Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swër prn (3079 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ding an ir: #.[das man also#.] eintrachtig si mit gotte, swas úns geschehe ane súnde, das wir des mit innikeit gotte | |
| bůch geleret hat, der lerte mich oͮch dise rede alsus: Swas der mensche tůt, ist er nit warhaftig, du solt im | |
| Das gewissen: «Vroͮ bekantnisse, ir hant ein gůt woͤrtelin geseit; sweme alle sine werrenisse hagen, der můs ein diemuͤtig herze haben.» | |
| cleinen broken zesamene $t lesen und tilken si mit gotlicheit. Swas man missetůt, das sol man nit lange tragen in dem | |
| der minne und ist aller jungfroͮwen meisterinne; $t si behaltet, swas die minne git; si machet dem menschen nútze, was er | |
| mit in. Ich wart georsclaget in grosser unschult mit in; swas si noͤte hoͤrent, das sol si nit betruͤben. Ich wart | |
| ist sere vollekomen; $t si hat mir mine rehtekeit benomen. Swas kumbers an dem menschen geschihet und der denne mit rúwen | |
| ere. Herre, din lop muͤsse an minem herzen niemer geswigen, swas ich tů, lasse unde lide. Amen. <KAP><N>LXV</N>. Wie got die | |
| iu selbo die boten wesen./ //Tisiu werlt ist also getan:/ swer zuo ir beginnet van,/ si machot iz ime alse wunderlieb,/ | |
| dunchit da bezzir ein tac,/ tenne hier tusinc, teist war./ //Swes er hie verleibet,/ taz wirt imo ubilo geteilit./ habit er | |
| mir durch die sêle mîn/ mitten in daz herze gie./ /Swaz ich wunneclîches schouwe,/ daz spile gegen der wunne, die ich | |
| sô verkêrent sich,/ daz si mir aldur mîn herze sên,/ swer dâ enzwischen danne gêt und irret mich,/ dem muoze al | |
| gebaerde hânt betoeret lange mich./ in kan anders niht verjehen./ swer mich rúomes zîhen wil, vür wâr, der sündet sich./ Ich | |
| getriuwen man./ der ist leider swaere bî./ er ist verlorn, swer nû niht wan mit triuwen kan./ Des wart ich vil | |
| bevât,/ wie liep sî mir waere/ und ich ir unmaere;/ swer danne über mich gât,/ Daz der lese dise nôt/ und | |
| arges iht von ir gesage,/ dem müeze allez wesen leit,/ swaz er minne und daz im wol behage./ Ich vluoche in, | |
| ich danne iemer mêre rehte werden vrô?/ sî getrûrte nie, swaz sô mir geschach./ klaget ich ir mîn jâmer, sô stuont | |
| ist gehoehet dicke mir der muot.^+/ Von ir schoene kumt, swaz iemen vröiden hât./ dâ von müezens iemer geêret sîn,/ sît | |
| ir wort mir deheinen kumber gebôt./ /Ez tuot vil wê, swer herzeclîche minnet/ an sô hôher stat, $s dâ sîn dienst | |
| gar versmât./ sîn tumber wân vil lützel dar ane gewinnet,/ swer sô vil geklaget, $s daz ze herzen niht engât./ Er | |
| $s daz ze herzen niht engât./ Er ist vil wîse, swer sich sô wol versinnet,/ daz er díent, dâ $s man | |
| wunnenclîchen taget,/ daz mîn ouge ein trüebez wolken wol verklaget./ /Swer der vrouwen/ hüetet, dem künde ich den ban;/ wan durch | |
| minne niht ennemen wolde,/ ob ich teilen unde wéln sólde?/ /Swer mir des verban, obe ich si minne tougen,/ seht, der | |
| diu mir hât benomen mit vröiden gar mîn alt owê./ /Swaz ich #s+singe#s- ald swaz ich sage,/ sône wil si doch | |
