Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
suochen swV. (820 Belege) Lexer Lexer BMZ Findeb.
| Duringe./ âne daz iz niht ergie;/ die wartlûte ein ander sûchten sie/ mit tjost, die menlich wart gefrumet,/ ir starken sper | |
| tegelich vor die brucke/ mit sîner slingen sô lief er;/ sûchten sie her ûz, daz was sîn ger,/ als ez doch | |
| gelîch,/ sam sie unser niht entsitzen sich./ herre, erloubet dar sûchen mir.»–/ «swîc stille, ich wil dar mit dir!»/ er zû | |
| haben ich?/ du soldes mit sô grôzem her/ die Cristen sûchen uber mer,/ ob du êre haben woldes./ du clages, daz | |
| der lieben mêre:/ «ez ist bezzer, daz wir die/ vînde sûchen, dan uns sie!»/ sprach er, «ein ieclich/ man uf strît | |
| hie:/ ezn quam dehein mensche nie/ wan armiu wîp, die suochten in/ vor dem tage, dô was er hin./ si funden | |
| zir alsô/ mit zühten sunder twâle:/ ‘Vil ûzerweltiu künigîn,/ ich suoche an dir gerihte./ dur die vil hôhen êre dîn/ mîn | |
| ûf kiusche grôz,/ als ez dîns vater minne enbôt,/ des suochtest dû der megde schôz,/ alsam der wilde einhürne in sîner | |
| wider in/ vor allem meine schûmest./ den friunt du lange suochest ê du zim den wec gerûmest,/ er wirt unsanfte funden | |
| lât es vallen zeiner miete,/ für daz man in niht suoche mêr in holze noch in riete./ wê der edeln diete/ | |
| er milteclichen zol/ verrêre an dem gejegde,/ ê man beginne suochen in mit lasterlicher clegde./ zen êren fliehe er sam der | |
| mit ir tohter wünnevar/ für den erwelten künec dar/ und suochte an im gerihte sâ./ nu was ouch bî der zîte | |
| herzog ûzer Sahsenlant/ und manec herre wîte erkant/ die gerne suochten sînen hof, / und manec werder bischof/ des herze tugent | |
| si niht fremder mære/ und âventiure enruochten,/ wan si gerihte suochten/ vil gerner danne wunder./ Dâmite <und> ouch hierunder/ die arken | |
| zimiere quam gezoget/ der Sahsen herzog unde ir voget/ und suochte sînen kamphgenôz./ er reit ein ros unmâzen grôz,/ und schein | |
| einander ûf der heide/ sich triben ümbe und ümbe./ si suochten wilde crümbe/ und wunderlîche creize. / von slegen wart in | |
| und alsô wol,/ daʒ ich iuwer füeʒe sol/ iemer drumbe suochen./ wol mir, daʒ ir geruochen/ wellent mîner friuntschaft,/ wan ich | |
| wißent das wir noch hint müßen off den weg, und suchent uns allen den schacz den wir han, und all die | |
| darinn mit yren rittern und mit frauwen und jungfrauwen. Auch sucht sie under allem yrm gesinde ein ammen, die Lanceloten allerbast | |
| thorneyen. Er hett eyn sytten, welch man rath an im súcht, kund er im wol geraten, das det er; kunt ers | |
| mir noch nymand me núcz ist umb den dot zu suchen und myn ere zu behalten. Auch bin ich unfro umb | |
| pfert umb und rant was er ummer mocht das kint suchende. So lang reyt er biß ers fand, das es allererst | |
| das es des reches nit entrug. Der ritter fraget yn alsuchende, $t ob es ummer mocht syn, das er im seyt | |
| andern gott und schieden. Und Lancelot reyt syn gesellschafft gehelich suchen. Dem ritter enkam der gedanck nye von dem herczen, und | |
| und all ir gesellschafft, biß an dry die Lancelot $t suchten. Da sie yn sahen das mager pfert ryten, da wundert | |
