Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swarz Adj. (505 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| praun pin, wan diu sunn hât mich enpfirbt, ich pin swarz, aber ich pin gar wolgestalt.’ wê, wie gar ain schœneu | |
| arzt den stain truog an ainem vinger. – Auf ainem swarzen stain ain mensch, daz in der rehten hant ain zepter | |
| list. man schol in setzen in eisen. – Auf aim swarzen stain ain mensch, der sitzt auf aim leoparden und hât | |
| land Tessalia. welheu schâf auz dem ainen trinkent, die werdent swarz. daz wazzer ist der werlt wollust. ach wie swarz in | |
| werdent swarz. daz wazzer ist der werlt wollust. ach wie swarz in sünden daz macht! und welheu schâf auz dem andern | |
| die auz den paiden trinkent, die werdent schekkot, weiz und swarz, und bedäut die gleichsnær und die ketzer, die weder diz | |
| und wenn die früht lang lebent, sô wirt ir hâr swarz in dem alter. /Auch sint frawen, die neur fünfstunt geperent | |
| geroͤst, stoz ez in eime moͤrser vnd tů dar zvͦ eine swartzen rinden brotes, die weiche in ezzige, vnd tů dar zvͦ gestozzen | |
| ir salwe wât/ alsam diu lilje, dâ si stât/ under swarzen dornen wîz./ ich wæne got sînen vlîz/ an si hâte | |
| unde vrouwen,/ und wære si nacket sam mîn hant/ unde swerzer dan ein brant,/ daz mich sper unde swert/ volles lobes | |
| ze wît gesniten./ [diu ros diu die jungen riten]/ garwe swarz sam ein raben,/ diu enkunden niht wan draben./ dise riten | |
| ein gras./ swer aber verre von ir was,/ den dûhter swarz, als ein kol,/ er stuont ir ûz der mâze wol./ | |
| rint./ /Sumeliche flurn begarewe $s ir scônen varwe:/ si wurten swarz unt egelîch, $s den ist nehein liut gelîch./ dei ougen | |
| $s sneid in die rinte iewâ abe,/ lie dar ane swarze vlecche, $s ettewâ wîzze plekchen./ sumeliche er ouch niene scinte, | |
| geriet ze diu $s daz er mir gab wîzziu oder swarziu,/ sô wart diu meiste menige $s der selben varewe./ sô | |
| mit rœte bevangen/ mit gemischeter wîze/ mit werdeclichem vlîze,/ nû swarz und in gewichen,/ daz antlütze erblichen./ ê wâren im vür | |
| werde1n./ Sie kvnde arzedige1n/ Vn2de von nygromancien,/ Daz man heizzet swarze buch,/ Da man ane findet fluch/ Vn2de beswernisse,/ Wie man | |
| sule in alle sit/ Grune, rot, wiz, bla,/ Brun, gel, swartz, gra./ Daz gewot was reine/ Mit dem helfenbeine/ Vnder|worcht vn2de | |
| rippe vn2de bein./ Ein ander ayax was,/ Der hette vil swarze vas,/ Wizze hut schone./ Er was vo1n thelamone,/ Dem kvne1n | |
| dehein kleit./ Im ware1n die buch vil bereit./ Vzzer mazzze swartz sin har,/ Anders was sin hut clar./ Polimedes was smal,/ | |
| lebe1n./ Zv im er rurte;/ Eine banier er furte/ Von swarme zindate./ Sime rosse er=z vil drate/ Zv dem buche einsit | |
| vnd der zauge/ Glich zv stiche vnd zv slauge/ Also swarz vnd wiz./ Der kvne der hat grozzen fliz,/ Wie er | |
| ein mor swarz|gefare/ Beide hut vnd har;/ Die ouge1n brun, swartz, clar./ Er hette gespa1nne1n vn2de vf gezoge1n/ Eine1n wunderliche1n bouge1n./ | |
| arc,/ Im en=ginge die kraft./ Wen daz sie schiet die swarze nacht,/ Sie weren zv|samne gekroche1n/ Vnd hetten sich gerochen/ Vf | |
| riche:/ "Eya, glucke! eia, heil!/ Nv hast du mir daz swarze teil/ Allenthalbe1n zv gekart./ Mir sint die wizze1n wege verspart,/ | |
