Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sorge F. (708 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| muoter ie dâ bî,/ diu durnehte künigîn:/ er mohte sunder sorge sîn./ //Ouch wærer zuo den stunden/ in daz bat gebunden,/ | |
| vrô nie, alse ich iezuo bin;/ ich hân al den sorgen hin/ gewartet unde nâch gesehen,/ die mir möhten geschehen,/ daz | |
| wol),/ daz ich in iuwern hulden bin./ nu leget alle sorge hin:/ ich bin iu zêren und ze vromen/ von Curnewâle | |
| ûf erstê.’/ ‘nein hêrre, vürhtet iu nimê,/ dân ist niemêre sorgen an.’/ //Hie mite giengen die vrouwen dan/ in ir heinlîche | |
| disem himelrîche/ sus lûzet verborgen/ und lât uns in den sorgen?/ wir wânden alle sîn verlorn;/ biz iezuo hætich wol gesworn,/ | |
| Îsôt Îsolde,/ diu tohter ir muoter bî,/ vrô und aller sorgen vrî./ ir trite die wâren unde ir swanc/ gemezzen weder | |
| mir doch unmære,/ wan ich wær âne swære/ und âne sorge, enwæret ir./ ir alterseine habet mir/ disen kumber allen ûf | |
| arbeit;/ an dem ie lît verborgen/ diu wunne bî den sorgen;/ der an dem ende ie vröude birt,/ als ofte als | |
| grunde/ her ûf geslichen kæme,/ ôhî waz der benæme/ seneder sorge und herzenôt!/ //Ich weiz wol, Tristan unde Îsôt,/ die gebitelôsen | |
| //Er unde Îsôt, si beide/ si triben die zît mit sorgen hin./ triure unde clage was under in/ in micheler unmüezekeit./ | |
| ze Tristande hin:/ ‘entriuwen’ sprach er ‘hêrre, ich bin/ mit sorgen her gegangen;/ wan ir sît sô bevangen/ mit merke und | |
| diu leider nu ze dirre vrist/ durch iuch in grôzen sorgen ist;/ diu bat mich dâ her zuo ziu gân,/ wans | |
| concîlje schiet sich sâ./ //Îsôt beleip al eine dâ/ mit sorgen und mit leide;/ sorge unde leit diu beide/ twungen si | |
| //Îsôt beleip al eine dâ/ mit sorgen und mit leide;/ sorge unde leit diu beide/ twungen si harte sêre:/ sie sorgete | |
| rüeren began,/ der trûrære Tristan/ daz er sîner âventiure/ an sorge unde an triure/ ledic und âne gesaz/ unde des leides | |
| daz si nieman gehôrte,/ sin benæme im und zestôrte/ sîne sorge und al sîn ungemach./ //Tristan der hôrte unde sach/ daz | |
| unde Tristande ergeben./ //Aber hæte Tristan unde Îsôt/ überwunden ir sorge unde ir nôt/ und wâren aber des hoves wol;/ der | |
| minne./ diu geliebe massenîe/ diu was ir mangerîe/ in mæzlîchen sorgen./ si truogen verborgen/ innerthalp der wæte/ daz beste lîpgeræte,/ daz | |
| daz lebende paradîs/ in sînem herzen begraben;/ dern darf dekeine sorge haben,/ daz in der hagen iht ange,/ sôr nâch den | |
| ern sol durch den willen mîn/ sîn selbes niht in sorgen sîn./ mit swelher nôt ich sîn enber,/ mir ist doch | |
| arbeit:/ in eime hole ist her uirborgen,/ groz sint sine sorge./ her is geheizen siluester,/ din geistliche uater wirt her:/ tvͦ | |
| er was./ dirr site was verborgen/ (daʒ kom im ze sorgen)/ dem stolzen wîgande,/ der sîn selbes niht erkande./ //Vermeʒʒenlîch er | |
| man/ ân vorhte vreude baʒ stât/ danne dem der die sorge hât./ //Nu fuorte Lanzelet der helt/ manegen ritter ûʒ erwelt/ ze | |
| irlos uns von allem ubele’./ wir meinen alle die wenicheit,/ sorge, not unde arebeit/ unde des viandes æhtesal,/ dei uns brahte | |
