Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
suochen swV. (820 Belege) Lexer Lexer BMZ Findeb.
| hoͮbet und sprang zornelichen hine. <KAP><N>VIII</N>. Wie ein mensche got sůche</KAP> Als got dem menschen wil wesen vroͤmede, so sůchet er | |
| got sůche</KAP> Als got dem menschen wil wesen vroͤmede, so sůchet er únsern herren got und sprichet: «Herre, min pine ist | |
| er gearbeitet het vúr die cristanheit und noch alle tage sůchet die stat an in, das er sine gnade in si | |
| goͤnne mir und hilf mir, das ich dich ane underlas sůche mit allen minen fúnf sinnen in allen dingen heleklich, wan | |
| úblen geisten mit diner goͤtlichen minne, was si an mir sůchen, das si das nit vinden. <KAP><N>XXV</N>. Von dem grůsse der | |
| verderben, wan du woltest dur mich sterben. Herre Jhesu_Christe, ich sůche dine helfe; erwek mine sele von dem sclaf miner tragheit | |
| alse si sich offerent mir in gottes dienste. Ich wart gesůchet in der vare mit in. Ich wart angegriffen #.[in ganzem | |
| die gelassen hetten, das si liep <FOLIO>(162#’v)</FOLIO> hetten, und wolten sůchen das allerbeste, das got ist. Semliche kerten wider mit der | |
| lúten ist min urteile behalten. Si solten sere min barmherzekeit sůchen mit demuͤtigen vorhten; so behielten si ire gůten werk unverlorn | |
| also moͤhten si zů in selber komen. Der mine barmherzekeit sůchet, der mag der vinsternisse nit erliden.» Einer gieng alleine in | |
| ist worden min genos; die heisset barmherzekeit. Alle die si sůchent und steteklich anruͤffent, die úberwindent alles ir herze<FOLIO>(163#’r)</FOLIO>leit. Si ist | |
| ze allen zîten hie,/ als ich gerne saehe./ %/Ôw%\ê, waz suochent die,/ die nîdent daz, ob iemen guot geschaehe.’/ /Mir ist | |
| holt, die mir ze mâze wâren./ * $s */ /Genâde suochet an ein wîp/ mîn díenst nu vil manigen tac./ durch | |
| der ime ín sîn hêrze kan gesehen,/ an des gnâde suoche ich rât,/ Daz er mirz rehte erscheine./ nu vürht aber | |
| diu erzéige sich, als ez an mînem heile sî./ die ensúoche ich niender anderswâ;/ ân ir gebot sô wil ich niemer | |
| v%-o div gvͦte nahe/ an minem herzen lit./ /Niemen seneder suoche an mich deheinen rât:/ ich mac mîn selbes leit erwenden | |
| daz überkomen?/ Nein und niht, daz vinde ich dâ./ sô suoche aber ich, daz sî dâ hât verborgen:/ daz vil süeze | |
| ûf berge und in dem tal./ /Mîn sanc wil genâde suochen/ an dich, güetlîch wîp: nu hilf, sît helfe ist worden | |
| der erden gruft beslossen ist, / vor kelde not er suchet uf der erden frist,/ davon die erde dicke stet in | |
| wer güftig ist in argem wandel, uf dem spil/ und suchet me das erz dann diner minne zil,/ vor des geselleschaft | |
| psalmen hat./ Darnach der sprüche buch / des küniges Salomonis such / und halden sine ler geruch./ so wirt dir selikeit | |
| grise/ uns von dem anger wise,/ uf dem die engel suchen nar./ Der edelstein crisolt / gibt fürsten sinem trager holt | |
| klimmen uf der freuden berg,/ für barmung got entzunt./ des sucht er der genaden funt,/ wie das er uß des fluches | |
| cristen sin,/ die sunder zwivels wan/ trost ein an dir gesuchet han./ den hastu der genaden ban/ gezeiget und die helfe | |
