Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlänge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sorge F. (708 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

SM:Gl 1: 7, 9 ich kunde volleklagen niet,/ wie mir geschiet/ * Von senelichen sorgen/ âbent, sehent, unde morgen/ hiebî, wizzent, dur daz jâr:/ diz
SM:Gl 1: 8, 2 daz jâr:/ diz ist vil wâr!/ //Mir gît diu hêre/ sorgen mêre,/ danne ich liebes ie gewan./ ez ist ir êre,/
SM:Gl 3: 5, 2 mîn./ //Nu frâget menger, wie mîn sin/ gesetzet habe der sorgen buoz,/ sît ich so nidertrehtig bin,/ daz ich ir minne
SM:Gl 3:10,12 zehant./ daran gedenken, die dir sîn,/ und sorgen umbe die sorge mîn./
SM:Had 2: 8, 4 hôhe pfaffen, ritter guot./ da wart mîn muot $s vil sorgen frî./ Ich hâte ir gunst, die doch nit hulfen mir./
SM:Had 7: 1, 2 êlich man,/ der hûs sol hân, $s er müezze in sorgen stên./ Nôtig lidig man fröit sich doch mangen tag,/ er
SM:Had 14: 1, 7 $s der wil so schiere ûf gân./ Des ich wunder sorgen hân,/ wie ez uns noch irgange:/ ir nâhen umbevange,/ die
SM:Had 16: 1, 1 ie, daz biderbe liute mir rieten.’/ //Mîn herze tuot mich sorgen rîch:/ Ez achtet, wâ so minnenklich/ Ein reiniu frowe sî/
SM:Had 16: 2, 6 gar ûz leide,/ darinne ich sterben muoz,/ ir tuont mich sorgen buoz./ //Ach, gæbe mir diu guote baz,/ So wurde ich
SM:Had 16: 7, 5 ir sîn/ mit ir wol guoten willen,/ so wære mîn sorge hin/ und sendes herzen pîn./ //Swer arbeit muoz hân $s
SM:Had 22: 1,11 næme sîn in der schiure war:/ dâ wurde ich lîchte sorgen bar!/ //Ez ist dien wol geteilet,/ der frowen gênt dahin:/
SM:Had 23: 1, 1 die ern, diu hœhet muot!/ //Diu voglîn wâren in mangen sorgen/ noch al daher den winter kalt./ Si smuchten sich die
SM:Had 24: 2,10 lîchte niemer schîn./ Des bin ich bar/ fröiden und vol sorgen, wiez gevar:/ wan dar/ minne ouch ich, dâ mich huote
SM:Had 25: 1, 8 nicht in senelichem leide,/ ûf der heide $s wurde mir sorgen rât./ //Der ich alle mîne tage diente,/ diu gesprach noch
SM:Had 28: 1, 8 wirt man snêwes und rîfen schier gewar./ winter bringet uns sorge her und anderswar,/ wunnen bar $s werdent diu lant so
SM:Had 30: 1, 7 sir sang wen lân./ Dâbî ist er ouch bî senden sorgen schade:/ sî wæren ân in doch vil ze swære!/ ich
SM:Had 31: 5, 6 fruo./ Vor heinlîche wart nie nicht:/ sî kan wenden $s sorge und enden $s fröiden kraft;/ sigehaft $s wits gerne, swâ
SM:Had 41: 1, 4 haben leit gegebin/ umb hôhen muot./ Uns tete ê winter sorgen vol,/ nu mag man frœlîch leben/ den sumer guot./ Man
SM:Had 41: 3, 4 mich des wenden?/ da wær nieman./ So wurde ich lîchte sorgen frî:/ sin möchte mit linden henden/ mîn nicht erslân./ Wir
SM:Had 42: 1, 3 so kûme dol./ //Jâ klage ich die sumerzît:/ winter gît/ sorgen vil, $s der wil $s des nû nit lân./ Er
SM:Had 43: 1,14 dike/ minnezike/ mag im dâ irzeigen:/ secht, daz tuot in sorgen bar./ //In der erne/ pfligt man gerne/ fröide und wilder
SM:Had 43: 3, 4 manger stunden/ mich zuo mîner frowen,/ daz tæt mir ouch sorgen buoz./ Merker hüeten/ kan so wüeten,/ so ich si wolte
SM:Had 44: 2,10 $s der ist so guot./ der herbest tuot $s uns sorgen bar.’/ //Doch was mangem minner baz,/ do sumer was, $s
SM:Had 44: 5, 3 $s mîn frowe guot;/ wan sî mich tuot $s in sorgen slag/ Und si mich gitrôste nie,/ swie wê mir ie
SM:Had 50: 1, 4 manigvalt,/ Wan ir beider $s wille stellet sich inein./ ir sorge ist klein: $s si sint so minnen balt./ Wan sorgent
