Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
spîse stF. (490 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| und wurmes biß verwunt./ o krüz, von dinem rise/ zu spise $s des lebens frucht uns nart./ wir waren tot./ $s | |
| geste, $s dâ man in sitzen riet./ vil der edelen spîse $s si von ir müede sciet/ unt wîn der aller | |
| $s der wirt der hiez ir pflegen/ mit der besten spîse. $s er hete sich bewegen/ aller slahte scande, $s die | |
| von lande $s die snellen riter lobesam./ Si fuorten rîche spîse, $s dar zuo vil guoten wîn,/ den besten, den man | |
| genuoc./ Vil manic hergesidele $s mit guoten tavelen breit/ vol spîse wart gesetzet, $s als uns daz ist geseit./ des si | |
| mit vreuden vil benomen./ die boten bat man sitzen, $s spîse man in truoc,/ der hiez dô geben Sîfrit $s sînen | |
| hey waz man der dâ vant!/ do bereite man den spîse, $s die dâ kômen in daz lant./ 13. ÂVENTIURE/ Alle | |
| mit reit ouch Sîfrit $s in hêrlîchem site./ maniger hande spîse $s die fuorte man in mite./ z$’einem kalten brunnen $s | |
| wart gerüeret, $s zefüeret manic brant./ hey waz man guoter spîse $s in der aschen ligen vant!/ Dô sprungen von dem | |
| anger $s saz ir dâ genuoc./ hey waz man rîcher spîse $s den edeln jegeren dô truoc!/ Die schenken kômen seine, | |
| $s unt minnet wætlîchiu wîp./ Dar zuo gît man iu spîse, $s die besten die ie gewan/ in der werlt künec | |
| sint uns verdorben $s ûf den verren wegen,/ unt der spîse zerunnen«, $s sprach Hagen der degen./ »wir vinden$’z ninder veile. | |
| $s und ruowen an den tac./ do bereite man die spîse; $s der wirt ir güetlîche pflac./ Dô si enbizzen wâren, | |
| $s »jane mag es niht gesîn./ wâ næmet ir die spîse, $s daz brôt und ouch den wîn,/ daz ir sô | |
| ir sult mir niht versagen./ jâ gæbe ich iu die spîse $s ze vierzehen tagen,/ mit allem dem gesinde, $s daz | |
| dô daz trinken $s von der hende swanc/ und%..e eteslîche spîse, $s die man ze hove truoc./ dô kom im vor | |
| geste $s güetlîche pflegen,/ und soldet den herren $s guote spîse tragen,/ und liezet mich diu mære $s mînen lieben herren | |
| ze mînem hûse $s ich si geladet hân,/ trinken unde spîse $s ich in güetlîchen bôt/ und gap in mîne gâbe: | |
| lochere synt an deme munde; in dat eyne geyt dy spyse vnde drang in den maghen. Jn dat ander geyt dy | |
| vant sîn ezzen al bereit./ ___Ich muoz iu von ir spîse sagen./ diu wart mit zühten für getragen:/ //man diende in | |
| leit),/ mit ir selber hant si sneit/ dem rîter sîner spîse ein teil./ diu frouwe was ir gastes geil./ dô bôt | |
| kunt./ alsus sprach diu wîse./ "du bist kaste eins kindes spîse:/ //die hât ez vor im her gesant,/ sît ichz lebende | |
| lîbe vant."/ ___Diu frouwe ir willen dar_an sach,/ daz diu spîse was ir herzen dach,/ diu milch in ir tüttelîn:/ die | |
| nieht./ wært ir ze frumen wîse,/ ir næmt iu ander spîse./ dort stêt brôt unde wîn,/ und ouch zwei pardrîsekîn,/ alss | |
| in den barn er sich sô habte,/ daz er der spîse swande vil./ daz nam der wirt gar zeime spil:/ //dô | |
| tisch gedecket was./ der gast ze sîme wirte saz,/ die spîser ungesmæhet az./ der wirt sprach durch höfscheit/ "hêrre, iu sol | |
