Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
suochen swV. (820 Belege) Lexer Lexer BMZ Findeb.
| laider ainen gaiſtlichen viant fliegenden in den lvften, der iendiv ſvͦchet, wa er den vinde, den er verſlinde. Der eniſt niht | |
| birgit.’ Numquam ad remedium peruenit, qui curari erubuit. Der gnadi ſůchit, der vindit gnadi, alſo da geſchribin iſt in dem êwangelio: | |
| pulſate etc. ‘Bîttet’, ſprichit unſir herri, ‘ſo werdit ir gewêrt. Svͦchit, ir vindit, klophit, ſo werdit ir inlâzzin.’ Daz himelrîche ſchulin | |
| vindit, klophit, ſo werdit ir inlâzzin.’ Daz himelrîche ſchulin wir ſůchin mit rehtime lebin, deſ ſchulin wir gern. Mit lûterm gebet | |
| Er hat allin den ſine gnâde eroffint, die ſi da ſůchin wellint. Ir ſchult abir vil wol wizzin, daz div ſelbe | |
| die unde ergab ſich da ſchuldich allir ir ſundin unde ſůchte da gnâde. Die ſi da bechandin, daz ſi ein ſundic | |
| deſ uerzîhet, deſ ſi in inneclîchen gebitet. $t Uon div ſoͮchet ir genâde, beuelhet ire alle iwer ſache, beuelhet $t ire | |
| ubele. Amen. Nu beuelhet ivch uil dicche ſande Marien unde ſoͮchet ire genade, chlaget ir iwer nôt, ſendet ſî ze boten | |
| einen brief ſcreib. Do in do ſine ſunde ruwen, do ſoͮht er gnâde mit grozzer boͮzze ze der oberſten chuneginne $.s$. | |
| mit uil unzallîchen ſunden bewollen waſ. Do ſi ire gnâde ſoͮhte, do half ſi ire zire ſuneſ hulde, daz ſi, div | |
| div, lieben lute, minnet diſen ungewiſſen rîchtoͮm niht ze harte. Soͮchet den gewiſſen rîchtoͮm, den er iv ſelbe geheizzen hat. Vnſ | |
| missetête, kume vur den meister unde die brûdere unde gnâde sûche dêmûteclîche. Ist ouch, daz er ime des niht envolget unde | |
| hûse veret, alleine kume er kurzlîche von ime selben unde sûche gnâde, unde ob er doch zwô naht oder luzel mêr | |
| an des priores stat dâ sitzet, umme sîne schult gnâde sûchen, dânâch sal der commendûr von den brûderen hôren, wie getâne | |
| apostelen, $t daz daz heilsam ist, daz man gerne rât sûchet unde ouch gerne gûtes râtes volget, alsô lieset man von | |
| hat gegeben, daz sî gerne gûte lêre hôren unde rât sûchen unde des volgen. Darumme gezimt ez wol dem meistere, der | |
| die under ime sint, daz sî gerne unde vlîzeclîche rât sûchen unde gûtes râtes geduldeclîche volgen, wende man liset in den | |
| sô die gecît ûz sint, sô sal man eine venie sûchen, biz ein pater noster unde ein âve Maria ist gesprochen, | |
| sîne buoze./ dar nâch viel er im ze vuoze/ und suohte sîne hulde./ daz er im sîne schulde/ vergæbe, des begund | |
| mit gewalt iemen wider sin und wolte die stet daruber sůchen, swaz dem der selpschol taete oder swers im hulfe, die | |
| der arme uz aller not,/ der fr#;uon ere hof da suchet/ und des vil gerne ruchet,/ daz si im sin notdurft | |
| si wilchomen sîn./ er sprach: #.,du hast den hof min/ gesuchet, so du beste chanst./ sit du mir solher eren ganst./ | |
| dem mute sin,/ #.,daz mich sande Martin/ hie heim hat gesuchet/ und der genaden ruchet,/ daz er mich und min gut/ | |
| #.,und ist hie îeman,/ des wirde ich schiere gewar.#.’/ er sůhte hin und dar./ do sach er si dort oben stan./ | |
| han firbroken viren unde vasten,/ ich $p/ daz ich $pro negesutha/ noch umbe sin dienest nerutha,/ so ich van rethe solde | |