SM:Had 51: 3, 8 Dâ wirt brust an brust so wol gedruket,/ daz da sorgen mag belîben nicht,/ beider lîb zesemene nâch gesmuket,/ dâvon dâ
SM:Had 52: 3, 7 an wîb so wunnerîch./ Des tuot ie $s wunder (_) sorgen buoz/ ir zartlich gruoz $s doch mangem man,/ der kan
SM:Had 54: 8, 5 gegen ir wunnen dar./ Mir gît ir $s frömden grôzzer sorgen zol/ und jâmer dol. $s daz leit si wol/ vertrîben
SM:HvF 2: 2,11 wolgestalt,/ die kunnen mîn vâren:/ und sol ez verjâren,/ mîn sorge wirt manicvalt./ //Ach, solde ich geleben,/ daz mir diu vil
SM:HvF 2: 3, 3 //Ach, solde ich geleben,/ daz mir diu vil guote/ von sorgen wolte scheiden den lîb!/ Si mehte mir geben/ wol vil
SM:HvS 1:14, 4 schœner frouwen vil./ dâ wirt maneger wolgemuot/ * und ouch sorgen vrî!/ //Ahî, $s nu sî $s vil sælig, swer mit
SM:HvS 2: 2,10 mich von ir scheiden niht./ ist, daz man mich in sorgen siht,/ waz darumbe? ez kumt noch, daz man mir fröiden
SM:HvS 4: 4,10 nieman bezzer wunne/ vinden alde erdenken kunne:/ ez tuot aller sorgen bar./ //Sît der wunnen niht gelîchen/ kan gegen hôhen êren,
SM:HvS 5: 1, 3 hande bluot/ aber nû der meie hât./ dâbî hab ich sorge manigvalt:/ Al mîn hôher muot/ gar an einem wîbe stât,/
SM:HvS 5: 2, 3 //Frouwe guot, verjage/ mîne senelichen nôt,/ die ich in manigvalden sorgen hân/ Alle mîne tage!/ dîn vil süezzez mündel rôt/ mag
SM:HvS 5: 2, 6 dîn vil süezzez mündel rôt/ mag mîn herze ûz allen sorgen lân./ Refr.: Genâde, frouwe mîn,/ tuo mir schiere helfe
SM:HvS 5: 5, 6 spræche: ‘teil,/ darzuo sî daz wellen dîn:/ dir mag schiere sorgen werden buoz!’/ Refr.: Genâde, frowe mîn,/ tuo mir schiere
SM:HvStr 3: 1, 6 aber leide./ Den âbent, den morgen,/ den stên ich mit sorgen/ vor der vil minnenklichen./ und næme sî den dienest mîn,/
SM:JvR 1: 2,10 geloubent mir, wer haltet daz,/ der wirt ze jungest aller sorgen lære./ got wil, daz triuwe zuo zim var,/ so hœrt
SM:JvR 1:10,12 wem danne ir güete wonet bî,/ der muoz sîn aller sorgen vrî./ wer hât ir gunst, der sitzet ûf $s dem
SM:JvW 2: 2, 2 ir gemüete kumberlîche stân./ //Sît der winter twinget/ und ze sorgen bringet/ manig vogelîn,/ Zuo den ich gelîche/ mîn herze sicherlîche/
SM:JvW 5: 2, 8 sich mîn herze gen ir vermezzen,/ swie si hât mit sorgen mich besezzen,/ daz ich mîner fröiden habe vergezzen./ âne trôst
SM:JvW 5: 3, 3 volge dir, sam dû mich lêrest:/ dâvon ist mir sende sorge kunt,/ Die ich tougen trage und verborgen/ mangen tag, den
SM:JvW 5: 3, 7 von der minneklichen wunt./ Owê, si lât mich in den sorgen alten,/ davon mîn herze muoz so dike erkalten./ ich möhte
SM:KvA 1: 3, 6 da twinget den âbent und den morgen?/ ich lebe in sorgen,/ daz klage ich ir./ //Sol ich sî $s niht schowen,/
SM:KvA 2: 4, 4 Ich muoz grâwen, $s ald ir minne/ tüege mich an sorgen bar./ Seht, dem tuot si ungelîche,/ diu vil reine, sælderîche./
SM:KvL 1: 2, 7 hôhiu kunst an ir vil reinem lîbe./ si kan wol sorge wenden/ und hôhgemüete senden./ si kan noch mê:/ si kan
SM:KvL 1: 3, 3 flîzze hât gegozzen/ nach wunsch ein schœne bilde,/ dest mir sorge wilde:/ sîn schœne tuot/ mih dike und ofte hôhgemuot./ Daz
SM:KvL 1: 5, 7 wirt./ Swer lieb tougen minnet, hî, wie dâ zerstiebent/ die sorge von der liebe!/ wan spürt da minnediebe,/ daz tougen lieb/
SM:KvL 2: 5, 3 $s mir genædeklîchen,/ herzeliebe, süezze frowe reine, sælig wîb!/ Mîn sorge wende $s mir vil sorgenrîchen,/ sît so gar genædig ist

Ergebnis-Seite: << 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 >>
Seite drucken