Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sus adv_k (880 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| di haiden./ des chůniges bruder Chanabeus,/ daz bůch nennet in sus,/ der rief ůber al di haiden:/ ‘swelhe sich nu wellen | |
| harte geschendet./ des <gat> uns michel not:/ iane geschach nie sus getan mort.’/ Tar fur dranc Binabel;/ er was michel unt | |
| liet./ So rumde ich sichirliche./ Mit samt der die riche./ Sus istiz aber immir vngetan./ Doch nelebet niehein man./ So schone | |
| herre diederich./ Weme wiltu tuginthaftir man./ Vnsich armen wiph lan./ Sus sprach die gote kuningin./ Nu nim mich in den kiel | |
| ich imer dir bistan./ Die wile ich daz leuin han./ Sus uermaz sich indeme ringe./ Daz here uon tengelinge./ War sin | |
| grozin erin./ Die hetter immir mere./ Bize an sinim tot./ Sus wart ime gelonot./ Gedachte des noch edich iunc man./ Iz | |
| und daz ich ein arme næme:/ gên gote daz gezæme."/ //Sus gedâhter sîn verlorn,/ ob im solde sîn erkorn/ der welte | |
| schif kan selten rehte gân,/ ez müeze wîsen schifman hân./ //Sus sol der welte geschaft/ ougen dir die gotes kraft:/ des | |
| solt dû wizzen ouch:/ sam die bine verjaget der rouch,/ sus jagent den heiligen geist/ übel gedanke allermeist/ von den herzen | |
| vreude mêrent/ mit vreuderîcher werdekeit,/ die gêrter wîbes name treit."/ //Sus antwurt ich dem herzen mîn:/ "ich wolte dir der lêre | |
| und urhap:/ daz wart mit wîser wârheit/ den lantliuten vorgeseit./ //Sus gâhten an der selben zît/ vrœlîch unde in widerstrît/ herhaft | |
| sînem muote/ und berihte wol sîn rîche/ mit sælden zühteclîche./ //Sus was sîn vorbilde getân./ er kunde reinez leben hân,/ er | |
| der êweclîchen vreuden rât,/ diu vreude ân ende iemer hât."/ //Sus hât in des kindes trôst/ von sînem zwîvel schiere erlôst./ | |
| in mit stætekeit,/ als ich hân iu und im geseit."/ //Sus viel er ûf sîniu knie/ vor den vürsten aber hie/ | |
| und merken daz dem menschen niht/ âne sache hie geschiht./ //Sus wart der guote Jôsaphât/ âne gediende missetât/ versuochet unde gevillet./ | |
| vorhte, ê daz er kæme,/ daz er sîn ende næme./ //Sus kam er balde wider dar/ geloufen unde brâhte gar/ dar | |
| rawe,/ so rastet erde joch der phluoc:/ si haten alle sus genuoc./ after siben stunt siben jaren/ wi fro danne arme | |
| der niht lîden kan,/ ich wære vor mengen jâren tôt./ sus lîde ich kumberliche nôt/ mit zühten unde tuon daz sô,/ | |
| werden schîn,/ swie ich des bin $s von ir ungewon./ //Sust besante der werde Reginsberger mich;/ mit im gieng ich $s | |
| jâmer sîn./ Sin wolte harûz nicht, ê ich dannan kan;/ sust vuogte ez sich, daz ich ir da nit gesach:/ daz | |
| von liebe bringen/ nu mag, $s die mâzze kunnen hân./ Sus râte ich dien ein scheiden,/ der ich nu hüete, beiden:/ | |
| wunne, so wære mir nit wê/ nach ir, als ez sus sîn muoz iemer mê./ //Noch ist mir wol der stunde, | |
| swie wê mir nâch ir was,/ Und si mich lât sus verderben/ unde werben $s in der nôt,/ daz der tôt | |
| mir tæte lîchte baz./ Wan ez næme schiere ende daz!/ sus lât sî/ mich in langem ungemüete,/ ald ir güete $s | |
| dâ ich muoz/ frömden gruoz $s vür allen trôst enpfân./ Sus gêtz dien, die minnent dar,/ dâ vil huote $s wider | |