| so wæriz unergangen,/ daz got mit dir getan hat./ nu suche ich armer dinen rat,/ diner helve ist mir not./ durch | |
| her nach rosenbluomen gie."/ ich sprach: "minneclichiu frouwe,/ din genade suoche ich hie."/ /An si bewande ich min gemüete/ und dar | |
| vol:/ diu wisheit stet nach guote./ /Wa sol ich herren suochen,/ die lobes nu geruochen?/ die sol frou Ere wisen./ swer | |
| ouch min niht warten,/ da stet der grüene kle,/ noch suochen in den garten/ bi wolgetanen kinden: $s ich swebe uf | |
| herzen trage,/ daz er mit allem ruoche/ dem lîbe unmuoze suoche:/ dâ mite sô müezeget der muot/ und ist dem muote | |
| Tristande seit,/ die rihte und die wârheit/ begunde ich sêre suochen/ in beider hande buochen/ walschen und latînen/ und begunde mich | |
| got lônen müeze/ und alse ich iuwer vüeze/ iemer gerne suochen sol./ vriunt unde hêrre, ir wizzet wol,/ belîbens mac hie | |
| Tristande./ waz half daz? ern was dâ niht:/ al sîn suochen was ein wiht./ und alse er sîn dô niht envant,/ dô | |
| tugent/ und jugent daz guot unruochet,/ dâ ez daz alter suochet,/ wie si sich under in beiden/ ie kunden sô bescheiden,/ | |
| hân wir ouch der muoze niht,/ daz wir die glôse suochen/ in den swarzen buochen./ //Noch ist der verwære mêr:/ von | |
| wîset si ze wunsche wol,/ diu weiz wol, wâ si suochen sol/ der minnen melodîe./ si unde ir cumpanîe/ die müezen | |
| zeiner ammen gegeben,/ daz si ir lîpnar unde ir leben/ suochen in ir lêre;/ wan sîn hânt guot noch êre,/ ezn | |
| under landen schade ergât;/ sô suln si beidenthalben rât/ beidiu suochen unde vinden/ und suln ez mit ir kinden/ wider ze | |
| wie langer vüere oder war,/ und enwiste ouch niht wen suochen./ waz rach er an den buochen,/ der diz hiez schrîben | |
| mite hân ûf geleit.’/ er kêrte dannen unde reit/ und suohte her unde hin/ ûf den gedingen, ob er in/ iender | |
| gereisen alle viere/ si riten von ein ander sâ,/ diu suohte hie und disiu dâ./ nu ergiengez, alse ez solte/ und | |
| alsô./ got der wil unser ruochen:/ ich wæne, den wir suochen,/ daz wir den haben vunden.’/ sus riefens an den stunden/ | |
| wâren alle dâ zehant./ die nam ouch er besunder/ und suohte rât hier under/ sô verre und alsô sêre,/ als dem | |
| daz der als irreclîche/ von rîche ze rîche/ sîne nôtdürfte suochen sol./ im solte billîch unde wol/ ein rîche dienen oder | |
| der lîch:/ ern truoc an keiner stat hin dan,/ er suohte allenthalben an/ al von obene hin ze tal;/ er nam | |
| er alle und gie dan/ an eine sprâche sunder/ und suohte rât hier under./ nu dûhte si daz mære/ sô rehte | |
| stric dâ./ er nam sîn herze und sînen sin/ und suohte anderunge, in in,/ sôn was ie niht dar inne/ wan | |
| minne/ mit gegelletem sinne,/ mit valsche und mit âkust/ und suochen danne an ir die lust/ des lîbes unde des herzen:/ | |
| mit unwerde/ vertreten in der erde;/ ob wir si gerne suohten dâ,/ wirn wizzen alles gâhes wâ./ sô guot, sô lônbære/ | |
| er unde Îsôt, si beide/ beliben an ir triure/ und suohten âventiure/ in anclîcher trahte,/ mit wie getâner ahte/ daz iemer | |
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