| dâ wirt gefreut vil selten mûs./ wan diu müese ir spîse steln:/ die dörfte niemen vor mir heln:/ ine vinde ir | |
| diet gelabt./ dô was der burgære nar/ gedigen an dise spîse gar:/ Ir was vor hunger maneger tôt/ ê daz in | |
| sô/ dês die burgær wurden vrô:/ sine truogen niht wan spîse./ daz fuogte got der wîse./ ___Hin von den zinnen vielen/ | |
| soldier:/ wan dâ trinket niemen bier,/ si hânt wîns und spîse vil./ dô warp als ich iu sagen wil/ Parzivâl der | |
| ich iu sagen wil/ Parzivâl der reine./ von êrst die spîse kleine/ teilter mit sîn selbes hant./ er sazt die werden | |
| Kingrûnes schumpfentiur./ och kom in heidensch wilde fiur/ mit der spîse in daz lant./ daz ûzer antwerc wart verbrant:/ //ir ebenhœhe | |
| uns niht erbarmen"/ sprach diu gevangene ritterschaft./ "dort inne ist spîse alsölhiu kraft,/ wolt ir hie ligen noch ein jâr,/ si | |
| nâch jener bôt die hant,/ daz er al bereite vant/ spîse warm, spîse kalt,/ spîse niwe unt dar zuo alt,/ daz | |
| bôt die hant,/ daz er al bereite vant/ spîse warm, spîse kalt,/ spîse niwe unt dar zuo alt,/ daz zam unt | |
| hant,/ daz er al bereite vant/ spîse warm, spîse kalt,/ spîse niwe unt dar zuo alt,/ daz zam unt daz wilde./ | |
| saget von himelrîche./ ___in kleiniu goltvaz man nam,/ als ieslîcher spîse zam,/ salssen, pfeffer, agraz./ dâ het der kiusche und der | |
| schulde niht verkorn/ von der meide wol_geborn./ doch schuof er spîse dar genuoc:/ Kingrûnz für Orilusen truoc./ ___Cunnewâr diu lobes wîse/ | |
| Orilusen truoc./ ___Cunnewâr diu lobes wîse/ sneit ir bruoder sîne spîse/ mit ir blanken linden hant./ frou Jeschûte von Karnant/ mit | |
| Gâwâns strâze ûf einen walt/ gienc: dar sander weideman/ und spîse verre mit im dan./ urloup nam der werde helt:/ Gâwân | |
| wîn, lûtertranc,/ brâhten juncfrowen dâ mitten kranc,/ und ander guote spîse,/ fasân, pardrîse,/ guote vische und blankiu wastel./ Gâwân und Kyngrimursel/ | |
| iuch stêt."/ ___Si sprach "dâ kumt mir vonme grâl/ mîn spîs dâ her al sunder twâl./ //Cundrîe la surziere/ mir dannen | |
| la surziere/ mir dannen bringet schiere/ alle samztage naht/ mîn spîs (des hât si sich bedâht),/ die ich ganze wochen haben | |
| kœm dir der künec Artûs,/ du behieltst in ouch mit spîse wol./ nu tuo als ein wirt sol,/ füer disen rîter | |
| des marter zît,/ der stæten lôn nâch dienste gît./ swaz spîse ich ûz brâht durch got,/ die teil ich mit iu | |
| ouch dez prôt./ sîn kiusche im dennoch mêr gebôt,/ der spîse het er keinen muot,/ vische noch fleisch, swaz trüege bluot./ | |
| enpfæhet/ swaz guots ûf erden dræhet/ von trinken unt von spîse,/ als den wunsch von pardîse:/ ich mein swaz d’erde mac | |
| pflac./ der wirt gruop im würzelîn:/ daz muose ir beste spîse sîn./ der wirt sînr orden niht vergaz:/ swie vil er | |
| manegen tac ungâz er gienc,/ so er vermiste dâ sîn spîse hienc./ //___Die zwêne gesellen niht verdrôz,/ si giengen dâ der | |
| giengens wider zuo den koln./ man dorfte in niht mêr spîse holn:/ dane was gesoten noch gebrâten,/ unt ir küchen unberâten./ | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 >> |