Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sorge F. (708 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| Sô daz ich gewünne/ vrô niuwe gemüete,/ daz ich dirre sorge werde êrlîchen vrî./ Kæm ich iemer dar, da ich si | |
| (_) sînen muot besinnet./ sîner fröiden spil/ swendet im der sorgen vil,/ und er nicht wan herzeliep gewinnet./ Hilf mir, süezze, | |
| secht, diu fünde wol den funt,/ daz mîn leit, mîn sorgen müeste swinden./ Minne, hilf durch willen guoter wîbe,/ daz si | |
| sî daz jâr mit willen ist,/ da mag man âne sorge sîn der rîffen,/ das icht schaden boumen ald den blüeten./ | |
| stricke./ wær ich bî dem herzen dicke,/ ich wær aller sorgen bar!/ //Mit urlob wil ich scheiden von dem lande,/ hertz | |
| tôt,/ ê si mich mînes dienstes urgetzet,/ wan der mîner sorgen ist leider ze vil./ Sô bin ich nit wert,/ des | |
| den lîb/ Und wie si mich hât brâcht in sende sorge,/ daz ich der rede gegen ir so lange borge?/ daz | |
| verkêret/ unde hât mich sô gelêret,/ daz ich weiz, waz sorgen ist und sender pîn./ //Ôwê, fröiderîchez grüezzen,/ ôwê, minneklicher, rôter | |
| mîn./ Wirt ir kunt dîn minnetwingen,/ sô muoz sî mir sorge ringen:/ darnach kurzer stunde wil ich frœlich sîn./ //Ich sach | |
| mich twinget,/ nieman sich verkunnen sol./ Diu mich wol von sorgen bringet,/ swenne si wil, so wirt mir wol./ Maniger mînen | |
| blangen/ nâch den fröiden, die man wîlent vant:/ Derst mit sorgen umbevangen./ wurde aber im von wîbe ein lieb erkant,/ Bezzer | |
| wol/ sol $s sprechen, swie si mich doch lât in sorgen sîn./ Minneklich,/ tugende rîch/ ist diu liebe, guote./ sî was | |
| mir ie $s ze herzen hie/ nâhe lac verborgen,/ von sorgen/ geschiet ir trôst mich noch nie./ //Von ir dulde ich | |
| ouch iemer nâch ir hulden./ //Wil sî, so bin ich sorgen bar,/ wil sî, so bin ich tôt!/ Si ist mînes | |
| caritat unde umme lôn dienent, sule entphâhen. 34. Von der sorge des meisteres umme die brûdere. 35. Von der manunge unde | |
| der den gewalt von deme meistere hat, bevolhen wirt die sorge der sîchen beide an den sêlen unde an den lîben, | |
| man pflegen sule der sîchen brûdere. /Wenne sunderlich vlîz unde sorge zu den siechen gehôret, sô wolle wir, daz man sich | |
| tage geben den armen vur sîne sêle. 34. Von der sorge des meisteres umme die brûdere. /In der arken waren miteinander | |
| hercen inneren andâht unde reinekeite. Die priestere, den dâ die sorge bevolhen ist, die sulen selbe, sô ez mac gesîn, komen | |
| daz ouz tragen eines oder mer, swan der wirt danne sorge hat umb sin gelt und er danne hinwider in sin | |
| ere/ t#;uewer chouffent, dan sie si./ wir sin vil manger sorgen vrî,/ da mit die Ritter umbe gant./ sit si den | |
| mit alle werdent gescheiden./ zeweder hant ich da geste,/ diu sorge tut mir also we,/ daz ich daz lachen wol verbir./ | |
| ein w(o)cherære tůt,/ und solt tac unde naht/ nach gůte sorgen ubermaht/ und solt die liute mîden./ darumbe soltu lîden,/ swenne | |
| bevor we;/ do du, maget, do irscine,/ do was diu sorge hine,/ do was druren gestoret,/ vroude irhoret/ von den engelen | |