| unde ime daz gůt allez name. Do was rachel in ſorgen. wi dev apgot wurden uirborgen. ſi parch ſi under ein | |
| was iacob. dennoh niht ane not. ime waren $t michele ſorge. daheime uirborgen. er unde %;;eſau. ne waren ein ander niht | |
| niht verseit,/ vor im ist niht verborgen./ dar zuo horent sorge,/ daz wir uns wol bewarn/ und vil rehte gevarn./ //Wande | |
| Gybert:/ der was ouch höfsch und wert./ //[Wie] vil si sorgen dolten,/ und waz si ouch vreude erholten,/ und wie ir | |
| künic Tybalt,/ minnen vlust an ir klagete:/ ûz vreude in sorge jagete/ mit kraft daz herze sînen lîp./ er klagete êre | |
| niht getragen,/ als liute drumbe wart erslagen./ nu wuohs der sorge ir rîcheit,/ dâ vreude urbor ê was bereit./ diu wart | |
| diu wart vergolten tiure,/ alsô daz diu gehiure/ ouch wîplîcher sorgen pflac./ ûf erde ein vlüsteclîcher tac/ und himels niuwe sunderglast/ | |
| die Franzoyser sêre/ unz an ir ende klagten,/ die dâ sorgen vil bejagten./ Terramêr reit wider în/ zuo dem grôzen ringe | |
| mir./ swaz ich mit kumber ie geranc/ und swaz mich sorge ie getwanc,/ dâ râmt ich jâmers lêre:/ nu hân ich | |
| ie getwanc,/ dâ râmt ich jâmers lêre:/ nu hân ich sorgen mêre/ denne mir in herzen ie gewuohs./ kund ich nû | |
| mîner tage.’/ ‘ouwê’, sprach er, ‘Vîvîans,/ waz dû nû stæter sorgen gans/ Gyburge der künegîn!/ als ein vogel sîn vogelîn/ ammet | |
| selben was liep und leit/ iewederz al gelîche./ der marcrâve sorgen rîche,/ swie balde er von Gyburge streich,/ sîn gedanc ir | |
| mannes oder wîbes munt/ an den mînen rüere./ sô swære sorge ich vüere:/ daz si mîn ors her getruoc,/ dô hetez | |
| ob ich wart ie muoter kint,/ dô was diu werlt vol sorgen gar/ innen des mich diu gebar./ wirt, ich bin ein | |
| der Gyburc phlac./ mitten in sîme herzen lac/ gruntveste der sorgen fundamint./ er möht erbarmen die halt sint/ des wâren gelouben | |
| tôt./ ich muoz die berhaften nôt/ und den wuocher der sorgen/ den âbent und den morgen,/ beidiu tac und naht,/ ob | |
| //[D]ô sprach sîn bruoder Bertram:/ ‘mir ist vreude wilde und sorge zam./ ouwê war kom mîn hôher muot?/ ich hân starken | |
| ist im doch stæte,/ swaz mir tuot oder tæte/ diu sorge mit ir überlast./ ich wil im manegen werden gast/ hin | |
| guot gemach,/ des wil ich haben mangel,/ die wîle diu sorge ir angel/ in mîn herze hât geschoben./ mit swerten wart | |
| dich bewarn/ und an die stat noch bringen/ dâ dich sorge niht darf twingen.’/ diu magt stuont ûf: der kus geschach./ | |
| vürsten, die hie sîn,/ gar iuwer weinen lâzet/ und herzen sorge mâzet.’/ ir hant in sîner hende lac./ diu künnegîn kûme | |
| dâ heten lâzen/ ûf der tavelen gestanden./ si wâren mit sorgen banden/ verstricket. merket wie dem sî:/ ir gebærden was doch | |
| daz des marhcrâven trûric muot/ wart mit vreuden undersniten./ diu sorge im was sô verre entriten,/ si möhte erreichen niht ein | |
| wolde; / ern wesse war er solde; / in disen sorgen reit er. / nu kom geg%..en im geloufen her / | |
| / Ditz was nâch mittem morgen. / si riten âne sorgen / gegen einem vinstern tan; / dar ûz reit ein | |
| / Des morgens dô der tac ûf gie, / sîn sorge in niht slâfen lie / und der jâmer nâch der | |
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