Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
suochen swV. (820 Belege) Lexer Lexer BMZ Findeb.
| aber nit wie er sin ding da mit anfahen mocht: súcht ern zu Sorelois und fúnd sin da nit, so were | |
| er des zu rade das er yn zu Sorelois solt suchen, er was aber sere zu ungereche von siner wunden, die | |
| sinnen, nacket und barfuß. Sie bereit sich und reit yn suchen zu Kornewail von stet zu stet und von dorff zu | |
| bliben. Gebt mir urlob und laßt mich einen andern herren suchen, der mir me gutes und ere thu dann ir, und | |
| kemenaten mit zorn. Da warff er einen mantel umb und sucht uber alles jhens huß ob iemand $t die glene zu | |
| steyn geheben kan, der sol die abenture enden die ir suchent.’ Lancelot tast den sarck ane zum schwern ende und hub | |
| sprach sie, ‘erbarme dich uber ein arme jungfrawe, die dich suchet zun meisten nöten dar sie ie yn kam.’ ‘Stent uff, | |
| werlich lenger und solt das on stritt haben das ir suchent! Das wil ich durch uwern willen thun, wann ir mir | |
| durch die lincken schultern fure. Da must er die erde suchen wedder er wolt oder enwolt, und die glene brach im | |
| das er des nehsten tages wolt riten myn herren Gawan suchen. ‘Wie’, sprach Key, ‘ist er geselle an der suchung?’ ‘Ja | |
| fru uff wol mit drich gewapenten rittern myn herren Gawan suchen. Auch sante der konig selb ritter mit im, die allen | |
| bi uber ein mile, er wúste wol das er yn suchen solt. ‘Darumb wolt er nit das ir nach im ferre | |
| di enge[l] irschinen geruchtin,/ do si ir uůze dar umbe suhten:/ daz hastu gebezerit alliz,/ alse der gute sanctus iohannis/ zu | |
| uon dinen kinden,/ der nemac njemer ujnde/ neheinerslahte gnade./ so suchistu si leider trage,/ uber den is daz urteil gegeben,/ daz | |
| daʒ in die frowen mit ir ſalben ʒů dem grabe ſůhtent, vnde daʒ er in do lebinde erſchein. Der ſchóne ſanc, | |
| dem selbe tranke. Batenie gesoten unde genutzet vertribet des milzen suche. Daz selbe hilfet den lebersuchtigen. Vier unze batenien unde win | |
| Di ist heizer unde truckener nature unde stillet der lebern suche. Si ist ouch gůt wider di vergift unde heilet di | |
| ////Diͤ bittercheit ser din herz besůchte,/ dů Herodes dinen sun sůchte,/ de dötlich wold dat leven sterven,/ Herodes wolde Jhesum verderven./ | |
| als ze wedde,/ diͤ gůde l#;iude, diͤ engel reine/ si suͤchent $’n heilant algemeine,/ si hoffent, dat in der selger spisen/ | |
| engel niͤt endrouch,/ de si $’t kint hiͤʒ zů Bethlehem sůchen/ in einer kribben bewunden bit důchen./ si vunden, als in | |
| he helt groʒ otmuͤdicheit/ in diser ern ind stedicheit./ //Si ensuͤchent irs selves ere niͤt/ als Lucifer, den sin stolzheit verriͤt,/ | |
| n beidet,/ he siͤt alein an, dat he minnet,/ he suͤcht alein, des he gesinnet –/ also sulen diͤ megde reine/ | |
| ir sinne,/ mach in suͤʒ dins liͤven minne,/ dat si suͤchen bitz an den dot./ den groʒen liͤven wiʒ ind rot,/ | |
| niͤman was din vröud gemeine,/ wand din vil otmuͤdich magetdům/ ensůcht an niͤmen noch lof noch rům;/ du hiͤlds besloʒʒen dins | |
| dit urkund an den bůchen,/ wil wir it bit vliʒe sůchen./ //Den propheten van aneginne,/ den got hat erl#;iuchtet ire sinne,/ | |
