Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sorge F. (708 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

MarlbRh 106, 19 ich wist, dat mich got niͤt enliͤʒ,/ dem ich min sorgen had bevolen./ min herze drůch diͤ birnende kolen,/ dat sint
Mechth 5: 24, 67 denne alleine, das si die súnde lassen. «Mere alle ir sorge und arbeit», sprach únser herre, «solte dar umbe geschehen, das
Mechth 6: 1, 72 gotlicher vroͤde und únser irdenisch schulunge wellen wir buwen mit sorgen, wan wir haben kein gewisse vrist ze lebende untz ze
Mechth 6: 32, 31 den heligen confessorn, die mit manigen arbeiten wachten und mit sorgen bihte horten. Alse vil als wir strites haben unúberwunden und
MemMori 134 wol bevindin./ ir ilint allo wol getuon:/ ir ne durfint sorgen umbe den lon./ so wol imo der dar wol getoͮt:/
MF:Mor 7: 4, 5 rúomes zîhen wil, vür wâr, der sündet sich./ Ich hân sorgen vil gepflegen/ und den vrouwen selten bî gelegen,/ ôwê,/ wan
MF:Mor 8: 1, 6 dem venster stân?/ diu vil wolgetâne/ diu tuot mich âne/ sorgen, die ich hân./ Si liuhtet sam der sunne tuot/ gegen
MF:Mor 9: 1, 10 sî an siht,/ der muoz ir gevangen sîn/ und in sorgen leben iemer mê./ /In den díngen ich ir dienstman/ und
MF:Mor 13: 2, 7 gar unhô./ diz ist ein nôt, diu mich sanges betwinget./ sorge ist unwert, dâ die liute sint vrô./ /Diu mînes herzen
MF:Mor 21: 3, 5 nâhen an sîn herze gê./ Ich erkande mâze #s+vil#s- der sorgen ê,/ disiu sorge gêt mir vür der mâze zil:/ hiute
MF:Mor 21: 3, 6 herze gê./ Ich erkande mâze #s+vil#s- der sorgen ê,/ disiu sorge gêt mir vür der mâze zil:/ hiute baz und áber
MF:Mor 23: 2, 7 dô ich vor ir kniewete, dâ si saz/ und ir #s+sorgen#s- <gar> vergaz./ /Ich vant si an der zinne/ eine, únd
MF:Mor 24: 2, 2 genaedic wol,/ daz si mich noch tuot von allen mînen sorgen vrî./ des bin ich #s+vrô#s- reht als ich sol./ ich
MF:Mor 29: 1, 5 an sange, an vröide, missegât./ Sît daz diu werlt mit sórg%\en sô gar betwungen stât,/ maniger swîget nu, der doch dicke
MF:Mor 31: 1, 1 nie verdrôz./ Dô tagte ez.’/ /Hât man mich gesehen in sorgen,/ des ensol niht mêr ergân./ wol vröiwe ich mich alle
MF:Mor 31: 3, 7 sô muoz man bî der ungemuoten/ schar mich in den sorgen sehen./ /Mir ist geschehen als einem kindelîne,/ daz sîn schoenez
MF:Reinm 3: 2, 9 bî./ guot gedinge michn lât/ in der swaere./ mir ist sorge harte unmaere./ mîn hérz%\e reht hôhe stât./ /Ich hân vil
MF:Reinm 6a: 1, 6 daz ich es anders pflac/ hie vor, dô mir diu sorge/ sô niht ze herzen wac./ iemer an dem morgen/ sô
MF:Reinm 6a: 2, 2 wol, der mac gesagen,/ daz er sîn liep in senenden sorgen lie./ nu muoz aber ich ein anderz klagen:/ ich gesách
MF:Reinm 6a: 3, 9 sî was ie mit vröiden/ und lie mich in den sorgen sîn./ alsô vergíe mích diu zît./ ez taget mir leider
MF:Reinm 6b: 1, 9 si was ie mit vröuden/ und lie mich in den sorgen sîn./ alsus vergienc mich diu zît./ ez taget mir leider
MF:Reinm 6b: 3, 2 wol, der mac gesagen,/ daz er sîn liep an seneden sorgen lie./ sô muoz aber ich ein ander klagen:/ ich gesach
MF:Reinm 7: 12 gestate mir,/ daz ich si sehen müeze/ und alle ir sorge büeze;/ Obe s%/î in deheinen sorgen sî,/ daz ich ir
MF:Reinm 7: 13 müeze/ und alle ir sorge büeze;/ Obe s%/î in deheinen sorgen sî,/ daz ich ir die geringe/ und sî mir die
MF:Reinm 11: 4, 1 al die wîle ich lebe!/ /Wie dicke ich in den sorgen doch/ des morgens bin betaget,/ sô ez allez slief, daz