| zu im was er da mit meynte oder was er sucht mit den gewapeten luten allen. Phariens sprach, er wolt das | |
| und myn lut’, sprach er, ‘die mit uch koment. Wedder súchent ir gut oder argk, das saget mir, wann ich wedder | |
| wiedder Pharien verretery gethan hetten das sie geuneret waren, und suchten gnad an yn. Und Phariens vergab yne, wann yn die | |
| zu lehen hant, on manschafft zu thun. Farent hinweg und suchent die kint! Wolt ir, ich geben uch lút genug die | |
| das wir keynen gesellen haben ders understen gethör das er súchet; wann eyn ritter enmocht es nymmer vol enden noch zwene noch | |
| nacht in sym hofe geliget, wann rytent affter lande und suchent groß abentur! Also múgent ir briß und ere bejagen. Sint | |
| thun, herre’, sprach der ritter, ‘wolt ir die jungfrauwen faren suchen?’ ‘Ja ich’, sprach der knapp, ‘ich soll sie so lang | |
| ‘Ja ich’, sprach der knapp, ‘ich soll sie so lang suchen biß ich sie finde.’ ‘Wolt ir dann myner frauwen nicht | |
| ein ritter wol gewapent. Der ritter fragt yn was er sucht und war er fúre. ‘Ich fare’, sprach der knappe, ‘da | |
| ir da mit zu schaffen?’ ‘Ich weiß wol was ir suchent’, sprach der ritter. ‘Was such ich dann?’ sprach der knapp. | |
| ‘Ich weiß wol was ir suchent’, sprach der ritter. ‘Was such ich dann?’ sprach der knapp. ‘Ir suchent die jungfrauwen’, sprach | |
| der ritter. ‘Was such ich dann?’ sprach der knapp. ‘Ir suchent die jungfrauwen’, sprach er, ‘der der groß ritter hutet.’ ‘Ir | |
| off dem rechten weg zu der jungfrauwen wert die ir suchent.’ ‘Das ist mir lieb’, sprach der knapp, ‘so furt mich | |
| sich gesamelt eins morgens frú und kamen den konig Artus suchen da er gelogiert was off der Humbern. Des wart der | |
| myn laster. Es ist groß schand das ein ritter jost súchet an den andern, der erger ist dann er sy. Geschicht | |
| ob im off der porten. ‘Herre ritter’, sprach er, ‘was suchent ir?’ ‘Ich wer gern darinn’, sprach der ritter. ‘Das wirt | |
| enhett. ‘Herre ritter’, sprach er zu dem wißen ritter, ‘was suchent ir?’ ‘Ich sehe gern die abentur $t von der burg’, | |
| Der sattel enkunde yn nicht enthalten, er must die erden suchen ser ungefuglich, und qwetste yn sere. Der wiß ritter stund | |
| sie den rittern weren abgeschlagen die die abentur da hetten gesucht. Gegen dem heubt stunt ye ein grab, da der ritter | |
| konig.’ ‘Ir sint wolkumen’, $t sprach er, ‘ich han uch gesucht.’ Er nam das roß mit den sporn und schlug in | |
| Der ob der porten was fragt den ritter was er suchte. ‘Min herre der konig sante mich herre’, sprach er. Und | |
| dem konig und zu der koniginne und reit den ritter suchen; und der konig und syn gesellschafft ritten heimwert denselben weg | |
| da ichs behalten mag!’ ‘Gut herre’, sprach der ritter, ‘was suchtent ir die zytt nachtes alda da wir uch funden?’ ‘Herre’, | |
| furter von mym herren Gawan, wie er den wißen ritter sucht und wa. //Uns sagt die hystoria furter von mym herren | |
| hystoria furter von mym herren Gawan: da er den ritter sucht der die Dolorosen Garden gewann, er reyt funffczehen tag das | |
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