| ‘herre, daz gib ich noch kûme dir./ wie ist dir sus gâch?’/ ‘daz ist, frowe, umb dîn êre.’/ si sprach: $s | |
| verlorn sîn,/ wær uns sîn marter niht komen ze trôste./ sus hât erbermde geholfen hin/ der kristenheit von iemer werender rôste,/ | |
| enruoch!/ si lânt uns gerne varn umbe daz guot: $s sus sint geschaffen unser erben sinne./ //Got sîner hôhen wirdekeit/ hât | |
| dem muote/ zallen zîten bî,/ In herzen und in sinne./ sus râtet mir diu Minne,/ daz ich ir diener sî./ Darunder | |
| nu wîbes güete,/ daz ich sprechen muoz:/ ‘Wil wîbes güete sus an mir verswinden?/ ach, ich gar unsælig man,/ wa sol | |
| geben:/ Owê, nu krenket sî den mînen muot!/ gebâre ich sus, gebâre ich sô,/ so kan mîn herze erkennen niht, waz | |
| kunft blanke wât./ des müezze er sîn verwâzzen,/ daz er sus kan unmâzzen!/ mit sîner kraft/ tuot er diu herzen schadehaft./ | |
| mich fröit gedinge,/ daz ich noch in $s fröiden singe:/ sus gênt mîniu jâr dahin./ //Minneklich und wolgestalt,/ gar gewizzen unde | |
| dô ich dar begunde schowen,/ des vil wênig mich verdrôz./ Sus liez ich sich weiden/ mîniu ougen dar:/ diu mit fröiden | |
| winde kalt/ roubent ouwe und ouch den walt,/ linde rêret:/ sus verkêret/ sich ein zît, diu fröide bar./ Wan siht anger | |
| hât daz herze mîn verwunt,/ si und ir rôsevarwer munt:/ sus hât diu minnekliche mich besezzen!/ //Ich minne ein wîb nu | |
| von der minne: $s sôst mîn sorge gar ein troum./ sus trage ich den jâmers soum $s in mînem sinne./ | |
| es mir nôt tuot, daz ich swîge und nit ensinge:/ sus wunder nieman, ob ich sanges abe gestê./ //Als mir in | |
| do was daz zil, $s daz sî sich muosten scheiden./ Sus schieden sich diu zwei gemeinen/ mit bescheidenlichen sitten,/ doch muoston | |
| der geværde,/ daz daz herze duldet leit, der fröiden widerkîb./ //Sus muoz ich mich fröiden twingen/ dur der welte liebe. doch | |
| schœne und guote jugent,/ dîn muot wîsheit und ganze tugent:/ sus bistu beidenthalb behuot./ Waz hulfe ein ubermæzzig lob gesungen?/ diz | |
| mir ze künde/ die zarten, diu mich senden hât beseßen./ Sust hât er schuld ein teil an mînem muote,/ wand er | |
| wîbes güete/ Und senften muot erscheinen/ nach tôd an mir: sust kenn ich ir gemüete,/ Daz sî zestund ir strenge ließ | |
| ich ir gemüete,/ Daz sî zestund ir strenge ließ erwinden./ sust trag ich hôhgedinge:/ mîn tôter lîb mag noch genâde vinden!/ | |
| $s enbunden $s sich hânt,/ die mir wân verheilet. $s sust veilet $s mîn lîb in ir band/ Dem tôd in | |
| kein borgen $s ich hân./ mîn trûren ist gemant, $s sust gepfant $s ist mîn wân,/ den ich hette ze vrœden. | |
| $s mich hânt/ an senlichez sorgen $s verborgen $s gemant:/ sust hât diu vil guote $s an muote $s mich senden | |
| nach gnâden scheiden,/ So scheide ich mich von seneder nôt./ sus muoz ich kumber lîden unz an mînen tôt./ ich sihe | |
| mirz nâch genâden scheiden,/ Sô schiet ich von sender nôt./ sus muoz ich lîden kumber unz an mînen tôt./ ich sihe | |
| mir niemer wol ze muote./ waz darumbe? ist ez nu sus, so was ez lîhte anders dô./ //Solde ein süeze wîp | |
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