MF:Reinm 11: 5, 12 gê durch got her vür/ unde loese mích vón den sorgen./ wan ich hân mit guoten siten/ vil kumberlîche her gebiten./
MF:Reinm 13: 3, 2 waer ez al der welte leit,/ die ich dóch mit sorgen hân gesehen./ wol mich sô minneclîcher arebeit!/ mir enkúnde niemer
MF:Reinm 17: 1, 4 es got aleine./ mich enbeswaere ein rehte herzeclîche nôt,/ mîn sorge ist anders kleine./ Sô daz danne an mir zergât,/ sô
MF:Reinm 24: 5, 4 wan wurde er mir,/ daz ich einen tac belibe von sorgen vrî!/ Got weiz wol, daz ich ir nie vergaz/ und
MF:Reinm 25: 1, 3 ein vil lützel waere baz./ ich bin allez in den sorgen noch./ wirt mir sanfter iht, ich rede ouch daz./ Zuo
MF:Reinm 25: 1, 5 wirt mir sanfter iht, ich rede ouch daz./ Zuo den sorgen, die ich hân,/ ist mîn klage, ine habe der tage
MF:Reinm 27: 4, 5 ich al der welte ir vröide nime./ Alrêst gât mir sorge zuo./ ow%/ê nu enweiz ich, obe ichz l%/âze oder ób
MF:Reinm 30: 2, 6 dar zuo gótes hulde./ got helfe im, swer daz mit sorgen dulde./ jâ enwirt ein dienest niemer guot,/ den man sô
MF:Reinm 31: 1, 9 aber ir willen hân/ und ledeclîche varn als ê./ diu sorge diu ist mîn eines niet,/ si tuot ouch mêre liuten
MF:Reinm 33: 2, 6 und waere guot./ Ê daz ich die lenge alsô/ mit sorgen lebt, ich sturbe gerner, danne ich waere unvrô./ * $s
MF:Reinm 34a: 3, 1 allez dunken guot,/ swaz sî mir tuot./ /Si schiet von sorgen mînen lîp,/ daz ich dekeine swaere hân./ wan âne sî,
MF:Reinm 35: 1, 2 sî mir seit./ /Ich hân hundert tûsent herze erlôst/ von sorgen, alse vrô was ich./ wê, jâ was ich al der
MF:Reinm 35: 4, 3 ê,/ daz ist den senden allen guot./ nieman ist von sorgen alse wê,/ wil er, ich mache in wolgemuot./ Ist aber
MF:Reinm 36a: 3, 1 lieze eht sis ein ende sîn./ /Solt aber ich mit sorgen iemer leben,/ swanne ander liute waeren vrô?/ guoten trôst wil
MF:Reinm 36b: 1, 1 man ie mohte ir hulde versagen./ /Sold aber ich mit sorgen iemer leben/ swenne ander liute waeren vrô?/ guoten trôst wil
MF:Reinm 37: 1, 1 eht s%/îz ein ende sîn./ /‘Ungenâde und swaz ie danne sorge was,/ der ist nu mêre an mir,/ danne ez got
MF:Reinm 38: 4, 10 Jô enmác mir niht der bluomen schîn/ gehelfen vür die sorge mîn,/ únde ouch der vogel sanc./ ez muoz mir staete
MF:Reinm 39: 2, 8 singe vrô mit hôhem muote./ dâ bî sô ist diu sorge mîn,/ daz man ze lange béit%\et. daz kumet niht wol
MF:Reinm 42: 2, 5 maniges herzen klage,/ die nû der swaere winter gît./ Von sorge ich dicke sô verzage,/ swenne alsô jaemerlîche lît/ diu heide
MF:Reinm 49: 3, 8 –,/ ich waene, ez ouch alsô stê./ mir tuot diu sorge niht sô wê/ als mîn ungevelle. dêst der schade; in
MF:Reinm 51a: 1, 2 geweine.’/ /Herzeclîcher vröide wart mir nie sô nôt,/ mir entaeten sorgen tougenlîchen wê./ die müezen sîn an mir vil unverwandelôt,/ in
MF:Reinm 51b: 1, 2 /Herzeclîcher vröide wart mir nie sô nôt;/ mir tuot ein sorge tougenlîchen wê./ daz muoz sîn an mir vil unverwandelôt,/ ichn
MF:Reinm 54: 2, 1 íem%\er getroestet der,/ dér íst verdorben ê./ /Man sol sorgen: sorge ist guot;/ âne sorge ist nieman wert./ wol mich iemer,
MF:Reinm 54: 2, 2 íst verdorben ê./ /Man sol sorgen: sorge ist guot;/ âne sorge ist nieman wert./ wol mich iemer, daz mîn muot/ des
MF:Reinm 54: 3, 1 aber ich verderben, sôn verdarp/ nie lobelîcher mán denne als%/ô./ /Sorge und angest stât mir wol,/ sît ich unverdorben bin./ swaz

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