| uns besiͤn?/ wat macht du din herz an uns ziͤn?/ suͤch den, de uns gemachet hat,/ de hiͤr enboven is, dat | |
| dat min schepper, dů ich in vant,/ rast in mir sůcht ind vant si ze hant./ he vant in miner selen | |
| barmherzlich ane siͤn,/ wand wir zů dinem vanen vliͤn!/ wa suͤchten wir baʒ help ind rat/ na unser groʒer missedat,/ diͤ | |
| lif,/ daz is, daz ig armez wif/ bit diner helfen suochen:/ daz la mig, herre, vinden!/ //Des sie min bode ce | |
| nún koͤre: <VERS>«Wir loben dich, herre, das du úns hast gesůchet mit diner demuͤtekeit./ Wir loben dich, herre, das du úns | |
| Du solt gemartert werden mit mir, verraten in der abegunst, gesůchet in der vare, gevangen in dem hasse, gebunden in dem | |
| unmenschliche not;/ mir were vil sanfter ein menschlich tot./ Ich sůche dich mit gedanken/ als ein juncfroͮwe verholn ir liep./ Des | |
| getan manigen tag, wa ich ie sunderliche gnade gap, da sůchte ich ie zů die nidersten, minsten, heimlichosten stat; die irdenschen | |
| wirt verkoͮffet im heligen jamer nach siner liebi. Sie wirt gesůchet mit der schar der manigvaltigen trehnen na irem lieben herren, | |
| grúwelich und sprichet bitterlich: «Ir verflůchten mit mir, was vroͤden sůchent ir hie? Joch gehortent ir nie gůt von mir gesagen, | |
| minne tůt dem reinen herzen vil manig suͤsse not, die sůchende minne ist ir selbes alleine, die bekante minne git sich | |
| Do vragete in die sele, wes er lachete, was er sůchte und wes er pflege. Do antwúrt er und sprach: «Ich | |
| sprach er aber: «Ich bin geistlicher lúte kamerer und ich sůche an in zweigerleie krankheit, die si allerschierest von gotte scheident: | |
| fleisches ane rechte notdúrftekeit und an allen sinen fúnf sinnen sůchet, so werdent si unkúsche, das ist: grob und las; und | |
| suͤssen grunt.</ZG>/ <ZG>Dú tragheit versumet richen schatz,/ der heilige vlis sůchet nit ze sere sin gemach.</ZG>/ <ZG>Dú untrúwe git iemer valschen | |
| balg vol wassers und pingete mich also sere, das ich sůchte gnade zů únserem herren. Do kam mir ein wis engel | |
| ist, er werde selber e geruͤret mit disen drin; ich sůche helfe, wan mir ist leider alze we. Ich habe drú | |
| Das vierde ist: nothelfig in der heimlicheit. Glosa: das man sůche und vrage, wa die ellenden siech sien und die gevangenen, | |
| Die engele sungen gotte einen lobesang. Die hirten kamen, si sůchten und vunden in einer gastkrippfen offenbar bewunden $t únser war | |
| weren bekant die ungetrúwen girere, die allen iren trost hie sůchent uf der erden. Mer da was oͮch an geneiet dú | |
| der vindest, die dich mit aller maht in allen dingen sůchent und mit stetem vlisse din gebruchent, und die dich in | |
| selben namen, als Jhesus gieng von sinem vatter, do er sůchte das eine verlorne schaf also lange, das er von minnen | |
| wir úns aber mit úns selben alsus cleiden. Alsus gezieret sůche ich Jhesum, minen suͤssen herren, und ich vinde in mit | |
| boͤse dunken./ So du úbel tůst, so soltu zehant gnade sůchen./ So du itellich bist, so soltu dich voͤrhten./ So du | |
| zit mit got vereinet si <N>VIII</N>. Wie ein mensche got sůche <N>IX</N>. Wie dú minnende sele lobet únsern herren mit allen | |
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