| mit vröiden gar mîn alt owê./ /Swaz ich #s+singe#s- ald swaz ich sage,/ sône wil si doch niht troesten mich vil | |
| rât./ boesiu wîp diu sol man vliehen./ er ist tump, swer sich an sî verlât,/ Wan sîne gebent niht hohen muot./ | |
| weise,/ diu lant wil ich brennen gar./ Mîner vrowen rîche,/ swaz ich des bestrîche,/ daz muoz allez werden verlorn,/ sî enwende | |
| daz wolte ich und immer wil./ /Sie sint unverborgen,/ vrouwe, swaz du tugende hâs./ den âbent und den morgen/ sagent si | |
| werde dehein ander wîp,/ Diu von ír gescheide mînen muot./ swáz diu wélt mír ze leide tuot,/ daz belîbet von mir | |
| lieze:/ nu volg aber ich, swie ich es niht genieze./ swaz ich darumbe swaere trage,/ dâ ensprích ich niemer übel zuo/ | |
| daz ich ez dannoch taete./ nu wil ich ez tuon, swaz mir geschiht./ ein reiniu wîse, saelic wîp,/ *der lâz ich | |
| daz mich des iemer wunder hât,/ Daz ich niht redte, swaz ich wolte;/ als ích es begínnen under wîlen solte,/ sô | |
| den schaden gemachet hât:/ daz ich si niht verhéln kúnde, swaz mir war./ des hân ich ir geseit sô vil,/ daz | |
| hân ich niht/ und enrúoche ouch vür den selben tac, swaz mir geschiht./ ich mac wol sorgen umb ir leben:/ stirbet | |
| mich eteswenne gerne siht?/ sâ denne lâze ich âne haz,/ swer giht, daz ime an vröiden sî gelungen baz:/ der habe | |
| mir wol erboten sîn,/ hân ich tumber gouch sô verjehen?/ swaz des wâr ist, daz muoz noch geschehen./ /Mîn rede ist | |
| waz mich hât betrogen:/ dâ seit ich ir ze gar,/ swaz mir liebes ie von ir geschach/ Und ergap mich ir | |
| scheiden wil,/ und er der wâren schulden doch keine hât./ Swer wil al der welte lüge an ein ende komen,/ der | |
| unz an mînen tôt niemer sî gelobe./ ich sihe wol, swer n%/û vert w%/üet%\ende, als er tobe,/ daz den diu wîp | |
| wan sô ich si sach./ sô gie von herzen gar, swaz mîn munt wider sî gesprach./ sol nû diu triuwe sîn | |
| wê;/ sô tuot ouch lîhte ein liep nâch leide wol./ swer welle, daz er vrô bestê,/ daz eine er dur daz | |
| niht sô guot, daz ich ie gesach, sô guot gebite./ swer die gedulteclîchen hât,/ der kam des ie mit vröiden hin./ | |
| verderben niht./ ich hân noch trôst, swie klein er sî:/ swaz geschehen sol, daz geschiht./ /Ich sach si, waer ez al | |
| sô vil, swenne ichz erhebe,/ daz ichs iemer muoz gedagen./ /Swaz ich nu niuwer maere sage,/ des endárf mich nieman vrâgen: | |
| sô du bist./ Dîn lop mit rede níem%\an volenden kan./ swes dû mit triuwen pfligest wol, der ist ein saelic man/ | |
| werlde hân,/ waz mac ich des, vergizzet sî darunder mîn?/ Swer nu giht, daz ich ze spotte künne klagen,/ der lâze | |
| des nû niht haben sol,/ sô gât mit jâmer hin,/ swaz ich iemer nû geleben mac./ Der spiegel mîner vröuden ist | |
| wîp; diu hât sich underwunden/ guoter dinge und anders niet./ Swaz ich durch si lîden sol,/ daz ist kumber, den ich | |
| ist wol kléin%\e – sô grôz als umb ein hâr./ /Swaz in allen landen/ mir ze liebe mac beschehen,/ daz stât | |
| muot und wunderlîche site/ si tougenlîche in ir herzen tragent!/ Swer ir hulde welle hân,/ der wese in bî und spreche | |
Ergebnis-Seite: << 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 >> |