| nem./ her Jupiter zustund/ in irer minne wart entzunt/ und suchte mancher hande funt,/ wie das er zu der meide quem./ | |
| der louw sich von im firrt/ und in der wüste sucht sin nar./ dann an dem dritten tag/ er kumet nach | |
| langen tag./ es ist ein troum,/ $s wer glückes goum/ sucht und nicht klimmt des rechtes boum:/ wie glück ist aller | |
| spricht: ‘was sal der alde lutz?’/ Mins lebens amm, ich such oft glückes wege,/ wie ich din ger erfülle und den | |
| herz sich ant, $s das ist nach schaden munder/ und suchet, das im e genaden bot./ sin smerz dich mant, $s | |
| mines heiles zunder:/ du macht erleschen und entflammen not./ nu such ich trostes güte,/ nu ist ir feile nicht,/ die sunder | |
| duibi guitin weirin habi, min ſal un ſienin werin lazi ſuchi dri virzennacht^. Sprichit abir die di uf un clagit^. daz | |
| ſie^. ſo in=ſal min un zu rechti nicheinin werin lazi ſuche, noch in=mac och da=vuri nicht guſueri^. Undi des vratins, des | |
| brengi^. vurrumit he ſich dan werin, den ſal min lazi ſuchi dri virzennacht^. In=brengit he abir des werin nicht^. ſo ſal | |
| die andiri ſiner widirreidi^. So ſal he dan ſienin werin ſuchi dri vierzennacht^. iz in=ſi dan, daz he iz ſelbin curti | |
| habi werin vurrumi wil^. min ſal un ſinin werin lazi ſuchi dri virzennacht, he in=woll=iz dan ſelbin curti bi einimi binantin | |
| die man: "Ich offini iu mine vier wende, d=inni zu ſuchini, ſuaz die diep heri=bracht heit^. da inſezzi ich mich nichtis | |
| uri dan uri vormunde irteilit wirt, ſo ſal ſu un ſuchi dri virzennacht, is he inwendic landis^. ſu in=wolli iz dan | |
| ſien nicht gihabi in=muge, undi ſal dan abir urin vormundin ſuchi dri virzennacht^. Is abir uri vormundi uzwendic landis, ſo ſal | |
| Is abir uri vormundi uzwendic landis, ſo ſal ſu un ſuchi iar undi tac. In=mac ſu ſin dan nicht gihabi, in=wil | |
| ſi wolli^. Suanni di vormundi dir vrowin wirt irteilit zu ſuchini ubir dri virzennacht, mac ſu dan den vormundin dari brengi, | |
| Dô hiez man in gehalten $s allez ir gewant./ man suochte herberge, $s die besten, die man vant,/ Sîvrides knehten. $s | |
| uns her habent gesant:/ Liudegast unde Liudegêr $s die wellent suochen her in iuwer lant./ Ir habt ir zorn verdienet. $s | |
| swaz man der dâ vant./ er sprach: »man wil uns suochen $s her in unser lant/ mit starken herverten; $s daz | |
| iu helfen wenden $s elliu iuwer leit./ welt ir vriwent suochen, $s der sol ich einer sîn,/ unt trouw ez wol | |
| vîende $s ich daz vernomen hân,/ daz si mich wellen suochen $s mit herverten hie./ daz getâten uns noch degene $s | |
| reise $s wol dâ heime sîn./ wellen aber si mich suochen $s her in mîniu lant,/ mirn zerinne mîner vriwende, $s | |
| behüeten $s beidiu êre unde guot./ Die iuch dâ wolden suochen $s ze Wormez an den Rîn,/ daz wil ich wol | |
| ze hove solde gân./ Dô wart ûz den schrînen $s gesuochet guot gewant./ swaz man in der valde $s der edelen | |
| zuo einem berge, $s dar ûf ein burc stuont,/ unt suochte herberge, $s sô die wegemüeden tuont./ Dô kom er für | |
| die an dem antpfange $s mit mir wellen sîn,/ die suochen ûz den kisten $s diu aller besten kleit,/ sô wirt | |
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