege dich ze gote, wan dâ sint tûsent jâr als der tac hiute. Alsô spriche ich: in gote | |
| aber den menschen trœsten, ob er gedenken wil, wie manic tûsent der sint, hæten sie sehzic mark, die dû noch hâst, | |
| sünde umbe allez, daz geschaffen oder geschepfelich ist, ob joch tûsent werlte êwiclîche möhten wesen, doch âne leit; und ich nime | |
| ein ouge: enwölte er nû des ougen niht enbern umbe tûsent oder umbe sehs tûsent mark oder mê, sô hât er | |
| nû des ougen niht enbern umbe tûsent oder umbe sehs tûsent mark oder mê, sô hât er vor gote und in | |
| getrœstet. Noch setze ich aber ein anderz: dû hâst verlorn tûsent mark, sô soltû niht klagen die tûsent mark, die verlorn | |
| dû hâst verlorn tûsent mark, sô soltû niht klagen die tûsent mark, die verlorn sint. Dû solt gote danken, der dir | |
| verlorn sint. Dû solt gote danken, der dir hât gegeben tûsent mark, die dû verliesen mohtest, und ouch læzet dich durch | |
| die tugent der gedult üeben êwic leben verdienen, daz manic tûsent menschen $t niht enhânt. Noch aber ein anderz, daz den | |
| $t der stein âne underlâz tac und naht. Daz er tûsent jâr dâ obenân læge, er enneigete weder minner noch mê | |
| als ungerne wölte sich von gote scheiden eine stunde als tûsent jâr. Doch wære ez gotes wille und gotes êre, daz | |
| êre, daz er gotes enbære, sô wære im als lîht tûsent jâr oder joch êwiclîche als ein tac, ein stunde. Ouch | |
| eigenschaft, daz, ze glîcher wîse alsam alle crêatûren, ob joch tûsent werlte wæren, eines hâres breite niht bezzer enist dan got | |
| sprichet, daz got allez, daz noch zuokünftic ist, joch über tûsent und tûsent jâr, ob diu werlt als lange solte wern, | |
| got allez, daz noch zuokünftic ist, joch über tûsent und tûsent jâr, ob diu werlt als lange solte wern, hât iezent | |
| wern, hât iezent gemachet, und allez, daz vergangen ist manic tûsent jâr, sol noch hiute machen. Waz mac ich, ob ieman | |
| dich iezent nihtes niht hindern. Ein blîbet glîche ein in tûsent$/ warbe tûsent steinen als in vier steinen, und tûsent$/ warbe | |
| nihtes niht hindern. Ein blîbet glîche ein in tûsent$/ warbe tûsent steinen als in vier steinen, und tûsent$/ warbe tûsent ist | |
| in tûsent$/ warbe tûsent steinen als in vier steinen, und tûsent$/ warbe tûsent ist als wærlîche ein simpel zal, als vieriu | |
| warbe tûsent steinen als in vier steinen, und tûsent$/ warbe tûsent ist als wærlîche ein simpel zal, als vieriu ein zal | |
| ez iezunt alsô sî’. Nû merke! Wære ein dinc über tûsent mîle und wil ich ez haben, ich hân ez eigenlîcher, | |
| enruoche dich, waz er tuo mit dem sînen. Ez sint tûsent menschen tôt und in dem himel, die nie in rehter | |
| mensche ûzgât in dem sîn selbes, daz ist nützer dan tûsent psalter gelesen âne daz; jâ, ein trit wære bezzer in | |
| getriuwen, daz vindet man in der wârheit an im und tûsent$/ mâl mêr. Und alsô, als got nie mensche möhte ze | |
| dan kein mensche ûf ertrîche. Diz mac tuon der mensche tûsent$/ stunt in dem tage und mêr, er sî, swâ er | |
| ez biten. Ez gebrichet an im niht, wan im ist tûsent$/ stunt gæher ze gebenne wan uns ze nemenne. Aber wir | |
| er vermac - niht aleine nû, sunder, sölte er leben tûsent jâr, er wölte tuon allez, daz er vermöhte - dér | |
| vermöhte - dér wille bezalt als vil, als man in tûsent jâren $t möhte getuon mit den werken: daz hât er | |
| sîn, rehte mîn als sîn, noch minner $t noch mêr. Tûsent$/ stunt sol er mêr mîn eigen sîn, dan dehein mensche | |
| allermeist gelâzen. Ez schînet ein grôz dinc, daz ein mensche tûsent mark goldes durch got gæbe und vil mit sînem guote | |
| füeren an den market./ ez ist mir niht ande,/ umbe tûsent bîsande/ gebt mich unde niht nâr;/ unde wizzet für wâr,/ | |
| manz verkoufen wolde,/ wie manz geben solde./ sie sprach ‘umb tûsent bîsande’./ diu rede was in ande/ und dûhte sie vil | |
| ir beidiu leben!/ frouwe, wie welt ir mirz geben?’/ ‘umbe tûsent bîsande.’/ er sprach ‘ez ist ein schande,/ (mich wundert, waz | |
| in der burc gesaget mære,/ daz er gekoufet wære/ umbe tûsent bîsande./ der keiser dô sande/ nâch dem truhsæzen, daz er | |
| dar ein michel schar/ und brâhten edel gesteine dar,/ manic tûsent marc wert,/ als sîn der keiser het gegert./ /nû hœret | |
| daz sie daz werten sâ ze stunt./ er wolde wâgen tûsent phunt,/ ern besæhe die wârheit./ diu rede was niht ze | |
| wern./ wir getorsten niht dar wider streben./ und het er tûsent marc gegeben/ umb ein edel râvît,/ daz wære billîche âne | |
| müese bewarn./ er sprach ‘ez wære ein swachiu triuwe,/ soldich tûsent herzenriuwe/ under disen frouwen machen/ umb einer frouwen lachen./ wir | |
| daz wirt ir. ez ist des keisers bot/ wol bî tûsent frouwen:/ die lât man in schouwen./ daz ist ein wîser | |
| und den morgen,/ daz iemen des gedæhte,/ wær er in tûsent æhten,/ daz manz an im iht ræche/ ode im iht | |
| bin gewis, er sî mir kunt.’/ ‘des getorste ich umbe tûsent phunt/ wetten, daz des niht enist.’/ ‘so verliusestû, sun, wizze | |
| triuwe geben.’/ ‘muoter, solde wir denne leben,/ ich und dû tûsent jâr,/ ichn geswiche dir nimmer umb ein hâr.’/ /dem juncherren | |
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