| mit grozzer richeit/ Vo1n troyrer riche,/ Alle gliche./ Als daz swarze bi dem wizze1n ist,/ Also wart in kvrzer frist/ Ir | |
| gekart/ In ein vngeuerte./ Daz weter wart herte,/ Vn2de die swarze1n wolke1n/ Nider zv der erde1n solke./ Der himel wart trube./ | |
| wise,/ Vo1n winde1n, von yse,/ Vo1n hitze, vo1n meres flut/ Swarz vn2de vnbehut,/ Bleich vn2de misseuare,/ Ime selbe vngelich gare,/ Nacket | |
| daz gediute sage wir iu der bi./ er ist untene swarz so daz glas/ (ze ware sagen ich iu daz),/ mitten | |
| hoi, wie leide im danne geschihet,/ swenne er ez also swarzziz gesihet!/ selbe tuot er im den tot,/ des chumet er | |
| prechen sol./ Wan es den leuten wurde kunt,/ So wurde schwartz sein lobe munt./ Ain kunig solt nit liegen/ Oder kainen ritter | |
| gevilde/ Ze$~stucken lagen zestreyt./ Appolonius ward gefrewt:/ Er slug den schwartzen moren/ Ain grosses zu dem oren,/ Das er schwirbelende rayt./ | |
| di mörynne./ Do ward Tyrus inne/ Das er pey der schwartzen lag./ Er ruckte hin dan und erschrack,/ Si hieng an | |
| schone kamelein./ Ir yegliches rayt ain Sarracein/ (Ich main ainen schwartzen mör):/ Di sechs pfeyffen valsches ror,/ Dy vier di violen,/ | |
| der priester Johan:/ Pesser roß nie ritter gewan./ Es was schwartz als ain kol,/ Es lieff auch unmassen wol./ Archylon auff | |
| rîch gewant.’/ alsus cleiter sich zehant./ als er bedahte die swarzen lîch,/ dô wart er einem rîter glîch./ //Nu ersach diu | |
| die herren riten ungeschuoch:/ ir hemde was ein sactuoch,/ gezerret, swarz, unde grôz:/ die edelen rîter wâren blôz/ an beinen unde | |
| und mit gewalte twingen/ ze nôtigen dingen,/ den von dem Swarzen dorne./ des was er der verlorne:/ wand er muos im | |
| der hêrre Eusêbîus,/ di wîl er jungelinch was,/ in den swarzen buochen er las./ dâ hêt er sich inne geflizzen,/ daz | |
| waz er nâch der pfaht solte an tragen:/ iz sî swarz oder grâ,/ niht anders reloubet er dâ;/ gêren dâ enneben,/ | |
| sprechen./ daz scef sanc an den grunt./ dô chom ain alswarzer hunt,/ er verswalh im die liute./ ich enwaiz waz daz | |
| wære hûfe kleine:/ der helwen ist ze vil./ ûz rûhem swarzen beine/ wart nie guot würfelspil./ //Sô schœn sô starc sô | |
| irdenscher schatz ist ræze ir aller minne,/ die orden sîn swarz oder wîz./ doch riht niht got wan nâch des herzen | |
| tode erſtanden were. Do antwurtot er alſo: #.,Mich fůrten $t ſwarcʒe tiͤufel d%:urch vil manige vinſtre, durch vil manige wiͤcʒe, den | |
| maister: ’der werbel ist uns alle zeit hoh, und deu swartz helle und die armen tiffen sel haben den andern werbel | |
| kelden und von hitzze gemischet ist, so wern si so swartz niht. Und davon spreche wir, daz daz stuͤkke Morlandes, davon | |
| daz diu heide ercrachet/ und der wünneclîche walt./ ûz dem swarzen dorne lachet/ wîziu bluot vil manecvalt./ /Wol dem manne der | |
| zîtelôsen;/ bî den rôten rôsen/ glenzent vîol blâ;/ durch die swarzen dorne lachet/ wîziu bluot vil manecvalt:/ die sehs varwe treit | |
| hermîne blanc gesniten,/ und was sîn covertiur gebriten/ von sîden swarz alsam ein kol./ mit zobel was verdecket wol/ sîn niuwer | |
| wand ez was frîlich unde frech./ ez lûhte alsam ein swarzez bech/ und lief <reht> als ein snellez wilt./ der herzog | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 >> |