| frouwen uber elliu dinch,/ dem wole kunt sint/ alle mine sorgen./ ich newas zu niht worden,/ daz was mir ungewizzen./ got | |
| und si min rehte war genam,/ do wart mir aller sorgen buoz./ /Ahi wie diu vil liebe erschrac,/ do min diu | |
| wil daz ich verpfenden mac, $s so lebe ich ane sorgen;/ swenne ez an ein gelten get, $s so wirt mir | |
| wellent sú zerbrechen und verzwifeln, und do ist ouch grosse sorge an das es in muͤsse swerlich ergan an irme ende, | |
| fúnftzig jor in geistlichem schine; und wissent es ist grosse sorge obe sú iemer behalten werdent, wanne ir grunt ist gewennet | |
| hútte oder morne. Wistint ir in welen engstlichen engsten und sorgen es wirt stonde mit der welte und mit allen den | |
| nútze uͤbunge haben, als es gevelt, und er sol die sorge Gotte befelhen, und sine werk sol er tůn vil behůtsamklich | |
| kint,/ diu selten vorbesihtic sint:/ er nam vür sich niht sorgen war,/ wan lebete und lebete und lebete êt dar./ dô | |
| zestunt/ schînbærelîche tete kunt,/ waz nâhe gêndiu swære/ und senediu sorge wære./ wan er greif in ein ander leben;/ ein niuwe | |
| er si meinde als si in,/ dô was ir meistiu sorge hin;/ wan si wând allez ê, daz er/ hin zir | |
| geben./ als tet der marschalc Foitenant:/ wan ez ime ze sorgen was gewant,/ dô bedâhter mitten in der nôt/ des landes | |
| kêre/ ûz sîner vrîheite:/ dô trater in daz geleite/ betwungenlîcher sorgen,/ die ime dâ vor verborgen/ und vor behalten wâren./ in | |
| hin:/ dô er mit vröuden blüen began,/ dô viel der sorgen rîfe in an,/ der maneger jugent schaden tuot,/ und darte | |
| hin geleit:/ der buoche lêre und ir getwanc/ was sîner sorgen anevanc;/ und iedoch dô er ir began,/ dô leite er | |
| vuoren si hin/ und liezen in dâ swebenden,/ in manegen sorgen lebenden./ //Curvenal swebete ûf dem sê./ in manegen wîs sô | |
| tôt/ und Morgânes leben bôt;/ daz leit lag ime mit sorgen an./ der sorcsame Tristan/ und sîn getriulîcher rât,/ der noch | |
| daz sage ich iu, wiez in ergie,/ wie sich ir sorge zerlie,/ wie si von dannen kâmen,/ sige an ir vînden | |
| wart./ ez ist wol der geloube mîn,/ //Gurmûn welle âne sorge sîn/ umbe sîn liut und umb sîn lant/ vor iuwerm | |
| daz dar inne und dar under/ ze schaden und ze sorgen/ den vînden was verborgen,/ hæt aber daz dekeine craft/ wider | |
| in sîner hirneschal beleip,/ daz ouch Tristanden sider treip/ ze sorgen und ze grôzer nôt:/ ez hætin nâch brâht ûf den | |
| der swebete dâ wâ unde wâ/ mit jâmer und mit sorgen/ unz an den liehten morgen./ unde als die von Develîn/ | |
| mit wie gevüeger ahte/ er urloup genæme/ und ûz den sorgen kæme;/ wan er wol wiste, möhtez sîn,/ im solte ietweder | |
| wort,/ daz er ervorhte den mort/ und was in den sorgen ie,/ dazs eteswenne und eteswie/ den rât in ein getrüegen,/ | |
| truhsæze daz er in/ ie getorste bestân!/ wir mugenz âne sorge lân;/ und zwâre, tohter Îsôt,/ dirre man sî lebende oder | |
| ez an genæme./ ‘sæligiu vrouwe’ sprach Tristan/ ‘hien habet keine sorge van:/ ir habet mir zwirnt lîp unde leben/ mit gotes | |
| uns rehte’ sprach Tristan;/ ‘nu sæligiu künigîn,/ lât aller slahte sorge sîn/ und râtet mir ze mîner craft,/ sô ist ez | |
Ergebnis-Seite: << 8 9 10 11 12 13 14 15 >> |