Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swarz Adj. (505 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| unser keyner.’ Da allererst gedacht myn herre Gawan das der schwarcz ritter den fried gemacht hett zwúschen yn zweyen und das | |
| Gawan runde der konigin in ir ore das es der schwarcz ritter were der den fried gemacht hett. Sie retten lang | |
| der den fried gemacht hett. Sie retten lang von dem schwarczen ritter, und die koniginn stund off und ging ußer der | |
| ir yetweder mocht als vil byderbkeit $t haben als der schwarcz ritter.’ ‘Den ir heißent den schwarczen ritter, das ist nemlich | |
| $t haben als der schwarcz ritter.’ ‘Den ir heißent den schwarczen ritter, das ist nemlich ir einer.’ Mit dem kam der | |
| $t ‘Nein ich, frau’, sprach er. ‘Warn uwere wapen nit schwarcz, so ensint irs auch der ritter nicht dem myn herre | |
| den prise zu dem letsten stritt, da waren sin wapen schwarcz. Da er des tages off dem waßer hielt und gedacht, | |
| $t dete er einen schilt von sym halß, der was schwarcz und cleyn mit silber besprengt. Er nam den schilt und | |
| und det einen wißen schilt von sim hals mit eim schwarczen quartier und hing den an den pinbaum. Er nam den | |
| nifftel das sie yn verliesen möge, und hat im einen schwarczen schilt thun machen der mit silber klein besprenget ist; und | |
| dann den, biß er aber ir fruntschafft wiedder gewinne. Das schwarcz von dem schilt bezeichent trurikeit, das er mit silber clein | |
| er an im vergatert hett. Und mit dem kam ein schwarczes wolcken, das alles vol kleyner stern was, und macht es | |
| yn die spere dar furen die du sehte und den schwarczen schilt, den solt er an den pinbaume hencken, als du | |
| er wol das er úbel gefarn hett; das was das schwarcz wolcken da von im getraumet hett, wann im sin hercz | |
| da kam ein michel man fur die tafeln ritende, der schwarcz und freischlich was. Da yn die frau ersah, da wart | |
| groß und lang, und das heubt was im groß und swarcz mit graem hare gemenget, under den augen was er wol | |
| die man regelere heißet. Das was das erst closter von schwarczen mönchen das ie in der Großen Britanien gestifftet wart. Da | |
| keyner dann ein alter, hanget dort nidenen. Der ist so swarcz und so růßig das yn keyn gut man mit keynen | |
| ir ein heßlichen man mit eim eistlichen antzlicztz krumbem und schwarczem.’ Er dete den helm abe, und die jungfrau sah das | |
| zwenczig zeltender pferd inne, die ußermaßen schön warn und alle schwarcz. Darnach kamen sie in ein kamern, da stunden zwenczig habich | |
| off sym helm furn’, sprach sie, ‘und sin schilt sol schwarcz syn mit einer weißen barren uberzwerch!’ Sie nam ein gulden | |
| vergatterung groß beidersit und der stritt, und furt Lancelot einen schwarczen schilt mit einer wißen barren in bellig, und Galahot trug | |
| Alda streit myn herre Ywan mit yn biß in die schwarczen nacht, und Lancelot reit einen andern weg umb zur porten | |
| und fregt yn ob er stechen wolt. Er hett ein schwarczen schilt umb sinen hals mit einer wißen barren in bellig; | |
| wunden und der hals, die augen waren im groß und schwarcz, und die nase was im hoch und lang, der munt | |
| und irret sie also allen den tag biß in die schwarczen nacht. Also qwamen ir ein teil wiedder zu herberge, und | |
| nam urlob und reit allen den tag biß in die schwarczen nacht so sie allerferst mocht. Zu nacht kamen sie die | |
| roßbar brachten gefurt, und ein jungfrauw saß zun heubten mit schwarczen cleidern ußermaßen unfrölich. Die roßbare was mit eim roten samid | |
| yn stan, da ein starck mure umb ging, und was schwarcz als ein bech; und in der mure was sie so | |
| ritter sin mocht mit dem schild von silber mit einer schwarczen barrier in$/ bellig. Da was Lancelot leit das Caracados so | |
| dem dale. ‘Seht, herre’, sprach er, ‘unser volck hat allesampt swarcz wapen und swarcz bannir, wann es lang in gefengniß ist | |
| herre’, sprach er, ‘unser volck hat allesampt swarcz wapen und swarcz bannir, wann es lang in gefengniß ist gewesen!’ Sie gurten | |
| $t was, und das waßer das darunder floß das was schwarcz und schoß als ein pfil von eim bogen. Da sah | |
| wider zu dir wil gehabin,/ ist er uon den sunden swarz worden e,/ du machis in wiz alse der sne./ sulhir | |
| natheren, die niemer erſterbent. Si heiʒet ouch baratrum, daʒ iſt ſwarce gi[4#’v]nunge. Wen ſie ginet biʒ an den iungeſten dac, wie | |
| deme rouche uerwandelt der pfefir ſine varwe, daʒ er wirt ſuarʒ. Der lande, [10#’r] die da heiʒent india, ſint drú. Jn | |
| ſie gra. So ſi denne alt werdent, ſo ſint ſie ſuartʒ. Die lute werdent vil alt. Da bi ſint wib, die | |
| vithet mit dem anderen. Daʒ tier voͤrhtet nith wen die ſwarʒen varwe vnde iſt ſo kuͤne in dem waſſere alſ uf | |
| niwen einen dac. //Do ſprach der iunger: Waʒ iſt der ſwarʒe flecke, den wir in dem manen ſehent? Der meiſter ſprach: | |
| alten keltin ein teil in dem liehte. Daʒ iſt daʒ ſwarʒe, daʒ wir ſehent in dem manen. //Do ſprach [22#’v] der | |
| wine gesoten unde als ein plaster uf gelegt, machet di swarzen narwe wiz. Nepita mit wine genutzet vertribet di swerde unde | |
| erstem grade. Di viol ist drierhande: eine wiz, di ander swarz, di dritte phellevar. Di habent alle vil na eine craft | |
| sin houbt mit salbei saf in heiser sunne: iz wird swarz dar abe. // Enula, di heiset alant zu dute. Der | |
| Corianderz saf mit mele von bonen zusamne getempert, vertribet di swarzen blatern, wirt is dar uf geleit. Iz ist ouch gůt | |
| her an dem tode iz, gipt im guten slaf. Der swarze same gestosen unde mit wine getrunken, hilfet wider di růre. | |
| bletern mancher var: di eine mit wissen, di ander mit swarzen, di dritte phellelvar. Unde sint alle heiz unde trocken in | |
| tyr vergift treit. Der same mit ochsengalle gestosen vertribet di swarzen vlecken, da man si an strichet. Zu swelchem ezzene man | |
| eine ist wiz unde subert den menschen ufwart, di ander swarz unde subert den menschen niderwart. Di sint beide heiz unde | |
| in dem dritten grade. Di wisse ist sterker den di swarze. Durch daz sag ich sine craft alrest. Swi man di | |
| zu male nemen, wenne zwei pfennic gewichte. // Elleborum daz swarze das niderwart subert. Das ist nicht so starc, so das | |
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