Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swër prn (3079 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ich/ scriben der wurze macht,/ ir tugent unde ir crapht,/ swas ich han der erkant,/ als ich geschriben vant/ von eines | |
| im zwivel si zustoret,/ der is liset oder horet./ // Swer der wurze nature unde ir craft irkennen wil, der muz | |
| den vier elementin, durch das ich hie gesagt han: wan swer der wurze crapht wissen wil, der chan si irkennen nicht, | |
| wurze craft, so ich verriste kan; unde bite uch, unde swem icht gutes dar abe gesche, das ir mir bitet unde | |
| da di wip kint gebern, is si swlst oder ander swas. Der bibos ist gut also genutzet, swer mit arbeiten netzet. | |
| swlst oder ander swas. Der bibos ist gut also genutzet, swer mit arbeiten netzet. Her vortribet ouch also den stein. Der | |
| mit arbeiten edemt. Di suche ycteris heiset. Di meistere iehent: swer den bibos nutzet, das im vorgift oder zouber nicht schadet. | |
| im vorgift oder zouber nicht schadet. Im schadet ouch nicht swas tyer in gebisset. Swer des bibozes wurzzeln an dem halse | |
| nicht schadet. Im schadet ouch nicht swas tyer in gebisset. Swer des bibozes wurzzeln an dem halse treit, keine ubele crate | |
| hat, des bibozes saf mit wine genutzet hilfet da wider. Swer den bibos grune stosset unde in den most leget, e | |
| der trukene, unde der same ist heiser den das crůt. Swer das selbe crůt sudet unde nutzet, is hilfet [4r] zu | |
| den kichen unde vortribet den husten. Iz hilfet ouch den, swer lendensich ist. Iz ist ouch gůt also genutzet den vrowen, | |
| lendensich ist. Iz ist ouch gůt also genutzet den vrowen, swas in werrende ist an der heimelichen stat unde subert ir | |
| sachen, di ich hi genant han, ist di ebreze gůt: swer si ro oder vrischz mit wine intgwzet unde stanphet unde | |
| einerhande suche gůt, di heiset scyasis, das dutet sich lendensich, swer si nutzet, als do vor geschriben stet. Si ist ouch | |
| ist. Di ebreze dicke getrunken vertribet unde sterbet di spulwurme. Swem di ougen sweren unde dar abe sere irhitzen, der sol | |
| suche unde serde, di dar komen ist: di heilet si. Swer so nimt nardus_gallica, das hant di ertzte veile, unde wermat | |
| Siler ist ein crůt, das ist gelich gestal dem kumele. Swer das nimt unde nardum unde wermuten unt das mit ezzege | |
| das mit ezzege sudet unde trinket: is vortribet alle unlust. Swer nimt wermat, růten bleter, saltz, pheffer unde stosset das unde | |
| swertelin wůrzeln unde genutzet, das hilfet sere in der brust. Swer di wermaten stosset mit starchem wine unde bestrichet sich da | |
| sich da mite, im inmac nicht kein mucke gewerren. Unde swer di wermat brennet, si vlihent den rouch. Di wermat mit | |
| hilfet dem, der swere edemt. Si hilfet zu der lebern, swer zu ir saffe tůt nardus_gallica unt das nutzet. Si ist | |
| weschet umme des menschen hindervenster unde den wiben ouch anderswa. Swer wutscherlinc genutzet hat, der stosse di wermaten mit wine unde | |
| hut kumet, ob man si sudet unde sich damite behet. Swer si mit wine gesoten nutzet, dem verget das #;ewllen. Swer | |
| Swer si mit wine gesoten nutzet, dem verget das #;ewllen. Swer verirret ist an dem slafe, ruchet her si dicke, her | |
| hilfet dem, der swere edemt unde wrtribet den alden husten, swer si also dicke nutzet. Si hilfet ouch also dicke genutzet | |
| unreinen wunden, unde ist ouch gut zu dem swern. Unde swen der hunt gebissen hat, dem ist das selbe plaster gůt. | |
| ez. Unde swa ein sigende geswer ist, das trockent is. Swer der nezzeln wurzelen mit wine stosset, der starc ist, unde | |
| podagra unde wirret an den vůssen. Das selbe hilfet ouch swas gesuchtes in den liden wandert. Zu allen disen dingen ist | |
| gůt gesoten in dem boymolei unde di gelidde mit bestrichen. Swer der nezzeln saf in di nasen tůt, si wirt blutende. | |
| genutzet. Der nezzel saf in dem munde lange gehalden hilfet, swem an dem uve icht wirret. Di nezzeln mit boymolei gesoten | |
| gesoten unde da mite der mensche bestrichen, switzet al zuhant. Swer der nezzel samen in der ernne gewinnet, der ist gůt | |
| unt dar uf gelegt, swa der hunt gebisset: iz heilet. Swer den knoblouch sudet mit ezzege unde in mulsa unde trinket | |
| dem di lunge we tůt. Dyocles, ein wise meister, heizet, swer di wassersucht habe, das her den knoblouch nutze mit centaurien, | |
| gesoten unt das zustosen unde di dunnunge mit bestrichen, hilfet, swem das houbt we tůt. Der knobelouch mit gensesmalze genůwen unde | |
| schaffen zulassen unde warm in das ore gewurrungen, iz hilfet, swen is wirt. Der knoblouch mit hansmalz zulasen unde genutzet hilfet | |
| gebrante gestosen mit dem wissen des eies. Si heilet ouch, swas der hunt gebissen hat, unde alle swlst, ob si gestosen | |
| Der wegebreite saf [7r] lange in dem munde gehalden, heilet swas wunden dar inne ist. Der selbe saf in di oren | |
| ist ouch gůt getrunken zu der blasen$e-suche unde der lendensuche. Swer der wegebreite wurzeln an dem halse treit, als gros ist | |
| di bosen druse vertribet unde in nicht gestatet zu wachsene. Swer das kalde ober den dritten tac habe, der sal dri | |
| druf legt. Das plaster sol man ober niun tage vernuwen. Swem iz in dem buche grimmet, [7v] der sol den buch | |
| Is ist ouch gut zu dem geswer bi den oren. Swer den vier tegelichen riten hat, zwo stůnde da vor, e | |
| Das ist das vellechin, das mit den kinden wirt geborn. Swem, der kam uf dem wege, an dem beine wirret, der | |
| // Ruta ist heis unde trocken in dem dritten grade. Swer di ruten dicke trinket, is hilfet dem magen. Si ist | |
| genutzet unde aller sterkest. Der same ist gůt genutzet vor swas den menschen gebisset, das vergift treit. Doch ist der same | |
| Das selbe ist ouch gut getrunken dem, der da verleset swaz her gisset. Swer durch suche di varwe verlusset, der esse | |
| ouch gut getrunken dem, der da verleset swaz her gisset. Swer durch suche di varwe verlusset, der esse den eppe tegeliche: | |
| verlusset, der esse den eppe tegeliche: si wirt im wider. Swer den tegelichen riten hat, der trinke den eppes same mit | |
| // Porrum heizet zu dute louch. Ypocras, ein meister, sprichet: swer di suche hat, di da heiset emoptoys, das ist der | |
| unde das erste hin gegossen, das ander ist gůt getrunken, swem der buch herte ist. Das selbe wasser mit geliche vil | |
Ergebnis-Seite: << 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 >> |